Hallo,
möglicherweise sind meine Sorgen unbegründet, doch es ist trotzdem ein Thema, das mich sehr beschäftigt.
Dementsprechend möchte ich mir einfach mal Meinungen von Außenstehenden einholen.
Um meine Sorgen zu erläutern muss ein wenig in die Vergangenheit zurückspulen.
Nach meinem Realschulabschluss, den ich mit 2,7 abgeschlossen habe, taumelte ich ohne Perspektive und Motivation durchs Leben und wollte eigentlich überhaupt nichts machen. Mit meinen siebzehn Jahren fing ich dann meinen Eltern zur Liebe eine schulische Ausbildung an, die ich allerdings nach einem halben Jahr direkt wieder abgebrochen habe. Notgedrungen machte ich dann eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, die ich dann aufgrund dramatischer Ereignisse in meinem Leben nach 2 Monaten ebenfalls wieder verlassen habe. Nach einem halbjährigen Aufenthalt in einer Einrichtung, die ich jetzt nicht näher erläutern werde, bewarb ich mich verzweifelt um verschiedene Ausbildungen um nicht mit leeren Händen darzustehen. Im Jahre 2015 nahm ich das nächstbeste Angebot an und absolvierte eine dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Als absoluter Grünschnabel war ich natürlich einfach nur froh, dass ich irgendeine Beschäftigung habe und somit meine Eltern beruhigen konnte. Mit der Zeit allerdings kam ich erneut in eine Tiefphase, die in mangelnder Kommunikation und Lustlosigkeit zum Vorschein kam. Aus Angst vor Konsequenzen habe ich in der Berufsschule niemals Fehlzeiten gehabt und auch im Betrieb war ich über die kompletten drei Jahre nur insgesamt 2 Wochen krankgeschrieben. Zum Ende meiner Ausbildung im Jahre 2018 dämmerter mir allmählich, dass durch das schlechte Image meiner Ausbildung und meiner selbst verschuldeten Lücken im Lebenslauf keine rosige Zukunft auf mich wartet und war dementsprechend motivationslos und deprimiert. Der Beruf hat mir natürlich kein Spaß gemacht (Wahrscheinlich hasst jeder seinen Job in dieser Branche). Die Ausbildung schloss ich mit einem 2,2er Durchschnitt ab und vorallem die Abschlussprüfung ist sehr mittelmäßig ausgefallen (befriedigend). Mein Berufsschullehrer erkannte meine Frustration und hat mich dazu gebracht, mich für die Fachoberschule anzumelden ( Fachabi).
Aus reiner Verzweiflung habe ich mich angemeldet und auch eine Zusage bekommen.
Dadurch, dass ich eine Berufsausbildung hatte, kam ich direkt in die 12. Klasse wodurch ich mein Fachabi nach einem Schuljahr in der Tasche hätte.
Dies stellte sich als beste Entscheidung meines Lebens heraus.
Ich kam aus meiner Komfortzone raus und nahm die Herausforderung an.
Nach einem sehr intensiven Schuljahr habe ich mein Fachabi mit einem Schnitt von 1,5 bestanden.
In allen Hauptfächern bekam ich meine Einsen.
Zur aller Freude über dieses tolle Ergebnis, ärgere ich mich allerdings auch gleichzeiig darüber, wie ich davor meine Lebenszeit nur so wegwerfen konnte.
Ich will jetzt Wirtschaftswissenschaften studieren und bin auch sehr motiviert alles zu geben,um später einen gutbezahlten Job zu haben.
Doch mittlerweile nehme ich die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik als absoluten Schandfleck in meinem Lebenslauf wahr. Inzwischen ist es für mich ein absolutes Paradoxon, dass ich in einer Ausbildung, die normalerweise für Hauptschüler gedacht ist, so schlecht abschneide und im Fachabi komplett aufblühe.
Dies verursacht bei mir die Angst, dass zukünfitge Arbeitgeber erstmal komisch gucken werden und ich somit keinen guten Eindruck hinterlasse und es mir meine Chancen erschwert.
Mich würde interessieren, was ihr darüber denkt und ob meine Sorge nachvollziehbar ist.
Das beschäftigt mich sehr.
möglicherweise sind meine Sorgen unbegründet, doch es ist trotzdem ein Thema, das mich sehr beschäftigt.
Dementsprechend möchte ich mir einfach mal Meinungen von Außenstehenden einholen.
Um meine Sorgen zu erläutern muss ein wenig in die Vergangenheit zurückspulen.
Nach meinem Realschulabschluss, den ich mit 2,7 abgeschlossen habe, taumelte ich ohne Perspektive und Motivation durchs Leben und wollte eigentlich überhaupt nichts machen. Mit meinen siebzehn Jahren fing ich dann meinen Eltern zur Liebe eine schulische Ausbildung an, die ich allerdings nach einem halben Jahr direkt wieder abgebrochen habe. Notgedrungen machte ich dann eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, die ich dann aufgrund dramatischer Ereignisse in meinem Leben nach 2 Monaten ebenfalls wieder verlassen habe. Nach einem halbjährigen Aufenthalt in einer Einrichtung, die ich jetzt nicht näher erläutern werde, bewarb ich mich verzweifelt um verschiedene Ausbildungen um nicht mit leeren Händen darzustehen. Im Jahre 2015 nahm ich das nächstbeste Angebot an und absolvierte eine dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Als absoluter Grünschnabel war ich natürlich einfach nur froh, dass ich irgendeine Beschäftigung habe und somit meine Eltern beruhigen konnte. Mit der Zeit allerdings kam ich erneut in eine Tiefphase, die in mangelnder Kommunikation und Lustlosigkeit zum Vorschein kam. Aus Angst vor Konsequenzen habe ich in der Berufsschule niemals Fehlzeiten gehabt und auch im Betrieb war ich über die kompletten drei Jahre nur insgesamt 2 Wochen krankgeschrieben. Zum Ende meiner Ausbildung im Jahre 2018 dämmerter mir allmählich, dass durch das schlechte Image meiner Ausbildung und meiner selbst verschuldeten Lücken im Lebenslauf keine rosige Zukunft auf mich wartet und war dementsprechend motivationslos und deprimiert. Der Beruf hat mir natürlich kein Spaß gemacht (Wahrscheinlich hasst jeder seinen Job in dieser Branche). Die Ausbildung schloss ich mit einem 2,2er Durchschnitt ab und vorallem die Abschlussprüfung ist sehr mittelmäßig ausgefallen (befriedigend). Mein Berufsschullehrer erkannte meine Frustration und hat mich dazu gebracht, mich für die Fachoberschule anzumelden ( Fachabi).
Aus reiner Verzweiflung habe ich mich angemeldet und auch eine Zusage bekommen.
Dadurch, dass ich eine Berufsausbildung hatte, kam ich direkt in die 12. Klasse wodurch ich mein Fachabi nach einem Schuljahr in der Tasche hätte.
Dies stellte sich als beste Entscheidung meines Lebens heraus.
Ich kam aus meiner Komfortzone raus und nahm die Herausforderung an.
Nach einem sehr intensiven Schuljahr habe ich mein Fachabi mit einem Schnitt von 1,5 bestanden.
In allen Hauptfächern bekam ich meine Einsen.
Zur aller Freude über dieses tolle Ergebnis, ärgere ich mich allerdings auch gleichzeiig darüber, wie ich davor meine Lebenszeit nur so wegwerfen konnte.
Ich will jetzt Wirtschaftswissenschaften studieren und bin auch sehr motiviert alles zu geben,um später einen gutbezahlten Job zu haben.
Doch mittlerweile nehme ich die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik als absoluten Schandfleck in meinem Lebenslauf wahr. Inzwischen ist es für mich ein absolutes Paradoxon, dass ich in einer Ausbildung, die normalerweise für Hauptschüler gedacht ist, so schlecht abschneide und im Fachabi komplett aufblühe.
Dies verursacht bei mir die Angst, dass zukünfitge Arbeitgeber erstmal komisch gucken werden und ich somit keinen guten Eindruck hinterlasse und es mir meine Chancen erschwert.
Mich würde interessieren, was ihr darüber denkt und ob meine Sorge nachvollziehbar ist.
Das beschäftigt mich sehr.