Offensichtlich ist es schwer! Das liest Du doch seit nunmehr 11 Seiten hier!
Gerade wenn ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, habe ich doch eine klare Haltung dazu, dass das nicht nochmal passiert.
Verstecke ich mich aber auf der Toilette stattdessen, nun, dann muss mir klar sein, dass ich damit das Gegenteil bewirke.
Es ist keine Altersfrage und auch keine Geschlechtsfrage, ich bin einem Mann nicht anders körperlich unterlegen als einer Schlägerin einer Mädchengang. Dazu brauche ich keinen Selbstverteidigungskurs, dazu brauche ich nur klare Verbalität. Der „armselige Gupf“ steht doch nur rum, hat doch keinerlei körperliche Übergriffigkeit gezeigt (oder habe ich da was überlesen auf 11 Seiten?). Das brächte mich nicht zu der Annahme, dass er dann die Hand erhebt. Er hat wahrscheinlich erst einmal damit zu tun, die eigene Kinnlade mit Handkurbel wieder in Position zu rücken, das dauert und Du bist (mit oder ohne Begleitung) längst an einem anderen Ort und unterhältst Dich entspannt. Ganz abgesehen davon zeigst Du Haltung, die Dich interessant und attraktiv macht für Gesprächspartner/innen, die wie Du denken und handeln würden.
Unsicherheit, Ängste, Zweifel stehen Dir im Weg und die musst Du beseitigen, wenn Du Deine Grenzen wahren willst. Das kann Dir niemand abnehmen!
Es ist keine Täter-Opfer-Umkehr hier: er ist der Täter, Du bist das Opfer seiner Handlungen. Mach Dich zur Täterin, indem Du die Opferposition nicht tolerierst und sein Handeln in Bezug auf Dich unterbindest. Dann wird er zum Opfer seiner Handlung, aber das war er vorher schon, weil er sich nicht korrektiv betrachtet. Er darf es bei Dir aber nicht mehr anwenden. So gehst Du erhobenen Hauptes aus dieser Situation, wurdest Opfer und hast Dich dagegen gewehrt, für Dein Leben hast Du gelernt