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CloudSheep

Gast
Ich eröffne dieses Thema um eure Meinungen bzgl. unserer Gesellschaft, dem lieben Geld und dem dazugehörigen Kapitalismus zu erfahren. Im Prinzip bezieht sich das auf die letzten Posts in diesem Thread:
http://www.hilferuf.de/forum/beruf/116293-ich-hasse-arbeiten-bin-ich-noch-normal-6.html#post1631589

Was meint ihr? Ist das Geld schuld daran, dass wir Menschen unseren Lebensraum Stück für Stück ausbluten lassen? Macht Arbeiten noch sinn, wenn es die kapitalistische Gesellschaft ist, die uns mehr als Sklaven hält und uns weniger nährt?
Sollten wir alle wieder zurück zur Selbstversorgung? Z.B. eigener Bauernhof und 1L Milch gegen Obst eintauschen?
Back to the roots?
Macht das den Menschen wieder menschlicher?

edit: Ich habe das neue Thema eröffnet um nicht in dem anderen Thread drüber zu diskutieren, da es ja nicht direkt zu dem Problem der TE passt...
 
In den Anfängen, als es noch kein Geld gab, da hat der Handwerker für Essen und Unterkunft gearbeitet. Man bekam quasi Dienstleistung gegen Dienstleistung. Und dann kamen die faulen, aber schlauen Leute, die erfanden das Geld, um sich "Dienstleistungen" zu erschleichen, für die sie nicht gearbeitet hatten.

Ok, melodramatisch dagestellt. Ich habe nichts gegen Geld. Wenn die Menschheit glaubt es zu brauchen, ok.

Was mich aber wirklich ankotzt ist, wenn ich in den Medien höre, dass wieder Menschen sterben weil kein Geld da ist. Es geht mir nicht darum, dass niemand spendet oder so. Sondern dass überhaupt erst Geld von Nöten sein muss, um ein Menschenleben zu retten! Da ekelt es mich davor, Mensch zu sein und in dieser Gesellschaft leben zu müssen.
 
Ja, es wäre interessant zu erfahren wie etwas mehr als sieben Milliarden kleine Bauernhöfe funktionieren.....

Ich glaube, daß der Zug längst abgefahren ist - und keiner mehr willens ist ihn zu bremsen.
 
Bei den 7 oder 8 Milliarden Menschen, die diesen Planeten bevölkern, ist das allein schon von der Anbaufläche,die uns zur Verfügung steht,völlig ausgeschlossen.
Wir kommen um eine hochgradig arbeitsteilige Gesellschaft nicht herum.
Die Kapitalismusfrage steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Wenn Lenin, Stalin, Mao und Co. die Ideen von Marx und Engels nicht derart vergewaltigt hätten, sähe das globale Gesicht der Welt heute möglicherweise anders aus.
Marx selber war übrigens kein "Marxist". Amusing,isn`t it?
 
Ich weiß manchmal nicht so genau ob Kommunismus zur Natur des Menschen passt - es gibt immer einige Ausreisser, die mehr als andere wollen, die absolute Macht oder den schöneren/besseren Gegenstand XY .

Ich lebe gerne in dieser zivilisierteren Welt, dennoch beneide ich manchmal die puristischen Stämme, die tief in ihren Wäldern leben und deren einzigse Problem ist, wo sie was zu Essen jagen sollen oder wie sich das Wetter entwickelt, ansonsten aber mit sich und allem im Reinen scheinen, jeder alles hat was er braucht und auch nicht meint mehr zu benötigen...dennoch würde ich nicht alles stehen und liegen lassen und zu so einem Volk ziehen...
 
Was meint ihr? Ist das Geld schuld daran, dass wir Menschen unseren Lebensraum Stück für Stück ausbluten lassen? Macht Arbeiten noch sinn, wenn es die kapitalistische Gesellschaft ist, die uns mehr als Sklaven hält und uns weniger nährt?
Sollten wir alle wieder zurück zur Selbstversorgung? Z.B. eigener Bauernhof und 1L Milch gegen Obst eintauschen?
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Macht das den Menschen wieder menschlicher?

Wie definierst du Sklaven der kapitalistischen Gesellschaft?
 
Ich eröffne dieses Thema um eure Meinungen bzgl. unserer Gesellschaft, dem lieben Geld und dem dazugehörigen Kapitalismus zu erfahren. Im Prinzip bezieht sich das auf die letzten Posts in diesem Thread:
http://www.hilferuf.de/forum/beruf/116293-ich-hasse-arbeiten-bin-ich-noch-normal-6.html#post1631589

Was meint ihr? Ist das Geld schuld daran, dass wir Menschen unseren Lebensraum Stück für Stück ausbluten lassen? Macht Arbeiten noch sinn, wenn es die kapitalistische Gesellschaft ist, die uns mehr als Sklaven hält und uns weniger nährt?
Sollten wir alle wieder zurück zur Selbstversorgung? Z.B. eigener Bauernhof und 1L Milch gegen Obst eintauschen?
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Macht das den Menschen wieder menschlicher?

edit: Ich habe das neue Thema eröffnet um nicht in dem anderen Thread drüber zu diskutieren, da es ja nicht direkt zu dem Problem der TE passt...

Also ich würde mich lieber selbstversorgen [also Nahrung und Kleidung] als diese blöde Abhängigkeit.
Jeder ist abhängig, auch der Arbeiter [davon das der Chef zahlt, dass er den Job nicht verliert weil er dann in eine andere Abhängigkeit rutscht].
Wir leben nicht frei. Ich jedenfalls fühle mich nicht frei.

Ein eignes kleines Haus mit Garten in dem ich mein Obst, Gemüse und Getreide anbauen kann, ne Kuh für Milch und 2 Hühner für Eier [ohne Dioxin 😀], Klamotten selber nähen lernen. Gut den Stoff dafür müsste man wieder kaufen. Aber billiger ist es allemal. Außerdem wären die Klamotten dann auf jeden Fall individueller 🙂

Ich schei* auf Flachbild TV und Handy. Mehr Nachbarschaftshilfe, mehr soziale Kontakte [in einem anderen Thread hier ja auch angesprochene soziale Isolation der Gesellschaft].

Ich red nicht von Kommunismus, aber irgendwie ist der heutige Mensch so abhängig wie nie, obwohl ihm das Gegenteil vorgegaukelt wird.
Meine Meinung 🙄
 
Definitiv verdirbt Geld den menschlichen Charakter zum Negativen! Warum wollen die Raffgeier immer mehr, sie leben doch auch nur eine bestimmte Zeit und müssen irgendwann sterben, das macht doch keinen Sinn, oder? Und eben weil die Lebenszeit begrenzt ist, kommt man irgendwann zu der Erkenntnis, das es sich für diese kapitalistisch ausbeuterische Gesellschaft in keiner Weise mehr lohnt, irgendwie aufzuopfern! Als Arbeitnehmer wird man nie zu den Gewinnern gehören, was man auch anstellt, man ist verdammt ein Leben lang zu schuften und eines Tages daran kaputt zu gehen, weil die geforderte Leistung einen früher oder später krank macht! Hat jemand keine Arbeit, wird er ebenfalls kaputt gemacht, er wird psyschich so unter Druck gesetzt, das er daran zerbricht! Also unter dem Strich ergibt es keinen Sinn, das kann doch nicht der Inhalt des Lebens sein! Warum machen sich die einen kaputt, damit es andere zu gut haben, eine gerechtere Verteilung könnte allen ein vernünftiges, menschenwürdiges Dasein ermöglichen! Nehmen und Geben muss im Gleichgewicht bleiben, sonst funktioniert das nicht! Da es aber egoistische, arrogante, machtbesessene Charakterschweine gibt, wird es nie funktionieren! Geld zerstört die Welt! Die Natur ist die einzige Macht, die dieses unverantwortliche Treiben des Menschen jederzeit beenden kann und dies wird eines Tages bestimmt auch passieren! Der Mensch ist einfach zu dumm, sonst würde er längst anders handeln! Egal, welche Epoche der Menschheitsgeschichte man betrachtet, der Mensch hat nie daraus gelernt, weil er immer wieder die selben Fehler macht! Die ganze Hetzerei der Medien gegen bestimmte Gruppen zeigt dies deutlich auf!
 
Der Mensch ist doch auch selbst Schuld. Wie hieß es noch in den 60zigern? Um das Jahr 2000 muss keiner mehr als 30 St. Arbeiten! Dann aber kamen die Handys, der Pc, DVD, teures Essen und Klamotten...
 
so friedlich wird das in den Stämmen auch nicht zugehen,
das Problem fängt doch schon an, wenn ein Ochse über den Weg läuft und zwei Krieger (möglicherweise noch aus unterschiedlichen Stämmen) Beute suchen.

Bei diesem Beispiel frage ich mich, wer in der Wildnis, den Ochsen
zum Ochsen gemacht hat.😕
(Ochse = kastriertes Rind)
 
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