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Behindert und liebesbedürftig

Hallo, das Thema Partnerschaft ist für mich durch und sollte eigentlich keine Rolle mehr spielen. Da habe ich zuviel Schmähungen und Demütigungen durch meinen Ex erlitten, der eben mit meiner Behinderung und MS nicht zurecht kam.
Ich war und bin nicht auf Partnersuche, da ist die Behinderung, meine MS. Möglicherweise wird das alles irgendwann noch schlimmer und ich muss in ein Pflegeheim. Auch bin ich körperlich nicht sehr attraktiv, das mit dem Oberschenkel ist nicht gut gemacht worden und nicht schön anzusehen. Dann bin ich auch etwas übergewichtig.
Und wie gesagt, das Thema Partnerschaft möchte ich nicht mehr angehen, erstens: ich kann keine Patnerin im herkömmlichen Sinne sein, ich bin selber auf Hilfe angwiesen und in einer Partnerschaft kommt irgendwann der Punkt, dass man eine Belastung für den anderen wird und das möchte ich vermeiden.
Ich sehe schon, ich muss das ganze nüchtern betrachten und auf mich zukommen lassen. Das mit der Hilfe beim Waschen war so ein Gedanke, aber da kommt man sich körperlich schon sehr nahe, um nicht zu sagen intim, und das ist für beide Seiten wahrscheinlich zuviel des Ganzen.
 
Schegine, mach es nicht komplizierter, als es ist. Dein Bekannter hat sehr offensichtlich keine Probleme mit deiner Einschränkung. Also rede du ihm doch bitte keine ein!
Und mach es euch Beiden nicht so schwer....😉
 
Ja das glaube ich dir sofort, das du dich zu diesem netten, hilfsbereiten Mann hingezogen fühlst.
Das würde mir in deiner Lage auch so gehen.
Aber wie schon gesagt wurde, Seine Aussage, er möchte keine Beziehung solltest du ernst nehmen.
Ansonsten "vergraulst" du ihn womöglich.
Aber warum wird hier so streng nach Beziehung und Nähe getrennt?
Muss man, um Nähe zu wünschen oder zu geben, deshalb gleich in einer Beziehung sein?

Und wenn jemand eine Beziehung kategorisch ausschliesst, gilt das auch für jede Form von Berührung und Nähe? 😳
 
Hallo, das Thema Partnerschaft ist für mich durch und sollte eigentlich keine Rolle mehr spielen. Da habe ich zuviel Schmähungen und Demütigungen durch meinen Ex erlitten, der eben mit meiner Behinderung und MS nicht zurecht kam.
Ich war und bin nicht auf Partnersuche, da ist die Behinderung, meine MS. Möglicherweise wird das alles irgendwann noch schlimmer und ich muss in ein Pflegeheim. Auch bin ich körperlich nicht sehr attraktiv, das mit dem Oberschenkel ist nicht gut gemacht worden und nicht schön anzusehen. Dann bin ich auch etwas übergewichtig.
Und wie gesagt, das Thema Partnerschaft möchte ich nicht mehr angehen, erstens: ich kann keine Patnerin im herkömmlichen Sinne sein, ich bin selber auf Hilfe angwiesen und in einer Partnerschaft kommt irgendwann der Punkt, dass man eine Belastung für den anderen wird und das möchte ich vermeiden.
Ich sehe schon, ich muss das ganze nüchtern betrachten und auf mich zukommen lassen. Das mit der Hilfe beim Waschen war so ein Gedanke, aber da kommt man sich körperlich schon sehr nahe, um nicht zu sagen intim, und das ist für beide Seiten wahrscheinlich zuviel des Ganzen.

Es ist doch sehr nett, dass der Mann dir hilft. Ihn allerdings dich waschen zu lassen, würde die freundschaftliche Distanz durchbrechen. Er ist ja nicht dein Pfleger. Das wäre mir zu viel.
 
Ich glaube, dass ich da in ein Gefühlschaos komme, aus dem ich nicht mehr rausfinde.
Wäre es vielleicht gut mit ihm darüber zu sprechen?
Ist zwar äußerst unangenehm, aber dann könnt ihr schauen wie ihr weiter damit umgeht.

Ich sehe schon, ich muss das ganze sehr nüchtern betrachten und jeden Wunsch nach Nähe distanziert gegenüber stehen.
Sehe ich nicht so. Es gibt viele Menschen denen es ähnlich geht wie dir. Sich auf eine Beziehung dieser Art vorab einzustellen ist etwas anderes als unerwartet damit konfrontiert zu werden.
Stelle dir vor da ist ein Mann der ähnlich denkt wie du, dass er einer Frau aufgrund seiner Behinderung nichts mehr zu bieten hat. Dabei ist das gar nicht der Fall. Nirgends sonst würde dir jemand so viel Verständnis und Beistand entgegen bringen. 🤔

Ich habe das u.a. bei meiner Mutter und ihrem neuen Partner gesehen. Sie durch Parkinson eingeschränkt, er durch Epilepsie. Die haben aufeinander aufgepasst, sich geholfen und auch beim andern mal ausgejammert, sich aber auch gegenseitig aufgebaut wenn es nötig war.
 
Ja, ich weiß auch nicht, welcher Gedanke mich da geritten hat. Wenn dann, wäre es eh nur so gedacht gewesen von mir, nicht komplett, sondern nur z.b. den Rücken waschen zu lassen. Da bin ich ja noch untenrum angezogen. Aber je mehr ich drüber nachdenke, es ist besser, die nötige Distanz zu wahren. Wobei, ein Gefühlschaos ist in mir, dass ich so eigentlich nicht mehr wollte.
 
Ich habe MS seit 25 Jahren. Allerdings sitze ich nicht im Rollstuhl und bin auch nicht amputiert, aber ich bin auch nicht mehr voll belastbar und manche Dinge gehen halt nicht mehr. Mein Partner hat keine Behinderung. Als wir uns kennengelernten, hatte er keine Erfahrung mit MS, aber er wollte es versuchen. Und in den letzten fast 9 Jahren ist er einfach da reingewachsen und es ist für ihn völlig normal.

Natürlich kommt bei dir das Einiges zusammen. Aber auch das bedeutet nicht zwangsläufig, dass du alleine bleiben musst. Versuch mal Handicaplove oder Gleichklang. Beides sind Partnerbörsen für Menschen mit Behinderung.
 

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