So schön und aufschlussreich der Eingangsbeitrag ist, sagt er für mich eigentlich aus, dass es Zeit ist bewusst mit der Energie umzugehen.
Größter Preistreiber bei der Energie ist halt mal der Staat mit der Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Ohne dies würde der Sprit gerade mal 60 cent kosten. Der Gewinn pro Liter liegt bei ca. 1 - 2 cent bei den Konzernen pro Liter.
Aber bei der ganzen Diskussion wird übersehen, dass das Autofahren heute immer noch billiger ist, als vor 35 Jahren. Da kostete der Sprit umgerechnet ca. 50 cents pro Liter. Aber was haben die Leute verdient im Gegensatz zu heute?
Die Verbräuche der Wagen waren doppelt so hoch wie heute.
Ein Ford 20 M TS hatte mal gerade 90 PS und soff 15 Liter auf 100 km. Und war das größte von Ford das es seinerzeit gab.
Wer ist denn heute noch mit 90 PS zufrieden?
Die Durchschnittskarrosse hatte zwischen 55 und 75 PS und das waren große Schiffe.
Das will ja heute kein Anfänger mehr haben.
Und bevor man über die Konzerne schimpft, wie sieht es denn mit der vernünftigen Einsicht zur Geschwindigkeitsbegrenzung aus?
Dann wird doch auch gleich angefangen zu plärren.
Freie Fahrt für freie Bürger und so ein Scheiß.
Anstatt solche blödsinnigen (sorry) Thesen in den Raum zu stellen wie Boykott von Konzernen, sollte man einfach mal sein eigenes Verbrauchsverhalten überdenken und auch mal über seine eigenen Ansprüche nachdenken.