G
Gast
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... warum stellst Du Dich eigentlich als sein Freund von selber unter den Scheffel ... nicht mal Dein Freund tut das. Man muss doch nicht daneben stehen und ein Schippchen machen, von wegen, ooch Mann, meinem Freund gehts jetzt so gut ... der hat .. oder der kann ... Na und, soll er doch, er hat es sich in vielen Jahren erworben, soll er nun sich verstecken ... Du hast doch auch in der Zeit etwas geleistet, nur waren eben Deine Wege halt andere ... oder Du wolltest nichts anderes als das. Es muss nicht jeder studieren und ich kann ein zufriedenes Leben führen, wenn ich mich wohl fühle an der Stelle, wo ich stehe.
Und es kommt auch immer auf die Denke der Menschen an ... ich denke jetzt nicht an Aschenputtel und Prinzessin Wunderreich, aber es ist nun mal so, dass es Menschen gibt, die unterschiedlich finanziell aufgestellt sind.
Ich kenne so etwas auch aus eigener Erfahrung ... Meine Freundin und ich ... ihre Eltern waren selbständig und hatten Geld wie Heu ... sie bekam zum 18. Geburtstag Führerschein und ein Auto geschenkt. Ich hatte nur das, was ich selber verdiente ... wir waren beide Büro-Angestellte. Wenn wir weggegangen sind, dann habe ich meine Pfennige zusammengekratzt, sie hatte immer mindestens nen Fünfziger zum Ausgeben dabei. Komischerweise hat uns dieser Unterschied nicht gestört ... Sie hat auch öfter mal für mich einen ausgegeben, dafür habe ich für sie andere Sachen gemacht ... Ich war immer für sie da, wenn sie nachts schwarzverschmiert von Schminke und Heulen bei mir klingelte und sich ausheulen wollte über irgendwelche Typen ... Es hat sie auch nicht gestört, dass meine Wohnung einfach ausgestattet war ... Ihre Urlaube waren anders als meine, aber ich weiß nicht, ob ihre besser waren ... Ich war zufrieden mit mir und meinem Leben. Und unsere Freundschaft hat ganz viele Höhen und Tiefen überstanden ...
Das Beispiel von Phalle ist irgendwie dann die Fortsetzung von dem, wie es zwischen Dir und Deinem Freund sich anbahnt ... es ist nunmal so, dass die Familien verschiedene Finanzgrundlagen haben. Man muss nicht anders sein, nur weil man mehr Geld hat. Es muss keine Kluft geben, wenn man es nicht will. Ich kann auch als Mensch mit viel Geld in der Tasche zum Italiener um die Ecke gehen, es muss nicht unbedingt das hochfeinste Restaurant mit nem "Fliegenschiss" auf dem Teller, wo ich mich hungrig esse, sein. Und ehrlich gesagt, wäre mir das schnurzpiepegal, wenn mir die Menschen wichtig sind und mir ihre Nähe und Freundschaft wichtig sind, dann würde ich immer wieder ganz offen sagen, ich kann dies und jenes nicht, weil es meine Möglichkeiten übersteigt. Der eine kann nichts dafür, dass er weniger Geld hat und der andere auch nicht, dass der andere mehr hat. Sollten es nur die Höhenflüge sein, die mich stören würden, dann würde ich meinem Freund das direkt sagen. Ansonsten würde ich mich freuen, dass er seinen Weg gegangen ist ... Nicht immer verdirbt Geld den Charakter ... wenn auch oft ...
Und es kommt auch immer auf die Denke der Menschen an ... ich denke jetzt nicht an Aschenputtel und Prinzessin Wunderreich, aber es ist nun mal so, dass es Menschen gibt, die unterschiedlich finanziell aufgestellt sind.
Ich kenne so etwas auch aus eigener Erfahrung ... Meine Freundin und ich ... ihre Eltern waren selbständig und hatten Geld wie Heu ... sie bekam zum 18. Geburtstag Führerschein und ein Auto geschenkt. Ich hatte nur das, was ich selber verdiente ... wir waren beide Büro-Angestellte. Wenn wir weggegangen sind, dann habe ich meine Pfennige zusammengekratzt, sie hatte immer mindestens nen Fünfziger zum Ausgeben dabei. Komischerweise hat uns dieser Unterschied nicht gestört ... Sie hat auch öfter mal für mich einen ausgegeben, dafür habe ich für sie andere Sachen gemacht ... Ich war immer für sie da, wenn sie nachts schwarzverschmiert von Schminke und Heulen bei mir klingelte und sich ausheulen wollte über irgendwelche Typen ... Es hat sie auch nicht gestört, dass meine Wohnung einfach ausgestattet war ... Ihre Urlaube waren anders als meine, aber ich weiß nicht, ob ihre besser waren ... Ich war zufrieden mit mir und meinem Leben. Und unsere Freundschaft hat ganz viele Höhen und Tiefen überstanden ...
Das Beispiel von Phalle ist irgendwie dann die Fortsetzung von dem, wie es zwischen Dir und Deinem Freund sich anbahnt ... es ist nunmal so, dass die Familien verschiedene Finanzgrundlagen haben. Man muss nicht anders sein, nur weil man mehr Geld hat. Es muss keine Kluft geben, wenn man es nicht will. Ich kann auch als Mensch mit viel Geld in der Tasche zum Italiener um die Ecke gehen, es muss nicht unbedingt das hochfeinste Restaurant mit nem "Fliegenschiss" auf dem Teller, wo ich mich hungrig esse, sein. Und ehrlich gesagt, wäre mir das schnurzpiepegal, wenn mir die Menschen wichtig sind und mir ihre Nähe und Freundschaft wichtig sind, dann würde ich immer wieder ganz offen sagen, ich kann dies und jenes nicht, weil es meine Möglichkeiten übersteigt. Der eine kann nichts dafür, dass er weniger Geld hat und der andere auch nicht, dass der andere mehr hat. Sollten es nur die Höhenflüge sein, die mich stören würden, dann würde ich meinem Freund das direkt sagen. Ansonsten würde ich mich freuen, dass er seinen Weg gegangen ist ... Nicht immer verdirbt Geld den Charakter ... wenn auch oft ...