L
lunamare
Gast
moin!
ich muss jetzt mal hier meine sorgen abladen... bei mir entwickelt sich das thema berufswahl mittlerweile zu einem kotzbrocken.
ich hab 2006 abi gemacht, danach fsj und dann noch ein jahr so gejobbt, in dem ich mich auf ein musikstudium vorbereiten wollte (gesangs-, klavier-, musiktheorieunterricht)... seit meinem fsj hatte sich aber sehr schleichend eine depression in mein leben gemogelt. ich habe kein musikstudium begonnen, mich nicht mal mehr dafür beworben, da kein selbstbewusstsein mehr da war. nach diesem jahr jobben habe ich in flensburg angefangen pädagogik zu studieren (nc-frei, da mein abi dank meinen depressionen in der schulzeit, die mir erst viel später jemand mal diagnostiziert hat, nicht so super ausgefallen ist -> 2,9)
ich fing dort an, da war alles noch in ordnung- nicht gut, aber so, dass man damit leben konnte. mit der zeit wurden meine depressionen allerdings richtig schlimm. nach ca 4 monaten mit vergeblichen arzt- und beratungsstellenbesuchen bin ich zurück in meine heimatstadt gefahren, aus der puren not heraus. hier hat sich meine familie um mich gekümmert, ich habe zum ersten mal ärzte gefunden, die mir sagen konnten, was los ist und mich behandelten.
mittlerweile bin ich seit anderthalb jahren in behandlung- es steht noch eine reha aus, danach soll und will ich gerne wieder ins "normale" leben zurückkehren, d.h. studium o.ä.. problem ist allerdings, dass ich dabei gerne in meiner heimatstadt bleiben möchte, um bei diesem neubeginn eine gewisse sicherheit zu haben und nicht, wie letztes mal, in ein scheinbar unendlich tiefes loch zu fallen, weil einfach alles fehlt- freund, freunde im allgemeinen, familie, rückhalt. vielleicht sieht es in einem jahr wieder anders aus und mich packt die reiselust, aber im moment bin ich froh, dass ich überhaupt soweit wieder fit bin und hier habe, was ich brauche, um voll gesund zu werden.
allerdings muss man sagen- ich bin ein hauptsächlich sehr musikalischer und sozialer mensch, kann mir also vorstellen, wieder pädagogik, musikpädagogik, musik(gesang jazz rock pop) o.ä. zu studieren oder etwas zu machen, was dem vorläuft, denn mein abi ist der örtlichen uni zu schlecht. ich werde versuchen, per härtefallantrag reinzukommen, aber eine garantie, dass es klappt, gibt es nicht...
wer hat ideen, wie ich trotz nicht so tollem abi bzw. zu wenig wartesemestern reinkomme oder etwas finde, was so einem studium vorangehen kann? fsj hab ich ja schon gemacht, praktika finde ich nicht so toll, weil ich dabei nichts verdiene, von dem ich mich irgendwie ernähren könnte, und auf h4 bin ich jetzt nicht unbedingt scharf. ich überlege, ob ich eine passende ausbildung anfangen sollte, als abiturient sind die ja auch oft in nur 2 jahren möglich, aber welche passt denn zu einer wie mir? :S
ich mache zurzeit jede menge berufswahltests, wühle mich durchs internet, besuche beratungsgespräche, aber der aha-effekt, wie es ab oktober weitergeht, der kommt einfach nicht. traumziel bleibt immer noch das studium gesang jazz rock pop, das würde allerdings frühestens in einem jahr gehen, die aufnahmeprüfungen für dieses jahr sind ja schon rum und ich denke, dass ich auch noch nicht soweit bin, selbstbewusstseinsmäßig und auch küstlerisch. da ich aber ab sommer wieder begabtenförderung kriege und so die musikschule theoriekurse und mehr unterricht sponsert, sind die chancen garnicht so schlecht, dass sommer 2011 realistisch ist. 😉
aber wie überbrücke ich diese zeit? mir gehen gerade irgendwie die ideen aus, ich hätte schon gerne etwas, was mich nicht schonwieder in bedrängnis bringt, besonders der finanziellen art. und ich glaube, auf 2 jahre verkürzt wäre eine ausbildung tatsächlich eine gute lösung, denn ich bin 22 und wäre in 3 jahren, also mit 25, schonwieder zu alt fürs traumziel, die meisten unis nehmen nur leute u25.
was wäre denn passend für meine ziele, welche ausbildung würde tatsächlich was nützen? gibt es noch alternativen?
liebe grüße, luna
ich muss jetzt mal hier meine sorgen abladen... bei mir entwickelt sich das thema berufswahl mittlerweile zu einem kotzbrocken.
ich hab 2006 abi gemacht, danach fsj und dann noch ein jahr so gejobbt, in dem ich mich auf ein musikstudium vorbereiten wollte (gesangs-, klavier-, musiktheorieunterricht)... seit meinem fsj hatte sich aber sehr schleichend eine depression in mein leben gemogelt. ich habe kein musikstudium begonnen, mich nicht mal mehr dafür beworben, da kein selbstbewusstsein mehr da war. nach diesem jahr jobben habe ich in flensburg angefangen pädagogik zu studieren (nc-frei, da mein abi dank meinen depressionen in der schulzeit, die mir erst viel später jemand mal diagnostiziert hat, nicht so super ausgefallen ist -> 2,9)
ich fing dort an, da war alles noch in ordnung- nicht gut, aber so, dass man damit leben konnte. mit der zeit wurden meine depressionen allerdings richtig schlimm. nach ca 4 monaten mit vergeblichen arzt- und beratungsstellenbesuchen bin ich zurück in meine heimatstadt gefahren, aus der puren not heraus. hier hat sich meine familie um mich gekümmert, ich habe zum ersten mal ärzte gefunden, die mir sagen konnten, was los ist und mich behandelten.
mittlerweile bin ich seit anderthalb jahren in behandlung- es steht noch eine reha aus, danach soll und will ich gerne wieder ins "normale" leben zurückkehren, d.h. studium o.ä.. problem ist allerdings, dass ich dabei gerne in meiner heimatstadt bleiben möchte, um bei diesem neubeginn eine gewisse sicherheit zu haben und nicht, wie letztes mal, in ein scheinbar unendlich tiefes loch zu fallen, weil einfach alles fehlt- freund, freunde im allgemeinen, familie, rückhalt. vielleicht sieht es in einem jahr wieder anders aus und mich packt die reiselust, aber im moment bin ich froh, dass ich überhaupt soweit wieder fit bin und hier habe, was ich brauche, um voll gesund zu werden.
allerdings muss man sagen- ich bin ein hauptsächlich sehr musikalischer und sozialer mensch, kann mir also vorstellen, wieder pädagogik, musikpädagogik, musik(gesang jazz rock pop) o.ä. zu studieren oder etwas zu machen, was dem vorläuft, denn mein abi ist der örtlichen uni zu schlecht. ich werde versuchen, per härtefallantrag reinzukommen, aber eine garantie, dass es klappt, gibt es nicht...
wer hat ideen, wie ich trotz nicht so tollem abi bzw. zu wenig wartesemestern reinkomme oder etwas finde, was so einem studium vorangehen kann? fsj hab ich ja schon gemacht, praktika finde ich nicht so toll, weil ich dabei nichts verdiene, von dem ich mich irgendwie ernähren könnte, und auf h4 bin ich jetzt nicht unbedingt scharf. ich überlege, ob ich eine passende ausbildung anfangen sollte, als abiturient sind die ja auch oft in nur 2 jahren möglich, aber welche passt denn zu einer wie mir? :S
ich mache zurzeit jede menge berufswahltests, wühle mich durchs internet, besuche beratungsgespräche, aber der aha-effekt, wie es ab oktober weitergeht, der kommt einfach nicht. traumziel bleibt immer noch das studium gesang jazz rock pop, das würde allerdings frühestens in einem jahr gehen, die aufnahmeprüfungen für dieses jahr sind ja schon rum und ich denke, dass ich auch noch nicht soweit bin, selbstbewusstseinsmäßig und auch küstlerisch. da ich aber ab sommer wieder begabtenförderung kriege und so die musikschule theoriekurse und mehr unterricht sponsert, sind die chancen garnicht so schlecht, dass sommer 2011 realistisch ist. 😉
aber wie überbrücke ich diese zeit? mir gehen gerade irgendwie die ideen aus, ich hätte schon gerne etwas, was mich nicht schonwieder in bedrängnis bringt, besonders der finanziellen art. und ich glaube, auf 2 jahre verkürzt wäre eine ausbildung tatsächlich eine gute lösung, denn ich bin 22 und wäre in 3 jahren, also mit 25, schonwieder zu alt fürs traumziel, die meisten unis nehmen nur leute u25.
was wäre denn passend für meine ziele, welche ausbildung würde tatsächlich was nützen? gibt es noch alternativen?
liebe grüße, luna