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Beratung mit getrenntem Partner

Seit2026

Mitglied
Hallo!
Mein Mann und ich sind auf Grund unserer Trennung regelmäßig beim Jugendamt bei einer Beratung. Das Ganze kam auf seinen Wunsch zu stande, allerdings habe ich momentan die Befürchtung, es wird sinnlos. Das aktuelle Thema ist: Die Wutausbrüche unserer 9jährigen Tochter. Wenn die Kinder bei meinem Mann sind, scheint ein typischer Ausrasterzeitpunkt morgens zu sein. Die Beraterinnen sehen in unseren Schilderungen das Bedürfnis, dass wir unserem Kind deutlichere Grenzen setzen. Nun hat mein Mann bei der letzten Beratung zu den Beraterinnen gesagt, dass ihm die Hinweise ganz toll geholfen haben. Aber zu mir hat er nach der Beratung gesagt, dass eben wieder die Nachbarn auf Grund der Lautstärke bei ihm geklingelt haben, und er dann nicht weiter die Ratschläge umsetzt.
Ein Thema, was dann irgendwie in diesen Konflikt mit hineingezogen wurde war, das Fahrrad mit zur Schule zu nehmen, um es am Wochenende bei mir zu haben. Das hat unser Kind dann verweigert, obwohl der eigentliche "Aufhänger" des Wutausbruch ein falsch einsortierter Spielzeugedelstein war.
Nun kam mein Mann auf die Idee - denn wir haben ja den Rat erhalten, konsequent zu sein - dass unser Kind dann eben nachmittags das Fahrrad noch holen müsste. Im Nachhinein ist mir dazu bewusst geworden, dass das heißen würde, dass die Verantwortung dafür nun von ihm zu mir wandert, denn nachmittags hole ich unsere Tochter von der Schule ab. Da seine Wohnung aber nicht auf dem Heimweg zu mir liegt, finde ich das ziemlich unpraktisch.

Welche Möglichkeiten, mit dem Thema weiter zu verfahren seht ihr hier?
 
Habt ihr die Möglichkeit ein zweites gebrauchtes Fahrrad anzuschaffen, so dass eines bei Mama und eines beim Papa dauerhaft verbleiben kann?
 
Dann hat das Kind eben kein Fahrrad, wenn es bei dir ist.
Es muss lernen, dass es Konsequenzen hat, wenn es das Fahrrad nicht zur Schule bringen möchte.
Deshalb würde ich kein zweites Fahrrad anschaffen.
 
Nun kam mein Mann auf die Idee - denn wir haben ja den Rat erhalten, konsequent zu sein - dass unser Kind dann eben nachmittags das Fahrrad noch holen müsste.
Offenbar war es zunächst nur eine Idee/Möglichkeit?
Im Nachhinein ist mir dazu bewusst geworden, dass das heißen würde, dass die Verantwortung dafür nun von ihm zu mir wandert
Nur wenn du dir den "Schuh" anziehst....
Welche Möglichkeiten, mit dem Thema weiter zu verfahren seht ihr hier?
Klare Kommunikation während des/der Beratungstermins/-termine! Ggf. den Punkt nochmals aufgreifen.

Weshalb war das mit dem Fahrrad eigentlich so wichtig? Hattest du eine Fahrrad-Tour o. ä. vor?
 
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wechseln die Kinder aufgrund eurer Vereinbarung jeweils nach nur 3-4 Tagen zum anderen Elternteil.

Haben vielleicht die Wutausbrüche eurer Tochter und die Weigerung ihren "Krempel" (Fahrrad) von A nach B zu transportieren und wieder zurück....damit zu tun?
 

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