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Christian12
Gast
Hallo Ihr ! Ich hoffe hier vielleicht einige Anregungen oder ratschläge zu erhalten. Versuche mal alles so kurz aber informativ wie möglich zu schildern.
Ich bin 25 jahre alt, hatte in meiner Jugend eine etwas unschöne Einstellung zum Leben und durch pure Faulheit letztendlich mein Abi versiebt. Ok, dann habe ich in einem Autohaus zum Glück eine Ausbildung bekommen, bei der ich dann aufgewacht bin und diese dann letztendlich mit Belobigung beendet habe.
Dann wäre ich (wie alle Azubis) nur befristet ein halbes Jahr übernommen worden, hatte aber gleichzeitig die Chance in der Firma meine Vaters einzusteigen. Da ich nicht wusste was nach dem halben jahr passieren würde, und gleichzeitig die Chance in die Selbstständigkeit wahrnehmen wollte, habe ich mich für letzteres entschieden.
Unglücklicherweise läuft die Firma in letzter Zeit nicht mehr so gut, und nachdem ein Mitarbeiter tödlich verunglückte, und ein anderer die Branche wechselte, sitze ich nun (von ursprünglich mal 8 Mitarbeitern) mit meinem Vater alleine da.
Zum typischen Generationskonflikt kommen nun verschiedene Dinge. Zum einen ist mein Vater mittlerweile 67 und sehr konservativ bzw. vom "alten Schlag". Seit Sommer 2005 wursteln wir nun vor uns hin, er ist aber alles andere als der nette Kollege von nebenan, mit ihm kann man von Haus aus nicht über Probleme sprechen, und so fühle ich mich zunehmend isloliert.
Ich alleine traue es mir noch nicht zu alleine die Firma zu führen, er bemüht sich aber nicht um einen neuen Mitarbeiter und schiebt sowieso alles auf finanzielle Gründe. Wir arbeiten hier noch mit ISDN- und Windows 95 rechnern, alles was ich verbessern / modernisieren würde, schiebt er auf die lange Bank oder will es nicht - sprich es passiert einfach nichts.
Mittlerweile gehe ich nicht mehr gerne ins Geschäft, obwohl ich eigentlich den Willen habe weiterzukommen und mich reinzuhängen. Aber mit ihm zu zweit wird das auf dauer nichts. Er meint immer, er möchte erst dass ich Chef im Laden bin, bevor er jemanden einstellt. Aber was ein 35-jähriger an Berufserfahrung mitbringt - da kann ich nicht mithalten.
Natürlich hatte ich jetzt schon darüber nachgedacht aufzugeben, mir was anderes zu suchen, aber mich quält dabei dennoch die Frage willst du dann lieber einfacher Angestellter sein? Aber es fehlt einfach hinten und vorne, ich drehe mich im Kreis, finde keine Wege, weiß nicht wi und wo ich anfangen soll.
Was würdet Ihr tun? Was macht das Leben sinnvoller? Angestellter sein mit pünktlich Feierabend und Standartgehalt? Oder ackern für eine ungewisse Zukunft, Stress und lange Arbeitszeiten?
Das belastet mich zunehmend, so dass ich schon Schlafprobleme habe. Ich fühle mich so unnütz, bzw. als Loser der nichts erreicht hat.
Ich bin 25 jahre alt, hatte in meiner Jugend eine etwas unschöne Einstellung zum Leben und durch pure Faulheit letztendlich mein Abi versiebt. Ok, dann habe ich in einem Autohaus zum Glück eine Ausbildung bekommen, bei der ich dann aufgewacht bin und diese dann letztendlich mit Belobigung beendet habe.
Dann wäre ich (wie alle Azubis) nur befristet ein halbes Jahr übernommen worden, hatte aber gleichzeitig die Chance in der Firma meine Vaters einzusteigen. Da ich nicht wusste was nach dem halben jahr passieren würde, und gleichzeitig die Chance in die Selbstständigkeit wahrnehmen wollte, habe ich mich für letzteres entschieden.
Unglücklicherweise läuft die Firma in letzter Zeit nicht mehr so gut, und nachdem ein Mitarbeiter tödlich verunglückte, und ein anderer die Branche wechselte, sitze ich nun (von ursprünglich mal 8 Mitarbeitern) mit meinem Vater alleine da.
Zum typischen Generationskonflikt kommen nun verschiedene Dinge. Zum einen ist mein Vater mittlerweile 67 und sehr konservativ bzw. vom "alten Schlag". Seit Sommer 2005 wursteln wir nun vor uns hin, er ist aber alles andere als der nette Kollege von nebenan, mit ihm kann man von Haus aus nicht über Probleme sprechen, und so fühle ich mich zunehmend isloliert.
Ich alleine traue es mir noch nicht zu alleine die Firma zu führen, er bemüht sich aber nicht um einen neuen Mitarbeiter und schiebt sowieso alles auf finanzielle Gründe. Wir arbeiten hier noch mit ISDN- und Windows 95 rechnern, alles was ich verbessern / modernisieren würde, schiebt er auf die lange Bank oder will es nicht - sprich es passiert einfach nichts.
Mittlerweile gehe ich nicht mehr gerne ins Geschäft, obwohl ich eigentlich den Willen habe weiterzukommen und mich reinzuhängen. Aber mit ihm zu zweit wird das auf dauer nichts. Er meint immer, er möchte erst dass ich Chef im Laden bin, bevor er jemanden einstellt. Aber was ein 35-jähriger an Berufserfahrung mitbringt - da kann ich nicht mithalten.
Natürlich hatte ich jetzt schon darüber nachgedacht aufzugeben, mir was anderes zu suchen, aber mich quält dabei dennoch die Frage willst du dann lieber einfacher Angestellter sein? Aber es fehlt einfach hinten und vorne, ich drehe mich im Kreis, finde keine Wege, weiß nicht wi und wo ich anfangen soll.
Was würdet Ihr tun? Was macht das Leben sinnvoller? Angestellter sein mit pünktlich Feierabend und Standartgehalt? Oder ackern für eine ungewisse Zukunft, Stress und lange Arbeitszeiten?
Das belastet mich zunehmend, so dass ich schon Schlafprobleme habe. Ich fühle mich so unnütz, bzw. als Loser der nichts erreicht hat.