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Bald kein Bargeld mehr?

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Dazu muss es ja erst noch Bargeld geben, damit man eines mitnehmen kann. Wenn es mal keines gibt, dann kann man auch keines mehr mitnehmen.

Gerade auf Reisen fand ich das Bargeldsystem halt ziemlich universell. Es hat überall fast gleich funktioniert. Zwar gibt es unterschiedliche Währungen, aber abgesehen davon war die Vorgehensweise immer ähnlich.

Jetzt entwickeln anscheinend viele Staaten eigene proprietäre Bezahlsysteme mit eigenen Karten oder Apps, die nur bedingt miteinander kompbatibel sind oder sogar nur von den eigenen Staatsangehörigen nutzbar sind. Das macht den ehemals ziemlich einfachen Vorgangs des Bezahlens zunehmend kompliziert, wenn man in andere Länder verreist. Man muss sich zuvor über die jeweils unterschiedlichen Systeme informieren und muss herausfinden, ob die eigenen Karten und Systeme damit kompatibel sind, oder ob man sich um bestimmte länderspezifische Systeme kümmern muss, die man möglicherweise erst beantragen oder kaufen muss.
 
Naja man kann weltweit sehr gut mit VISA zahlen. Ohne VISA würde ich garnicht verreisen, sonst muss ich ja sehr viel Bargeld mitnehmen oder bin unterwegs aus Automaten angewiesen.

Was Apps angeht sind in der tat noch viele lokal unterschiedlich. Ich würde sie aber künftig auch nutzen, denn langfristig ersparen solche Apps zB das Wechseln in lokale Währungen und weniger Bargeld heißt auch es kann mir weniger durch Taschendiebe geklaut werden.
 
Wenn du immer nur Obst und Gemüse kaufst, dann dürfte das zutreffen. Es soll aber auch Menschen geben, die auch noch andere Einkäufe tätigen. Und da kann ein restriktives staatliches System durchaus Bewertungen der Einkäufe anstellen, wenn man beispielsweise ein Buch kauft, das oppositionelle Inhalte enthält oder von einem unliebsamen Schriftsteller stammt. Je nach Vorgaben des Staatssystems dürfte es dann eben bestimmte Dinge geben, deren Kauf nicht gern gesehen und daher negativ bewertet wird. Wenn keine Bargeldzahlung mehr möglich ist, geht so ein Einkauf nicht mehr ohne Kontrolle ab.

In einer richtigen Diktatur wird es dieses Buch gar nicht mehr zum Kauf geben.

Und wenn doch, schau doch mal wieder in die Zukunft, wie es bereits in China der Fall ist, wird Dein Gesicht erkannt. Da wird bereits vor dem Kauf per Gesichtserkennung erkannt, der Arktur kauft Buch XY.

Da überlege ich schon vor dem Kauf oder meiner Handlung was ich mache oder besser nicht mache. Die Zahlung wird da nebensächlich.
 
Jetzt entwickeln anscheinend viele Staaten eigene proprietäre Bezahlsysteme mit eigenen Karten oder Apps, die nur bedingt miteinander kompbatibel sind oder sogar nur von den eigenen Staatsangehörigen nutzbar sind. Das macht den ehemals ziemlich einfachen Vorgangs des Bezahlens zunehmend kompliziert, wenn man in andere Länder verreist. Man muss sich zuvor über die jeweils unterschiedlichen Systeme informieren und muss herausfinden, ob die eigenen Karten und Systeme damit kompatibel sind, oder ob man sich um bestimmte länderspezifische Systeme kümmern muss, die man möglicherweise erst beantragen oder kaufen muss.

Ich bin dienstlich und privat viel auf Reisen. Was Du mit den Apps schreibst, stimmt. Das ist bisher aber immer ergänzend. Ich war schon in einigen Käffern in Entwicklungsländern, VISA und Mastercard gingen immer.

Denn, wenn ich wie in Asien oder Schweden das Bargeld verdränge oder dann nur noch landesspezifische Apps habe, und mit Kreditkarten nichts mehr geht, dann bleiben die Touristen aus. Für mich undenkbar.

Dass es zahlreiche Apps gibt für Einheimische, die Kreditkarten verdrängen, das ist allerdings schon so.

Aber man sieht was wir für ein Entwicklungsland geworden sind was das Zahlen angeht, in Asien schauen Sie einen schon komisch an, wenn man mit Kreditkarte zahlt und nicht mit einer App. Und wir diskutieren, ob man lieber bar oder mit Karte zahlt.....
 
Wenn du immer nur Obst und Gemüse kaufst, dann dürfte das zutreffen. Es soll aber auch Menschen geben, die auch noch andere Einkäufe tätigen. Und da kann ein restriktives staatliches System durchaus Bewertungen der Einkäufe anstellen, wenn man beispielsweise ein Buch kauft, das oppositionelle Inhalte enthält oder von einem unliebsamen Schriftsteller stammt. Je nach Vorgaben des Staatssystems dürfte es dann eben bestimmte Dinge geben, deren Kauf nicht gern gesehen und daher negativ bewertet wird. Wenn keine Bargeldzahlung mehr möglich ist, geht so ein Einkauf nicht mehr ohne Kontrolle ab.
Sorry, versteh ich nicht... Wie soll man denn nachvollziehen können, was man gekauft hat? Wenn ich ins Geschäft gehe und Gemüse oder ein Buch kaufe, steht doch nur auf dem Kassenzettel, was ich gekauft habe und wenn ich elektronisch zahle, sieht man doch am Ende nur die Endsumme und eben noch, wo ich gekauft habe. Aber die Waren werden da doch nicht einzeln aufgeschlüsselt 😕


Gerade auf Reisen fand ich das Bargeldsystem halt ziemlich universell. Es hat überall fast gleich funktioniert. Zwar gibt es unterschiedliche Währungen, aber abgesehen davon war die Vorgehensweise immer ähnlich.
Ich fand es immer nervig Geld umzutauschen.


Jetzt entwickeln anscheinend viele Staaten eigene proprietäre Bezahlsysteme mit eigenen Karten oder Apps, die nur bedingt miteinander kompbatibel sind oder sogar nur von den eigenen Staatsangehörigen nutzbar sind. Das macht den ehemals ziemlich einfachen Vorgangs des Bezahlens zunehmend kompliziert, wenn man in andere Länder verreist. Man muss sich zuvor über die jeweils unterschiedlichen Systeme informieren und muss herausfinden, ob die eigenen Karten und Systeme damit kompatibel sind, oder ob man sich um bestimmte länderspezifische Systeme kümmern muss, die man möglicherweise erst beantragen oder kaufen muss.
Von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, kommt man z.B. mit Visa oder Mastercard weltweit ganz gut durch.
 
Sorry, versteh ich nicht... Wie soll man denn nachvollziehen können, was man gekauft hat? Wenn ich ins Geschäft gehe und Gemüse oder ein Buch kaufe, steht doch nur auf dem Kassenzettel, was ich gekauft habe und wenn ich elektronisch zahle, sieht man doch am Ende nur die Endsumme und eben noch, wo ich gekauft habe. Aber die Waren werden da doch nicht einzeln aufgeschlüsselt 😕

Und du bist sicher, dass das so bleiben wird und garantiert nie mitprotokolliert und gespeichert wird? Im übrigen bin ich mir keineswegs sicher, ob diese Infos nicht bereits jetzt an die Bezahlfirmen übermittelt werden. Nur weil es nicht explizit in der Abrechnung auftaucht, heißt es noch lange nicht, dass die Daten nicht trotzdem gespeichert werden.

Wie gesagt, das fortschrittliche China macht es anscheinend bereits vor. Da werden die Zahlungen per App wohl schon durchaus anhand bestimmter Kriterien überprüft, und die Bewertung fließt in das sich derzeit in China entwickelnde Bewertungssystem für die Staatsbürger ein. Bei diesem Bewertungssystem geht es darum, credit points zu bekommen oder zu verlieren. Wohlverhalten führt zu positiven Ergebnissen, und wer sich negativ verhält, bekommt credit points abgezogen. Wie das Wohlverhalten exakt definiert ist, weiß ich nicht, da muss ich mich näher einlesen.

Da merke ich, dass ich altmodisch bin und ganz froh bin, dass wir bezogen auf diese Thematik in einem recht "rückständigen" Land leben.
 
Und du bist sicher, dass das so bleiben wird und garantiert nie mitprotokolliert und gespeichert wird?
Es ging doch um den Ist-Zustand, nicht darum, was mal sein könnte.

Im übrigen bin ich mir keineswegs sicher, ob diese Infos nicht bereits jetzt an die Bezahlfirmen übermittelt werden. Nur weil es nicht explizit in der Abrechnung auftaucht, heißt es noch lange nicht, dass die Daten nicht trotzdem gespeichert werden.
Selbst wenn, mir persönlich ist das schnurze 😉
 
Ich fand es immer nervig Geld umzutauschen.

Im Vergleich zu dem sich derzeit anscheinend entwickelnden Wildwuchs an regionalen und nationalen Bezahlsystemen war das aber doch ziemlich simpel. Also zumindest in meiner altmodischen Wahrnehmung war der Geldumtausch lange Zeit ziemlich easy, und außerdem konnte man ja Bargeld aus dem Automaten ziehen.
 
Im Vergleich zu dem sich derzeit anscheinend entwickelnden Wildwuchs an regionalen und nationalen Bezahlsystemen war das aber doch ziemlich simpel. Also zumindest in meiner altmodischen Wahrnehmung war der Geldumtausch lange Zeit ziemlich easy,
Früher bin ich mit meinen Eltern oft nach Polen oder Tschechien tanken oder einkaufen gefahren. Wenn man neue Zloty oder Kronen brauchte, ist man erst mal zur Wechselstube gefahren. Da hat man erst mal geschaut, welche den besten Kurs hatte (ja, da gabs tatsächlich große Unterschiede zwischen den Wechselstuben). Bei der Wechselstube mit dem besten Kurs standen auch entsprechend viele Leute. Da war erst mal warten angesagt. Wenn man dann das Geld hatte, führte man Kronen, Zloty und DM (später Euro) in seiner Geldbörse mit. Die war dann auch entsprechend dick. Das Papiergeld konnte man immerhin in getrennten Fächern aufbewahren, das Hartgeld wurde miteinander vermengt. Das war dann ganz interressant, wenn man dann z.B. im deutschen Supermarkt seinen Einkauf erledigte. Da musste man erst mal das ganze deutsche Hartgeld raussuchen. Meist hat man ausversehen der Kassiererin verschiedene Währungen überreicht. Das ist oft passiert, auch anderen an der Kasse. Da musste die Kassiererin schon gut aufpassen, dass ihr nicht noch Fremdwährung untergejubelt wird.
Mit der Zeit haben sich aber viele in der Grenzregion Kreditkarten zugelegt. Ich habe schon lange keinen Deutschen mehr an der Tanke oder in einem Markt in Polen und Tschechien bar zahlen sehen. Die Polen und Tschechen machen es genau so, wenn sie in Deutschland einkaufen. Alles mit Kreditkarte. Das Geld umzutauschen tun sich alle Seiten nicht mehr an.

und außerdem konnte man ja Bargeld aus dem Automaten ziehen.
Aber war bzw. ist das nicht teurer, in einem anderen Land Geld in einer anderen Währung abzuheben?
Ich weiß noch, dass das meine Eltern immer vermieden haben, wenn sie mit mir in den Urlaub gefahren/geflogen sind. Geld wurde immer in Deutschland in ausreichender Höhe umgetauscht oder halt in einer Wechselstube im entsprechenden Land.
Ich weiß nicht wie es heute geregelt ist. Ich habe halt schon ewig keine andere Währung mehr in der Hand gehabt.
 
Aber war bzw. ist das nicht teurer, in einem anderen Land Geld in einer anderen Währung abzuheben?

Naja, Auslandsgeldbewegungen in Fremdwährungen werden von den meisten Geldkartenfirmen ebenfalls mit Gebühren belegt. Geld kostet es so und so.... scheint aber komischerweise in diesem Fall weit weniger Menschen aufzuregen, obwohl es früher ein Grund für viel Geschimpfe war, dass die Geldautomaten Gebühren verlangen.
 
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