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Beerdigung des Exfreundes

Nickoletta

Mitglied
Hallo,
ich habe vor zwei Wochen erfahren, dass ein sehr guter Freund (wir waren mal zusammen), plötzlich während der Dialyse an einem allergischen Schock gestorben ist. Es traf mich wie ein Schlag.Wir hatten noch immer Kontakt, wenn such nur schriftlich.Am Tag vor seinem Tod haben wir auch noch geschrieben.
Ich habe eine SMS von seiner jetzt wieder verheirateten Ex-Frau erhalten. Erst auf Nachfrage schrieb sie mir, dass sich seine Geschwister nicht um die Beerdigung kümmern werden, bzw.die Kosten nicht übernehmen werden und da sie ja geschieden ist, wäre sie auch raus.Aver sie werde dad wohl alles alleine machen müssen, weil er ja sonst anonoym beerdigt wird.Ich habe seine Geschwister angeschrieben, aber keine Reaktion erhalten.Jetzt schrieb mir letzte Woche seine Exfrau, wann und wo die Beerdigung stattfindet.
Nichts weiter.Ich gehe davon aus, dass es eine ganz einfache Urnen Beerdigung , vielleicht sogar anononym werden wird.
Ich möchte unbedingt hingehen, weil wir noch sehr verbunden waren.Auch wenn ich weiss dass die Anteilnahme seiner Exfrau und die seiner Geschwister nicht echt sein werden.
Da ich aber nicht weiss, welche Art von Beerdigung es werden wird, bin ich sehr unsicher.Ich würde gerne ein personalisiertes Grablicht und eine rote 🌹 niederlegen.
Haltet ihr das für angemessen? Er fehlt mir so!
 
Auch wenn ich weiss dass die Anteilnahme seiner Exfrau und die seiner Geschwister nicht echt sein werden.
Ist doch völlig egal !
Ich möchte unbedingt hingehen, weil wir noch sehr verbunden waren
das ist wichtig 🙂
wann und wo die Beerdigung stattfindet
Da ich aber nicht weiss, welche Art von Beerdigung es werden wird, bin ich sehr unsicher.Ich würde gerne ein personalisiertes Grablicht und eine rote 🌹 niederlegen.
Da du weisst wann und wo die Beerdigung stattfindet, würde ich über die Pfarrei oder die Stadt/Gemeinde Informationen einholen, wer dafür "zuständig" ist bzw. wie die Statuten: Blumen niederlegen/Grablicht, etc. zu der Beerdingung sein werden.
Haltet ihr das für angemessen?
Ja,
Klar doch/warum nicht,
es geht doch darum eine Geste der Verbundenheit/Anteilnahme zu zeigen.

In welcher Form z.B. sichtbar, bildlich oder in Stille, bleibt doch dir überlassen 🙂 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
ich habe vor zwei Wochen erfahren, dass ein sehr guter Freund (wir waren mal zusammen), plötzlich während der Dialyse an einem allergischen Schock gestorben ist. Es traf mich wie ein Schlag.Wir hatten noch immer Kontakt, wenn such nur schriftlich.Am Tag vor seinem Tod haben wir auch noch geschrieben.
Ich habe eine SMS von seiner jetzt wieder verheirateten Ex-Frau erhalten. Erst auf Nachfrage schrieb sie mir, dass sich seine Geschwister nicht um die Beerdigung kümmern werden, bzw.die Kosten nicht übernehmen werden und da sie ja geschieden ist, wäre sie auch raus.Aver sie werde dad wohl alles alleine machen müssen, weil er ja sonst anonoym beerdigt wird.Ich habe seine Geschwister angeschrieben, aber keine Reaktion erhalten.Jetzt schrieb mir letzte Woche seine Exfrau, wann und wo die Beerdigung stattfindet.
Nichts weiter.Ich gehe davon aus, dass es eine ganz einfache Urnen Beerdigung , vielleicht sogar anononym werden wird.
Ich möchte unbedingt hingehen, weil wir noch sehr verbunden waren.Auch wenn ich weiss dass die Anteilnahme seiner Exfrau und die seiner Geschwister nicht echt sein werden.
Da ich aber nicht weiss, welche Art von Beerdigung es werden wird, bin ich sehr unsicher.Ich würde gerne ein personalisiertes Grablicht und eine rote 🌹 niederlegen.
Haltet ihr das für angemessen? Er fehlt mir so!
Mach es so wie Du es für richtig hältst.
 
Ich würde an deiner Stelle noch mal die Exfrau kontaktieren oder mir von ihr das Bestattungsinstitut nennen lassen und mich dort nach dem Rahmen der Beerdigung erkundigen. Mich wundert das Ganze etwas. Sofern die Geschwister nicht nur sehr wenig Geld haben, sind sie nach den Bestattungsgesetzen der meisten Bundesländer als offenbar nächste Verwandte zur Übernahme der Kosten für eine einfache, aber würdige Bestattung verpflichtet. Egal, ob sie erben oder nicht. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Entweder sind sie leistungsunfähig oder machen auf leistungsunfähig.

Ein Grablicht darf man bei einer komplett anonymen Bestattung meines Wissens entweder gar nicht oder nur an einer Art Sammelstelle aufstellen. Als Rose würde ich keine rote wählen. Schließlich wart ihr nicht mehr als Paar zusammen. Ich würde eher eine weiße nehmen. Die Farbe Rot sollte den engsten Angehörigen vorbehalten bleiben.

Versuche, im Vorfeld noch etwas konkretere Informationen zum Rahmen der Bestattung zu bekommen.

Ob die Anteilnahme seiner Exfrau und seiner Geschwister echt sind oder nicht, kannst du nicht beurteilen. Aber bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Selbst einfache Feuerbestattungen kosten heute mehrere Tausend Euro.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch völlig egal !
das ist wichtig 🙂

Da du weisst wann und wo die Beerdigung stattfindet, würde ich über die Pfarrei oder die Stadt/Gemeinde Informationen einholen, wer dafür "zuständig" ist bzw. wie die Statuten: Blumen niederlegen/Grablicht, etc. zu der Beerdingung sein werden.
Ja,
Klar doch/warum nicht,
es geht doch darum eine Geste der Verbundenheit/Anteilnahme zu zeigen.

In welcher Form z.B. sichtbar, bildlich oder in Stille, bleibt doch dir überlassen 🙂 👍
Ja, das schon.Nur eine rote Rose ist ja schon ziemlich eindeutig.Ist eine merkwürdige Situation... Spricht man ihr auch die Anteilnahme aus?
 
Ja, das schon.Nur eine rote Rose ist ja schon ziemlich eindeutig.Ist eine merkwürdige Situation... Spricht man ihr auch die Anteilnahme aus?
Streng genommen nur den Geschwistern. Aber so, wie die sich benehmen, erscheinen sie womöglich gar nicht zu der Beerdigung.

Die Exfrau ist ja von dem Verstorbenen geschieden und war somit nicht mehr mit ihm zusammen. Da sie die Bestattung aber offenbar sogar finanziert und organisiert, würde ich ihr auch mein Beileid aussprechen.

Ich habe meinem im Mai letzten Jahres ebenfalls plötzlich verstorbenen Partner, der eine Urnenbestattung hatte, übrigens auch keine rote, sondern eine weiße Rose ins Grab gelegt. Eine rote Rose wäre mir zu kitschig erschienen. Mein Partner war auch nicht der Typ, der mir Schnittblumen oder gar eine rote Rose geschenkt hätte. Weiß war seine Lieblingsfarbe. Ich habe letztes Jahr zum Gedenken an ihn auch einen Adventskranz mit cremeweißen Kerzen gewählt, obwohl ich sonst rote bevorzuge. Der Kranz sah mit diesen Kerzen, grünem Buchsbaum und ein paar wenigen kleinen goldenen Kugeln sehr festlich aus. Ich glaube, das hätte ihm gefallen.

Letztlich muss jeder Mensch selber entscheiden, was er bei solchen Anlässen für angemessen hält. Eine gewisse Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer Teilnehmender halte ich bei der Entscheidungsfindung allerdings schon für angebracht. Rücksichtnahme hat im Übrigen mit rein formaler "Etikette", wie sie in sog. Benimmbüchern nachzulesen ist, nichts zu tun, sondern mit Taktgefühl und Empathiefähigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich: Ich finde diese Etikettenwahrung bei Beerdigungen furchtbar. Natürlich solltest du dich nicht über die Regeln des Friedhofs hinwegsetzen. Aber alles andere wäre mir an deiner Stelle vollkommen egal. Du kennst die Geschwister und sie werden nicht trauern? Warum sollst du ihnen dann Beileid bekunden? Du leidest doch tatsächlich, nicht sie.
Ebenso die Farbe der Rose. Rote Rosen stehen für Liebe. Wenn es das ist, was du ausdrücken willst oder wenn du etwas anderes damit verbindest, dann schenke ihm eine rote Rose.
Es kann dir egal sein, was die anderen darüber denken. Offensichtlich habt ihr ja keinen Kontakt (mehr) und es ist nicht so, dass du jemanden damit verletzen würdest. Ich finde es wichtiger, dass du deine eigene Trauer verarbeiten und von einem geliebten Menschen Abschied nehmen kannst, als dass du irgendwelche gesellschaftlichen Regeln befolgst.
 

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