G
Gelöscht
Gast
Hallo liebes Community,
Ich habe ein Anliegen und bitte euch um einen Rat.
Ich bin w, 27 Jahre jung und stehe vor einer beruflichen Entscheidung.
Ich habe Anfang 2018 angefangen meinen Meister zu machen und stehe kurz vor der letzten Prüfung. Seit Oktober nun arbeite ich in einer neuen Firma. Naja eigentlich nicht ganz neu, denn ich habe in der Firma meine Ausbildung gemacht und bin dann woanderst hin. 2 Jahre war ich nun weg und bin per Zufall dann wieder hierher hineingerutscht. Ich habe eine alte Arbeitskollegin wieder getroffen und durch sie wurde ich weiter vermittelt. Seitdem arbeite ich nun als Teilzeitkraft in der Firma . Aufgrund von unvorhergesehenen Umständen sind in der Firma einige Stellen in Führungsposition frei geworden. Meine Chefin hat gekündigt , weil sie Kind/Heim und Job nicht managen kann . Nun ist die Stelle frei und auch sonst in anderen Filialen sind Führungsstellen, die noch zu besetzen sind.
Ich bin tatsächlich am übeflegen ob ich selber das Management einer Filiale übernehme.
Nur gibt es einige Punkte, die für und dagegen sprechen.
Zu mir: Ich bin eigentlich ein recht ruhiger Person und habe, ohne groß überlegt zu haben, einen Beruf gewählt der viel mit Menschen zu tun hat. Objektiv betrachtet passe ich eigentlich, mit meiner Art, nicht wirklich rein. Aber ich habe damals die Ausbildung durchgezogen um etwas in der Hand zu haben und auch in der Hoffnung , durch Weiterbildungen usw., in einer Stelle zu kommen wo ich besser verdiene und auch andere Aufgaben habe. Was jetzt auch der Fall sein wird.
Trotzdem macht mir der Beruf zu schaffen. Einerseits gefällt er mir sehr , aber anderseits stresst es mich auch unglaublich. Es ist halt eine Tatsache, dass man als introvertierter Mensch in der Gesellschaft es schwer hat.
Ich würde aber auch nicht behaupten, dass ich gar keine gute Qualitäten habe die aus mir eine gute Führungsperson machen würde. Eigentlich denke ich sogar, dass es mir leichter fallen würde.
Was dafür spricht: Ich bin verantwortungsvoll und strebsam. Wenn ich arbeite, dann gebe ich immer 100%. Ich bin unparteiisch, halte mich aus Klatsch und Konflikten heraus und mache ansonsten immer meine Arbeit. Bin wissbegierig und versuche immer was Neues zu lernen um immer auf den aktuellen Stand zu sein. Bin auch bereit Überstunden zu leisten und Zeit zu investieren. Aufgrund meines Meisters , bin ich fachlich auch zum ausbilden geeignet, worauf ich echt Lust hätte. Bin diplomatisch und kooperativ. Ich wäre als Chef keine autorotäre Person, die ihre Mitarbeiter unterdrückt oder ihre Machtposition ausnutzt.
Bin detailorientiert, achte auf vieles. An mir geht nicht viel vorbei. Bin ansonsten recht unkompliziert , außer ich erlebe Ungerechtigkeit in der Arbeit usw.
An sich eine sehr korrekte Person , würde ich Mal behaupten.
Vorteile für mich: In der Filliale hätte ich das Sagen und müsste mich nicht vor irgendwelchen Chefs rechtfertigen. Ich könnte Dinge gestalten und mitentscheiden . Ich könnte Azubis ausbilden, würde besser verdienen. Könnte an der Aufgabe wachsen und lernen und ich denke es wäre ein großer Boost für mich in meiner persönlichen Entwicklung. Ich würde eig. sehr profitieren und ja es würde sich gut, in meiner zukünftigen Bewerbungen, sehen lassen.
Die Nachteile: Mir wurde schon oft in der Ausbildung und auch danach gesagt, dass ich zu ruhig bin. Manche Leute schätzen mich, aufgrund meines Aussehens und Verhaltens, jünger ein. Viele unterschätzen mich sogar und sind dann baff wenn ich doch was sage. Ich habe mich eig. schon ein Paar Mal mich mit Vorgesetzten anlegen müssen, weil sie meinten mit mir machen zu können wie es ihnen passt. Die Tendenz aus mir den Sündenbock zu machen, der zu allem ja und amen sagt, ist schon das eine oder andere Mal vorgekommen. Das ist auch der Punkt warum ich immer zu mir sagte, ich muss selber Verantwortung übernehem. Denn dann wäre ich nicht so hilflos ausgeliefert.
Ja also ich bin eher ruhig , komme schüchtern rüber. Manche unterstellen mir daher einen Mangel an Durchsetzungskraft. Was aber nicht der Fall ist. Das andere ist natürlich die Tatsache, dass ich keine Erfahrung als Chef habe und unweigerlich viele Fehler machen werde. Ich weiß auch nicht wie belastbar ich bin.
Ich werde am Donnerstag einen Gespräch mit dem Oberchef haben und soll ihm sagen was ich mir so beruflich vorstelle. Eig hatte ich vor erst ganz normal zu arbeiten, aber aus den heutigen Telefonat erfuhr ich, dass ich entweder hier als Führungskraft angestellt werde oder in einer anderen Filiale versetzt werde. Wenn ich nur so arbeiten möchte. Eigentlich wäre es schade abzulehnen, denn wozu habe ich den Meister dann gemacht ?
Ich habe mit meinen Arbeitskollegen geredet und gemischten Feedback erhalten. Manch meinen mach es andere wiederum nicht. Aus genau den kontra Argumenten die ich aufgezählt habe. Und jetzt bin ich hin und her. Einerseits super Gelegenheit und dann wiederum bin ich mir unsicher. Wenn ich mir aber eine Karriere aufbauen möche , muss ich zusagen.
Was noch spannend ist, offenbar wird, wenn ich frei habe, heftig diskutiert wer der Chef werden soll. Ich habe nämlich Konkurrenz intern. Und auch außerhalb haben sich welche beworben. Intern werde ich von einer gewissen Person heruntergeredet , weil ich zu ruhig bin usw.
Er hingegen voll der extrovertierter Typ.
Ich finde es aber Blödsinn , dass nur ein gewisser Typos Mensch als Führungsperson geeignet ist.
In der Ruhe liegt die Kraft.
Ich befürchte aber, dass ich in den Auswahlverfahren unter gehen werde. Zwischen all den selbstsicheren/ extrovertierten Typen.
Deshalb bitte ich euch um Rat.
Was würdet ihr als Aussenstehende sagen?
Ich habe in meinem sozialen Umfeld schon herumgefragt.
Ich habe ein Anliegen und bitte euch um einen Rat.
Ich bin w, 27 Jahre jung und stehe vor einer beruflichen Entscheidung.
Ich habe Anfang 2018 angefangen meinen Meister zu machen und stehe kurz vor der letzten Prüfung. Seit Oktober nun arbeite ich in einer neuen Firma. Naja eigentlich nicht ganz neu, denn ich habe in der Firma meine Ausbildung gemacht und bin dann woanderst hin. 2 Jahre war ich nun weg und bin per Zufall dann wieder hierher hineingerutscht. Ich habe eine alte Arbeitskollegin wieder getroffen und durch sie wurde ich weiter vermittelt. Seitdem arbeite ich nun als Teilzeitkraft in der Firma . Aufgrund von unvorhergesehenen Umständen sind in der Firma einige Stellen in Führungsposition frei geworden. Meine Chefin hat gekündigt , weil sie Kind/Heim und Job nicht managen kann . Nun ist die Stelle frei und auch sonst in anderen Filialen sind Führungsstellen, die noch zu besetzen sind.
Ich bin tatsächlich am übeflegen ob ich selber das Management einer Filiale übernehme.
Nur gibt es einige Punkte, die für und dagegen sprechen.
Zu mir: Ich bin eigentlich ein recht ruhiger Person und habe, ohne groß überlegt zu haben, einen Beruf gewählt der viel mit Menschen zu tun hat. Objektiv betrachtet passe ich eigentlich, mit meiner Art, nicht wirklich rein. Aber ich habe damals die Ausbildung durchgezogen um etwas in der Hand zu haben und auch in der Hoffnung , durch Weiterbildungen usw., in einer Stelle zu kommen wo ich besser verdiene und auch andere Aufgaben habe. Was jetzt auch der Fall sein wird.
Trotzdem macht mir der Beruf zu schaffen. Einerseits gefällt er mir sehr , aber anderseits stresst es mich auch unglaublich. Es ist halt eine Tatsache, dass man als introvertierter Mensch in der Gesellschaft es schwer hat.
Ich würde aber auch nicht behaupten, dass ich gar keine gute Qualitäten habe die aus mir eine gute Führungsperson machen würde. Eigentlich denke ich sogar, dass es mir leichter fallen würde.
Was dafür spricht: Ich bin verantwortungsvoll und strebsam. Wenn ich arbeite, dann gebe ich immer 100%. Ich bin unparteiisch, halte mich aus Klatsch und Konflikten heraus und mache ansonsten immer meine Arbeit. Bin wissbegierig und versuche immer was Neues zu lernen um immer auf den aktuellen Stand zu sein. Bin auch bereit Überstunden zu leisten und Zeit zu investieren. Aufgrund meines Meisters , bin ich fachlich auch zum ausbilden geeignet, worauf ich echt Lust hätte. Bin diplomatisch und kooperativ. Ich wäre als Chef keine autorotäre Person, die ihre Mitarbeiter unterdrückt oder ihre Machtposition ausnutzt.
Bin detailorientiert, achte auf vieles. An mir geht nicht viel vorbei. Bin ansonsten recht unkompliziert , außer ich erlebe Ungerechtigkeit in der Arbeit usw.
An sich eine sehr korrekte Person , würde ich Mal behaupten.
Vorteile für mich: In der Filliale hätte ich das Sagen und müsste mich nicht vor irgendwelchen Chefs rechtfertigen. Ich könnte Dinge gestalten und mitentscheiden . Ich könnte Azubis ausbilden, würde besser verdienen. Könnte an der Aufgabe wachsen und lernen und ich denke es wäre ein großer Boost für mich in meiner persönlichen Entwicklung. Ich würde eig. sehr profitieren und ja es würde sich gut, in meiner zukünftigen Bewerbungen, sehen lassen.
Die Nachteile: Mir wurde schon oft in der Ausbildung und auch danach gesagt, dass ich zu ruhig bin. Manche Leute schätzen mich, aufgrund meines Aussehens und Verhaltens, jünger ein. Viele unterschätzen mich sogar und sind dann baff wenn ich doch was sage. Ich habe mich eig. schon ein Paar Mal mich mit Vorgesetzten anlegen müssen, weil sie meinten mit mir machen zu können wie es ihnen passt. Die Tendenz aus mir den Sündenbock zu machen, der zu allem ja und amen sagt, ist schon das eine oder andere Mal vorgekommen. Das ist auch der Punkt warum ich immer zu mir sagte, ich muss selber Verantwortung übernehem. Denn dann wäre ich nicht so hilflos ausgeliefert.
Ja also ich bin eher ruhig , komme schüchtern rüber. Manche unterstellen mir daher einen Mangel an Durchsetzungskraft. Was aber nicht der Fall ist. Das andere ist natürlich die Tatsache, dass ich keine Erfahrung als Chef habe und unweigerlich viele Fehler machen werde. Ich weiß auch nicht wie belastbar ich bin.
Ich werde am Donnerstag einen Gespräch mit dem Oberchef haben und soll ihm sagen was ich mir so beruflich vorstelle. Eig hatte ich vor erst ganz normal zu arbeiten, aber aus den heutigen Telefonat erfuhr ich, dass ich entweder hier als Führungskraft angestellt werde oder in einer anderen Filiale versetzt werde. Wenn ich nur so arbeiten möchte. Eigentlich wäre es schade abzulehnen, denn wozu habe ich den Meister dann gemacht ?
Ich habe mit meinen Arbeitskollegen geredet und gemischten Feedback erhalten. Manch meinen mach es andere wiederum nicht. Aus genau den kontra Argumenten die ich aufgezählt habe. Und jetzt bin ich hin und her. Einerseits super Gelegenheit und dann wiederum bin ich mir unsicher. Wenn ich mir aber eine Karriere aufbauen möche , muss ich zusagen.
Was noch spannend ist, offenbar wird, wenn ich frei habe, heftig diskutiert wer der Chef werden soll. Ich habe nämlich Konkurrenz intern. Und auch außerhalb haben sich welche beworben. Intern werde ich von einer gewissen Person heruntergeredet , weil ich zu ruhig bin usw.
Er hingegen voll der extrovertierter Typ.
Ich finde es aber Blödsinn , dass nur ein gewisser Typos Mensch als Führungsperson geeignet ist.
In der Ruhe liegt die Kraft.
Ich befürchte aber, dass ich in den Auswahlverfahren unter gehen werde. Zwischen all den selbstsicheren/ extrovertierten Typen.
Deshalb bitte ich euch um Rat.
Was würdet ihr als Aussenstehende sagen?
Ich habe in meinem sozialen Umfeld schon herumgefragt.