Hallo zusammen
Ich möchte heute einfach meine Gedanken aufschreiben.
Ich muss für mich einen Weg finden, mit Reuegefühlen umzugehen. B8n mir ist in der Kindheit/Jugend sehr viel schief gelaufen. Weshalb ich bei vielem im Rückstand bin und mit sozialen Beziehungen müh habe.
Ich kann es zusammenfassen: Meine Eltern waren bei meiner Geburt schon über 40. Ich habe einen schwerbehinderten älteren Bruder. Dieser hat sehr viel Aufmerksamkeit gebraucht und von mir wurde erwartet, dass ich Ruhe gebe. Insbesondere meine Mutter war früher immer überlastet und gereizt. Meine Eltern haben oft wenn mein Bruder einen Ausbruch hatte oder ich etwas brauchte aus Überforderung mich rausgeschickt. Entsprechend fiel es lange nicht auf, dass ich von einer Lehrerin misshandelt wurde. Bzw. lange wurde noch geglaubt, dass ich sie wirklich provoziere und meine Schilderungen von ihren Aussagen und Handlungen übertrieben/erfunden seien. Da habe ich mir angewöhnt, dass mir eh niemand glaubt und dass es so normal ist. Irgendwann kam ans Licht das sie mich beschimpfte, schlug etc. und ich wurde für zwei Jahre an eine andere Schule geschickt. Dort war es okay, nur dass ich regelmässig zur Schulpsychologin musste und diese einen sehr merkwürdigen Ansatz vertrat. Die war religiös und war der Meinung, alles sei eine Art Karma. Dann zogen wir um und ich kam in eine Schule (siebte Klasse), wo ich von Anfang an nicht gehen wollte. Erstens musste ich ein Jahr wiederholen, da wir Region gewechselt hatten und die einen leicht anderen Lehrplan hatten. Ich habe die Schulleiterin und meine Eltern angefleht, dass ich nicht wiederholen muss und ggf. einfach Nachhilfe nehmen kann. Die Antwort war nein, in Folge war ich unterfordert und ausgeschlossen und habe angefangen, täglich die Schulenzu schwänzen. Die dortige Klassenlehrerin und der Schulpsychologe haben mich immer nur kritisiert, nie Hilfe angeboten. Es wurden immer nur die Symptome kritisiert, ich wurde nie gefragt, wie es mir tatsächlich geht. Ich war die ganze Jugendzeit /als junge Erwachsene um Survival-Modus.
Bei dem ganzen habe ich mir Muster angewöhnt, die ich m8r als Erwachsene seit Jahren versuche abzugewöhnen. Therapie hat noch nicht viel geholfen.
Die Muster sind: ich gehe immer davon aus, das s mich andere eh nicht mögen. Beim kleinsten Anflug von einem Konflikt ziehe ich mich zurück. Ich kann nicht mit Ablehnung umgehen. Aus panischer Angst vor Ablehnung kann ich keine richtigen Grenzen setzen. Ich bin chronisch depressiv. Ich habe mich jahrelang für minderbegabt und dumm gehalten.
Der letze Punkt ist der einzige, den ich bereits abhaken konnte. Ich weiss, dass ich nicht minderbegabt, sondern unterfordert war. Und dass ich meine Fähigkeit als Erwachsene gewinnbringend einsetzen kann. Bei allen anderen Punkten bin ich dran.
Ich empfinde einfach so viel Reue und bedauern, dass ich so lange in diesem Loch gefangen war. Und so unglaublich alleine war. Ich weiss, dass ich die Vergangenheit nicht ändern kann. Aber oft fühle ich enorme Trauer darüber, dass ich nicht mein volles Potential ausschöpfen konnte.
Ich möchte heute einfach meine Gedanken aufschreiben.
Ich muss für mich einen Weg finden, mit Reuegefühlen umzugehen. B8n mir ist in der Kindheit/Jugend sehr viel schief gelaufen. Weshalb ich bei vielem im Rückstand bin und mit sozialen Beziehungen müh habe.
Ich kann es zusammenfassen: Meine Eltern waren bei meiner Geburt schon über 40. Ich habe einen schwerbehinderten älteren Bruder. Dieser hat sehr viel Aufmerksamkeit gebraucht und von mir wurde erwartet, dass ich Ruhe gebe. Insbesondere meine Mutter war früher immer überlastet und gereizt. Meine Eltern haben oft wenn mein Bruder einen Ausbruch hatte oder ich etwas brauchte aus Überforderung mich rausgeschickt. Entsprechend fiel es lange nicht auf, dass ich von einer Lehrerin misshandelt wurde. Bzw. lange wurde noch geglaubt, dass ich sie wirklich provoziere und meine Schilderungen von ihren Aussagen und Handlungen übertrieben/erfunden seien. Da habe ich mir angewöhnt, dass mir eh niemand glaubt und dass es so normal ist. Irgendwann kam ans Licht das sie mich beschimpfte, schlug etc. und ich wurde für zwei Jahre an eine andere Schule geschickt. Dort war es okay, nur dass ich regelmässig zur Schulpsychologin musste und diese einen sehr merkwürdigen Ansatz vertrat. Die war religiös und war der Meinung, alles sei eine Art Karma. Dann zogen wir um und ich kam in eine Schule (siebte Klasse), wo ich von Anfang an nicht gehen wollte. Erstens musste ich ein Jahr wiederholen, da wir Region gewechselt hatten und die einen leicht anderen Lehrplan hatten. Ich habe die Schulleiterin und meine Eltern angefleht, dass ich nicht wiederholen muss und ggf. einfach Nachhilfe nehmen kann. Die Antwort war nein, in Folge war ich unterfordert und ausgeschlossen und habe angefangen, täglich die Schulenzu schwänzen. Die dortige Klassenlehrerin und der Schulpsychologe haben mich immer nur kritisiert, nie Hilfe angeboten. Es wurden immer nur die Symptome kritisiert, ich wurde nie gefragt, wie es mir tatsächlich geht. Ich war die ganze Jugendzeit /als junge Erwachsene um Survival-Modus.
Bei dem ganzen habe ich mir Muster angewöhnt, die ich m8r als Erwachsene seit Jahren versuche abzugewöhnen. Therapie hat noch nicht viel geholfen.
Die Muster sind: ich gehe immer davon aus, das s mich andere eh nicht mögen. Beim kleinsten Anflug von einem Konflikt ziehe ich mich zurück. Ich kann nicht mit Ablehnung umgehen. Aus panischer Angst vor Ablehnung kann ich keine richtigen Grenzen setzen. Ich bin chronisch depressiv. Ich habe mich jahrelang für minderbegabt und dumm gehalten.
Der letze Punkt ist der einzige, den ich bereits abhaken konnte. Ich weiss, dass ich nicht minderbegabt, sondern unterfordert war. Und dass ich meine Fähigkeit als Erwachsene gewinnbringend einsetzen kann. Bei allen anderen Punkten bin ich dran.
Ich empfinde einfach so viel Reue und bedauern, dass ich so lange in diesem Loch gefangen war. Und so unglaublich alleine war. Ich weiss, dass ich die Vergangenheit nicht ändern kann. Aber oft fühle ich enorme Trauer darüber, dass ich nicht mein volles Potential ausschöpfen konnte.