Du weißt schon, dass wir nicht mehr in den 70-80er Jahren leben? Heutzutage ist ein Studium im Zweifelsfall nutzlos.
Ob das Geld sinnvoll investiert ist?
Wenn man Arbeit findet, dann schon. Aber gilt das für alle Studenten und alle Fachgruppen einfach so ohne Einschränkungen? Das ist doch eine naive Vorstellung, die nur von einer Uni stammen kann, die die Studenten zum Studium motivieren will um noch mehr Studiengebühren abzuzocken um dann am Ende doch an der Lehre zu sparen. Ob nun 500 Studenten im Hörsaal sitzen und 50 Studenten stehen oder 500 sitzen und 51 stehen, dass sind 500 Euro mehr Einnahmen ohne einen größeren Aufwand.
Studien haben auch ergeben, dass ein Studium heute nicht mehr mehr Wert ist als eine Ausbildung.
Bafoeg kann man noch in Anspruch nehmen, die Kondition sind halbwegs fair. Wobei das auch etwas mit sozialer Herkunft zu tun hat.
Die Sache mit den Schulden ist schon kritischer zu betrachten. Die Generation Praktika wird schlecht bezahlt - dort sind Schulden nicht umbedingt so schnell zurückgezahlt und stellen schon eine Belastung da. Stell dir vor, dein Studium ist fertig und du hast 20 k Euro schulden, keinen Job und einen Haufen andere Probleme um erstmal in den Markt reinzukommen. Dann musst du womöglich noch ein Volontariat stemmen - aber wie?
Darf man fragen, ob und was du studierst und welche Kredite du in Anspruch nimmst?