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Beklemmendes Gefühl bei Gesprächsankündigung

Ich gehe einfach nicht vom Schlimmsten aus, sondern nur davon, dass jemand mit mir reden will.
Um was es dann geht sieht man ja dann.
Genau. Und unterstützend kann man sich noch die Frage beantworten, wie oft es bisher tatsächlich Katastrophengespräche waren. Die mag es geben, aber sie sind selten und daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es auch diesmal keines ist.

Man muss die Spannung dann auch nicht aushalten bis das Gespräch stattfindet (s. Strategie #5). So muss erst gar kein schlechtes Gefühl entstehen: Direkt nachfassen und auch nicht abwimmeln lassen. Da kann man dann ruhig sagen, dass man das Gefühl nicht mag, nicht zu wissen, worum es geht.
 
Ja es ist immer ein komisches Gefühl. Ich frage direkt nach um was es geht und es ist dein gutes Recht es zu erfahren. Nicht fragen ob es was Schlimmes ist (du bist schließlich kein kleines Kind), sondern um was es bei dem Termin geht.
Und normal sollte das Thema schon bei der Einladung zum Gespräch kommuniziert werden.
 
ja, da geh ich auch mit. ich hab das sogar gerade im Kontakt mit meiner Freundin dieses Gefühl.
Zumeist Kontrollverlust gepaart mit schlechtem Gewissen, weil man nicht viel auf die Reihe kriegt. Oder es liegt an einem furchtbar schlechten Selbstbild, was man von sich hat.
 
Und jetzt mal was Schönes zu dem Thema: Bei dem akuten Anlass, der mich zu diesem Thema führte, stellte sich beim Gespräch schnell heraus, dass meine Ängste davor unbegründet waren. Mein Vermieter wollte mich persönlich sprechen, weil sich in seinem Leben was geändert hat. Da konnte ich mir ja einige Szenarien ausmalen...... Eigenbedarf? Zitter, zitter. Er wolle nur sichergehen, dass ich noch ein paar Jahre in der Wohnung zu bleiben gedenke, er zieht in sein Elternhaus (wegen erneuter Trennung).
Wie bekommt man es hin, weniger Ängste zu entwickeln, sich nicht den Kopf so sehr zu zerbrechen über ungelegte Eier usw. Habt Ihr Strategien gegen dieses beklemmende Gefühl? Kurz zulassen und dann sich irgendwie beruhigen oder ähnliches?
 
Na bitte, alles halb so wild!
Habt Ihr Strategien gegen dieses beklemmende Gefühl? Kurz zulassen und dann sich irgendwie beruhigen oder ähnliches?
Nicht in Problemen denken, sondern lösungsorientiert. Im o. a. Fall wäre das, sich eine Strategie zu überlegen, um schnellstmöglich mehr Klarheit zu bekommen - eben nach dem Gesprächsthema zu fragen. "Es geht um die Wohnung." "Sie wollen mich doch wohl nicht rausschmeißen!?" "Neiiiiin, nichts Schlimmes."

Ich finde auch, dass es hilft, sich zu fragen, was eigentlich realistischerweise schlimmstenfalls passieren könnte. Ich sag mir dann immer, dass es noch nie eine Situation gab, die ich nicht irgendwie habe bewältigen können oder wie der Kölner sagen würde: "Et hätt noch emmer joot jejange."

Kennst du eigentlich das Kölsche Grundgesetz: Das ist irgendwie unglaublich schlau und unglaublich sympathisch, einfach weil es herrlich entspannt. Ich versuche mich in kritischen Situationen darauf zu besinnen. Und was soll ich sagen: Es funktioniert!

Hier mal zum Nachlesen: https://verliebtinkoeln.com/koelsche-grundgesetz-die-11-paragraphen-und-ihre-bedeutung/
 
Habt Ihr Strategien gegen dieses beklemmende Gefühl? Kurz zulassen und dann sich irgendwie beruhigen oder ähnliches?
Ja! Immer direkt fragen, worum es geht. Warum sollte man sich kleinmachen (lassen)?
Ein Gespräch sollte - unabhängig davon, ob der Anlass positiv oder negativ ist - immer auf Augenhöhe geführt werden.
Deshalb kann man auch gleich offen kommunizieren, worum es geht.
 
Und jetzt mal was Schönes zu dem Thema: Bei dem akuten Anlass, der mich zu diesem Thema führte, stellte sich beim Gespräch schnell heraus, dass meine Ängste davor unbegründet waren. Mein Vermieter wollte mich persönlich sprechen, weil sich in seinem Leben was geändert hat. Da konnte ich mir ja einige Szenarien ausmalen...... Eigenbedarf? Zitter, zitter. Er wolle nur sichergehen, dass ich noch ein paar Jahre in der Wohnung zu bleiben gedenke, er zieht in sein Elternhaus (wegen erneuter Trennung).
Wie bekommt man es hin, weniger Ängste zu entwickeln, sich nicht den Kopf so sehr zu zerbrechen über ungelegte Eier usw. Habt Ihr Strategien gegen dieses beklemmende Gefühl? Kurz zulassen und dann sich irgendwie beruhigen oder ähnliches?
Wie man das hinbekommt?
Üben die Dinge immer von mehreren Blickpunkten aus zu betrachten. Das war bei mir ein jahrelanges Training durch Therapie ausgelöst und es ist sehr erfolgreich, soviel das bei mir möglich ist. <3
 
Nicht in Problemen denken, sondern lösungsorientiert. Im o. a. Fall wäre das, sich eine Strategie zu überlegen, um schnellstmöglich mehr Klarheit zu bekommen - eben nach dem Gesprächsthema zu fragen. Zitat ende
Jepp. in einem direkten Gespräch würde ich das auch so machen. Mit whatsapp schlecht, wenn das Gegenüber nicht klar antworten möchte.

Es ist unprofessionell und ein Machtgehabe, nicht zu sagen, worum es geht. Da wird diese ängstliche Erwartungshaltung bewusst ausgenutzt. Zitat ende
Das war hier nicht der Fall, aber wahrscheinlich war genau das die Art meines damaligen Chefs und das steckt mir immer noch in den Knochen. Es ist mir bewusst und trotzdem kommt das Gefühl hoch.

Habt Ihr Lust auf eine kleine Geschichte am Rande? Da muss ich gut drauf gewesen sein:
Der zweite Chef zitierte mich in sein Büro und ich kam rein und sagte gleich: Ich war's. was hab ich angestellt? Er musste lachen und dann war das Gespräch voll easy. Der Hausmeister hatte sich beschwert.. daraufhin hab ich den Hausmeister direkt angesprochen, er könne mir sowas auch direkt sagen... und seitdem waren wir fast Freunde.
Wie gesagt, da war ich wohl gerade nicht in einer Depri, sondern eher hypomanisch drauf, wo man sich ja fast alles traut. In der Depri hätte ich mich verkrochen. In meinen guten Zeiten fange ich auch schnell an alles so zu überlegen, was könnten Lösungen sein? und oft fällt mir was ein.
Oh, ich muss endlich einen Brief öffnen, der bestimmt nichts erfreuliches enthält............ich sollte mich an meine eigenen Tipps halten.....jaja
 

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