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Berufliche Sackgasse

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cryptotroll

Mitglied
Hallo forenfreunde,
habe mittlerweile den punkt erreicht, wo ich nicht mehr weiter weiss.
kurz zu meiner person:
  • 34j alt,
  • noch im elternhaus lebend,
  • m.
kurz zum werdegang:
  1. abi (note 3.0),
  2. zivildienst,
  3. studium wirtschaftsrecht (1 semester),
  4. berufsausbildung als IT kfm. (note 2),
  5. anschließend nur jobs auf teilzeit in der datenerfassung f. Inventur und einscannen von belegen (war sehr zufrieden),
  6. einmal kurz vor aufnahme meines zweiten studiums einen job im IT projektmanagement aber das war zu überfordernd,
  7. dann erneut studium aufgenommen wirtschaftspädagogik und da den bachelor abgeschlossen (note 2,6) und nun quasi mit dem master fertig (note 1,3) aber noch als student eingeschrieben um den werkstudentenstatus zu nutzen um irgendwie praktische erfahrungen sammeln
  8. während des studiums größtenteils bafög bezogen bis ich seitens bafög gezwungen wurde, einer tätigkeit nachgehen zu müssen, um mich irgendwie zu finanzieren -> lieber die sichere variante gewählt und einen einfachen ausilfsjob genommen wo ich entspannt jeden monat meine 1200eur netto erhalten habe bis ich das studium beenden konnte (wie gesagt quasi fertig mit dem master mit 120 creditpoints, aber nicht gewillt zu beenden da ich sonst den werkstudenten status verliere)
ich hatte vor aufnahme des studiums angenommen, dass Lehrer verbeamtet werden, da sowieso lehrermangel herrscht und eigentlich ein paradies sein müsste -> fehlannahme! meine kommilitonen klagen darüber, dass sie nach referendariat keine verbeamtung erhielten, viele sind nur auf zeit angestellt und sind dann in den ferien immer arbeitslos

dahingehend ist für mich keine sichere planung mehr möglich und habe beschlossen mich erneut umzuorientieren und will auch meine zeit nicht mit einem 18 monatigen referendiariat vergeuden.
das problem ist aber, was soll ich tun???
wenn ich mich auf werkstudentenjobs bewerbe, dann ist es möglich (wenn überhaupt) nur die einfachen aushilfsjobs zu erhalten
die interessanten jobs, wo absehbar ist, dass die firmen die leute auch längerfristig für sich gewinnen wollen, bekomme ich nie eine stelle
sollte ich vllt doch ein neues studium aufnehmen? oder gibts vllt gute fortbildungen für menschen mit meiner qualifikation?
muss nur kurz zu mir sagen, dass ich mich zwar in alles und allem einarbeiten und einlesen kann, aber das nur auf einem oberflächlichen level, es hört einfach irgendwo auf mit der verbesserung bzw bin was das angeht limitiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte vor aufnahme des studiums angenommen, dass Lehrer verbeamtet werden, da sowieso lehrermangel herrscht und eigentlich ein paradies sein müsste -> fehlannahme! meine kommilitonen klagen darüber, dass sie nach referendariat keine verbeamtung erhielten, viele sind nur auf zeit angestellt und sind dann in den ferien immer arbeitslos

Mein Lieber, jetzt mal ganz ehrlich... diesen Trend der immer stärker reduzierten Verbeamtungen im Bildungsbereich ist doch nicht neu!
Du wurdest überrascht?
Ernsthaft?
Das, was du da beschreibst ist seit spätestens den 2000er Jahren aktuelle Praxis und übrigens auch stark unterschiedlich je nach Bundesland.

dahingehend ist für mich keine sichere planung mehr möglich und habe beschlossen mich erneut umzuorientieren und will auch meine zeit nicht mit einem 18 monatigen referendiariat vergeuden.
das problem ist aber, was soll ich tun???

Falsch.
An deinem Wohnort ist vielleicht keine "sichere" Planung möglich, wenn du das Beamtentum als einzig sicheren Weg siehst.
Eventuell lohnt es sich, mal etwas progressiver zu denken und mit satten 34 Jahren (!) Mamis Nest zu verlassen und in einem anderen Bundesland eine Verbeamtung anzustreben.
Nur so als Vorschlag...
Hey, vielleicht klappts dann auch mit Frauen... da tun sich dann ganz neue Welten für dich auf.
Aber solange du an deiner eigentlichen Berufung "Sohn" festhälst, wirds schwer.

wenn ich mich auf werkstudentenjobs bewerbe, dann ist es möglich (wenn überhaupt) nur die einfachen aushilfsjobs zu erhalten
die interessanten jobs, wo absehbar ist, dass die firmen die leute auch längerfristig für sich gewinnen wollen, bekomme ich nie eine stelle

Auch das ist jetzt nichts besonderes. Solche Jobs dienen dem schnellen Gelderwerb während Studienzeiten. Ein Einstieg in eine Firma, in welcher man als Werksstudent jobbte, ist eher die Ausnahme.
Keine Ahnung, wer dir da was anderes erzählt hat.

sollte ich vllt doch ein neues studium aufnehmen? oder gibts vllt gute fortbildungen für menschen mit meiner qualifikation?

Nein mein Lieber, du bist was das ewige Studieren angeht jetzt schon ziemlich verbrannt, wenn du verstehst was ich meine. Ein neues Studium, dessen Abschluss ungewiss ist, macht dich nicht attraktiver auf dem Arbeitsmarkt.
Bei den meisten Personalern, wie auch im öffentlichen Dienst hast du bereits jetzt sehr schlechte Karten.

muss nur kurz zu mir sagen, dass ich mich zwar in alles und allem einarbeiten und einlesen kann, aber das nur auf einem oberflächlichen level, es hört einfach irgendwo auf mit der verbesserung bzw bin was das angeht limitiert.

Interessante Aussage für einen Menschen mit dem Berufswunsch Lehrer, ebenso wie deine von Groß / Kleinschreibung völlig befreite Ausdrucksweise.

Deine Weltsicht ist in weiten Teilen naiv-infantil geprägt und du überschätzt deine Attraktivität für den Berufseinstieg bei Weitem obwohl dir das Leben schon den ein oder anderen harten Knochen hingeworfen hat.

Konkreter Ratschlag:

- Endlich ausziehen
- Adäquaten Job annehmen, eigenes Standing in der Welt aufbauen
- Sich im beruflichen Umfeld fortbilden, nicht im Schulisch-Universitären.

Das mit dem Beamtentum kannst du ziemdlich sicher an den Nagel hängen...
Es gibt hier übrigens in den meisten Bundesländern und auch beim Bund eine Obergrenze für die Verbeamtung... die liegt bei etwa Mitte 40, wenn ich mich nicht total täusche.

Good luck, du wirst es brauchen als behütetes Muttersöhnchen...
 
Kein weiteres Studium aufnehmen! Du hast lange genug studiert, du bist 30 Jahre alt. Das "Verstecken" hinter einem Studium ist zu vermeiden. Jetzt stelle dich den Realitäten und dem Leben.
Berufsberatung aufsuchen.

ich hatte vor aufnahme des studiums angenommen, dass Lehrer verbeamtet werden, da sowieso lehrermangel herrscht und eigentlich ein paradies sein müsste
Im Zeitalter des Internets kann man das ganz leicht in Erfahrung bringen.
Ein Mangel an Lehrern besteht in bestimmten Fächern. Die sollten dann auch den eigenen Neigungen und Fähigkeiten entsprechen.
Paradies gibt es nur in der Bibel.
Nicht persönlich nehmen, aber Lehrer, die jungen Menschen etwas vermitteln sollen und auf ihrem jungen Lebensweg begleiten sollen, stelle ich mir anders vor.
 
Mein Lieber, jetzt mal ganz ehrlich... diesen Trend der immer stärker reduzierten Verbeamtungen im Bildungsbereich ist doch nicht neu!
Du wurdest überrascht?
Ernsthaft?
Das, was du da beschreibst ist seit spätestens den 2000er Jahren aktuelle Praxis und übrigens auch stark unterschiedlich je nach Bundesland.



Falsch.
An deinem Wohnort ist vielleicht keine "sichere" Planung möglich, wenn du das Beamtentum als einzig sicheren Weg siehst.
Eventuell lohnt es sich, mal etwas progressiver zu denken und mit satten 34 Jahren (!) Mamis Nest zu verlassen und in einem anderen Bundesland eine Verbeamtung anzustreben.
Nur so als Vorschlag...
Hey, vielleicht klappts dann auch mit Frauen... da tun sich dann ganz neue Welten für dich auf.
Aber solange du an deiner eigentlichen Berufung "Sohn" festhälst, wirds schwer.



Auch das ist jetzt nichts besonderes. Solche Jobs dienen dem schnellen Gelderwerb während Studienzeiten. Ein Einstieg in eine Firma, in welcher man als Werksstudent jobbte, ist eher die Ausnahme.
Keine Ahnung, wer dir da was anderes erzählt hat.



Nein mein Lieber, du bist was das ewige Studieren angeht jetzt schon ziemlich verbrannt, wenn du verstehst was ich meine. Ein neues Studium, dessen Abschluss ungewiss ist, macht dich nicht attraktiver auf dem Arbeitsmarkt.
Bei den meisten Personalern, wie auch im öffentlichen Dienst hast du bereits jetzt sehr schlechte Karten.



Interessante Aussage für einen Menschen mit dem Berufswunsch Lehrer, ebenso wie deine von Groß / Kleinschreibung völlig befreite Ausdrucksweise.

Deine Weltsicht ist in weiten Teilen naiv-infantil geprägt und du überschätzt deine Attraktivität für den Berufseinstieg bei Weitem obwohl dir das Leben schon den ein oder anderen harten Knochen hingeworfen hat.

Konkreter Ratschlag:

- Endlich ausziehen
- Adäquaten Job annehmen, eigenes Standing in der Welt aufbauen
- Sich im beruflichen Umfeld fortbilden, nicht im Schulisch-Universitären.

Das mit dem Beamtentum kannst du ziemdlich sicher an den Nagel hängen...
Es gibt hier übrigens in den meisten Bundesländern und auch beim Bund eine Obergrenze für die Verbeamtung... die liegt bei etwa Mitte 40, wenn ich mich nicht total täusche.

Good luck, du wirst es brauchen als behütetes Muttersöhnchen...
frauen sind erstmal egal, das ist sowieso bei mir kein problem mit dem kennenlernen

ok, was kann man im beruflichen umfeld an weiterbildungen tun? was könnte man in meinem fall machen?

ausziehen werde ich ganz sicher nicht, da dies meinen lebensstandard massiv reduzieren wird bzw. erstmal muss der sichere job da sein, erst dann ausziehen (wenn überhaupt bei den mietpreisen bzw. würde ausm homeoffice in einem armen land arbeiten wo ich da wirklich gut leben kann)

und ob man alleine lebt oder bei den eltern macht keinen unterschied
der einzige unterschied ist nur beim geldbeutel bemerkbar
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja... ich denke da ist dann leider auch jedes Wort zuviel. Dann warte mal weiter schön zu Hause bis dir der Beamten-Job in den Schoß fällt.
Du bist ein ziemliches leibhaftiges Beamten-Anwärter Klischee, ist dir das bewusst?

Jetzt habe ich wegen dir nen Ohrwurm... "Daheim verblasst, die Welt rückt nah..."

da von dir nix konstruktives kommt, bist du wohl zu neidisch auf mich
 
Kein weiteres Studium aufnehmen! Du hast lange genug studiert, du bist 30 Jahre alt. Das "Verstecken" hinter einem Studium ist zu vermeiden. Jetzt stelle dich den Realitäten und dem Leben.
Berufsberatung aufsuchen.


Im Zeitalter des Internets kann man das ganz leicht in Erfahrung bringen.
Ein Mangel an Lehrern besteht in bestimmten Fächern. Die sollten dann auch den eigenen Neigungen und Fähigkeiten entsprechen.
Paradies gibt es nur in der Bibel.
Nicht persönlich nehmen, aber Lehrer, die jungen Menschen etwas vermitteln sollen und auf ihrem jungen Lebensweg begleiten sollen, stelle ich mir anders vor.
dann muss ich ein erneutes studium aufnehmen, denn planungsunsicherheit ist nicht akzeptabel - und in D gilt mmer nur das papier
 
Zuletzt bearbeitet:
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