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Belastender Sex durch Unerfahrenheit

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ist das problem vielleicht nicht letztendlich, dass dich der sex mit ihr nun " langweilt" , du es aber noch auf andere gründe schiebst?
Hm, schwer zu sagen. Langeweile ist vielleicht das falsche Wort. Eher Ernüchterung. Vielleicht waren meine Erwartungen von vorn herein zu groß, weil ich so lange gewartet habe, bis ich das erste mal Sex hatte.

kannst du mal ein konkretes beispiel nennen?
Beispiele gibt es genug. Bei der 69 war es zum Beispiel so. Für sie ein alter Hut, ich hingegen kannte das allenfalls aus der Bravo oder aus Pornos. Dann hat sie es mir gezeigt und ich hab es nicht hinbekommen. Ich will das hier jetzt nicht im Detail auswalzen, sonst wird es zu pornografisch. Und so stand ich wieder da wie der letzte Depp, weil alle anderen es natürlich konnten. Sie hat es mir zwar nicht gesagt, aber das ist mir völlig klar, sonst hätte sie ja nicht genau gewusst, was sie da tut. Aber was daran wirklich weh tut, ist weniger dass ich es nicht konnte, als vielmehr, dass es kein gemeinsames Erleben gibt. Hätten wir es BEIDE zum ersten mal ausprobiert, wäre wir zu der Erkenntnis gelangt, dass WIR es nicht können. Hätten wir BEIDE vorher schon 69 gehabt, dann hätte man GEMEINSAM die Erfahrung gemacht, dass es mit dem einen Partner geht und mit dem anderen eben nicht. In jedem Fall wäre man aber auf einem Level.

ich bin der meinung im sexleben geht es nicht ums können, sondern wie man sich gegenseitig genießt.
Ich genieße den Sex ja auch, gar keine Frage. Aber irgendwie ist mein Entdeckertrieb völlig erloschen, weil es einfach so frustrierend ist. Ich hatte von Anfang an keine Lust, mich auszuprobieren.

Zitat von Phenomenon3
Ich fühle mich neben erwachsenen Frauen auch zu Mädchen vor der Pubertät hingezogen und habe das aus Scham lange verdrängt.
Ist es weil man in der Konstellation sich nicht "unerfahren" fühlt ?
Nein, mein sexuelles Interesse an irgendwem ist ja nicht dadurch gesteuert, welchen Erfahrungshorizont der/diejenige hat. Schließlich fühle ich mich sehr zu meiner Freundin hingezogen, sogar mehr als am Anfang der Beziehung. Außerdem habe ich diese Neigung seit Beginn meiner Pubertät und da waren Gleichaltrige auch nicht erfahrener als ich.

Jedoch hat mich deine, von mir zitierte Aussage, ziemlich arg schockiert.
...und um es nochmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Es steht hier nicht zur Debatte, ob ich auf der Suche nach einem unerfahrenen Kind bin. Das ist absolut tabu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, mein sexuelles Interesse an irgendwem ist ja nicht dadurch gesteuert, welchen Erfahrungshorizont der/diejenige hat. Schließlich fühle ich mich sehr zu meiner Freundin hingezogen, sogar mehr als am Anfang der Beziehung. Außerdem habe ich diese Neigung seit Beginn meiner Pubertät und da waren Gleichaltrige auch nicht erfahrener als ich.

Aber es geht ja nicht um die Pubertät, sondern vor der Pubertät.


Du schreibst "Belastender Sex durch Unerfahrenheit"

"Aber ich war mit der Situation trotzdem völlig überfordert und fühlte mich ihr erfahrungsmäßig völlig unterlegen"

"Ich habe das Gefühl, ständig Fehler zu machen und nicht perfekt im Bett zu sein. Ich habe immer öfter Potenzstörungen, weil ich meinem eigenen Erwartungsdruck nicht klarkomme."

"hätte ich manchmal am liebsten gar keinen Sex mehr, damit ich mit ihr wieder auf Augenhöhe bin"

Da kann man schon auf den Gedanken kommen, dass da Zusammenhänge bestehen.
 
Da kann man schon auf den Gedanken kommen, dass da Zusammenhänge bestehen.
Ich finde das schon ein bisschen gemein. Gut, der Gedanke liegt nahe, hast schon Recht. Aber ich hatte das nur erwähnt, um zu verstehen, warum es so lange gedauert hat, bis ich überhaupt mal mit sowas wie Beziehung und Sex angefangen habe. Diese Neigung hat mich während meiner ganzen Pubertät immer total verwirrt, damit bin ich nur sehr schwer zurecht gekommen.

Aber ich hatte zu jeder Zeit auch immer sexuelles Interesse an gleichaltrigen Mädchen und Frauen, egal ob zu Beginn der Pubertät, mittendrin, oder danach. Wobei ich schon damals gemerkt habe, dass es irgendwann mal richtig schwer für mich werden wird, da irgendwo wieder Anschluss zu finden. Auch im Sinne eines sozialen Miteinanders. Eine Beziehung besteht schließlich nicht nur aus Sex. Bis vor einem Jahr hatte ich denselben Erfahrungshorizont wie mit 11 oder 12 Jahren. Klar, man schaut sich mal Pornos an und spielt an sich rum, aber das ist nur graue Theorie und vermittelt absolut nichts zwischenmenschliches. Ich bin damals als Jugendlicher einfach stehengeblieben, habe angefangen zu träumen und das Leben an mir vorbeiziehen lassen. Irgendwie fehlt meine Jugend als ganzer Abschnitt in meinem Leben.

Also bitte nicht Verwechseln: Dass auch Kinder auf mich anziehend wirken ist nicht Wirkung sondern Ursache dieser verpassten Jugend. Aber die kann ich heute nicht mehr ändern, dafür hätte ich schon am Anfang einen Schnitt machen müssen. Es tut jedes mal wieder sehr weh, wenn ich mir eingestehe, was ich in meinem Leben verpasst habe.
 
das kann nur ein erfahrener sexualtherapeut herausfinden wo denn nun wirklich der haken ist.

da können wir noch so schockiert sein wie wir wollen...die neigung ist bei ihm da und solange er dem nicht nachgeht , kann er ja nichts dafür. ob man das behandeln und beeinflussen kann, weiß ich nicht. das müßte er selbst herausfinden und einen therapeuten aufsuchen. er verdrängt es und ich vermute, dass es in solchen problemen wie er es versucht uns zu schildern halt doch irgendwie durchbricht, aber eben auf einen anderem weg. aber da kann ein forum ihm nicht wirklich helfen, oder? bin da gerade selbst etwas überfragt.
 
Ich finde das schon ein bisschen gemein.

Es geht um Zusammenhänge suchen und ich finde, dass da sich deutlich was zeigt.

Gut, der Gedanke liegt nahe, hast schon Recht. Aber ich hatte das nur erwähnt

Warum Du was erwähnt hast tut nicht unbedingt zur Sache, ich denke Leute werden auf bestimmte Dinge reagieren und nicht als nebensächliches abtun.

um zu verstehen, warum es so lange gedauert hat, bis ich überhaupt mal mit sowas wie Beziehung und Sex angefangen habe. Diese Neigung hat mich während meiner ganzen Pubertät immer total verwirrt, damit bin ich nur sehr schwer zurecht gekommen.

Und da wäre es doch wichtig zu fragen warum es so ist. Da muss man über seine Eitelkeit hinwegschauen (wenn Du von "gemein" sprichst und das Thema, was ja doch ziemlich heftig ist, weiter nicht besonders erwähnst).

Bis vor einem Jahr hatte ich denselben Erfahrungshorizont wie mit 11 oder 12 Jahren.

...

Also bitte nicht Verwechseln: Dass auch Kinder auf mich anziehend wirken ist nicht Wirkung sondern Ursache dieser verpassten Jugend.

Was Wirkung oder Ursache hier ist kann ich nicht sagen, aber was Du über Dein Selbstbild schreibst...

"Belastender Sex durch Unerfahrenheit""Aber ich war mit der Situation trotzdem völlig überfordert und fühlte mich ihr erfahrungsmäßig völlig unterlegen"

"Ich habe das Gefühl, ständig Fehler zu machen und nicht perfekt im Bett zu sein. Ich habe immer öfter Potenzstörungen, weil ich meinem eigenen Erwartungsdruck nicht klarkomme."

"hätte ich manchmal am liebsten gar keinen Sex mehr, damit ich mit ihr wieder auf Augenhöhe bin"...

würde ja schon stark vermuten lassen, dass es ein Grund ist warum Du Dich von "vorpubertiernden" angezogen fühlst.
 
das kann nur ein erfahrener sexualtherapeut herausfinden wo denn nun wirklich der haken ist.

da können wir noch so schockiert sein wie wir wollen...die neigung ist bei ihm da und solange er dem nicht nachgeht , kann er ja nichts dafür. ob man das behandeln und beeinflussen kann, weiß ich nicht. das müßte er selbst herausfinden und einen therapeuten aufsuchen. er verdrängt es und ich vermute, dass es in solchen problemen wie er es versucht uns zu schildern halt doch irgendwie durchbricht, aber eben auf einen anderem weg. aber da kann ein forum ihm nicht wirklich helfen, oder? bin da gerade selbst etwas überfragt.


Wie jemand darauf reagiert und was jemand dazu zu sagen hat, kannst Du jedem selbst überlassen.
 
Ich möchte nicht mit euch streiten. Mir ist schon klar, wie brisant dieses Thema ist. Natürlich hätte ich diese Seite an mir nicht erwähnen müssen, ist schon klar. Und sicher könnte das auch EINE mögliche Erklärung sein. Gemein fand ich es insofern, als das ich (nicht zum ersten mal im Leben) nur auf diese eine Eigenschaft reduziert werde. Alles dreht sich nur um meine Neigung, wie Fliegen um einen Haufen Sch..ße. Damit wird dann alles erklärt und fertig. Pädophil = krank = verkorkstes Leben = unzufrieden = pädophil. Da schließt sich der Kreis und was zuerst da war spielt - das hast du schon richtig erkannt - keine Rolle mehr.

Vielleicht geh ich einigen auch auf die Nerven, weil das so ein Luxusproblem ist, das ich habe. Das ich hier kostbare Zeit koste, die für andere fehlt. Im Grunde bin ich schon froh, dass mir Leute zugehört haben und auf mich eingegangen sind. Und dass man mich in Anbetracht meiner Neigung nicht gleich mit Vorwürfen, Beleidigungen und Drohungen begegnet ist. Sollte eigentlich selbst verständlich sein, aber da habe ich auch schon andere Sachen erlebt. Wie gesagt: Ich möchte hier keinen Streit vom Zaun brechen.

Und eine Dankeschön an euch für den einen oder anderen Tip darf an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen.
 
ich habe mir gerade überlegt, dass die dunkelziffer der menschen mit pädophilen neigungen hoch sein muss die zwar mit dieser neigung leben, aber GOTT SEI DANK nicht ausleben, sondern unterdrücken/verdrängen und ein normales (sexual)leben führen.
da dürfen sich auch gerne diejenigen angesprochen fühlen die sich gerne die auf "schulmädchen" (erwachsene frauen in schulmädchenuniformen, mit zöpfchen, etc.) gemachte pornos anschauen und das sind nicht wenige!
ich denke, die wenigsten die den krampf anschauen gehen zu einem therapeuten oder hinterfragen ihre eigentliche neigung die sie da eigentlich haben.

Phenomenon3, es belastet dich doch und es beeinträchtigt deine beziehung, siehst du denn gar keine möglichkeit eine beratung deshalb aufzusuchen? es muss doch sowas auch kostenfrei angeboten werden. oder gibt es vielleicht selbsthilfegruppen wo du dich anschliessen könntest?
 
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