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Bachelor mit vielen Semestern = schlechter Eindruck?

Was soll denn da auf Null gestellt werden? Anhand deines Lebenslaufs und deines Alters kann doch jeder erkennen, wie lange du für dein Studium gebraucht hast!
 
@TE

Studierst Du jetzt gerade oder nicht?

Ich meine, Du hättest irgendwo geschrieben, dass es derzeit Schwierigkeiten gäbe Dich wieder immatrikulieren zu lassen. Oder irre ich mich da?
 
Hallo malou,

ich stehe selbst noch vor meinem Bachelor Abschluss und kann daher nicht sagen, ob die gesamte Anzahl der Semester auf dem Bachelor Zeugnis zu stehen kommen wird.

Aber ich halte es für überhaupt garnicht schlimm, länger als die Regelstudienzeit zu benötigen. Mein Professor sagt sogar ständig, dass wir uns ruhig Zeit im Studium nehmen können, auch mehrere Semester, um herauszufinden, wer wir sind und was wir erreichen möchten. Das bietet viel Zeit, um uns selbst auszuprobieren. Und viele aus meinem Semester nutzen diese Chance, um genau das zu tun.

In Bewerbungsgesprächen habe ich zudem die Erfahrung gemacht, dass meine Fähigkeiten und meine Motivation in dem jeweiligen Fachgebiet im Vordergrund standen und mein Alter oder meine Ausbildung (Schule, Studium) kaum bis gar keine Rolle gespielt haben.

Also Kopf hoch, länger als die Regelstudienzeit zu benötigen, halte ich weniger für eine Ausnahme, sondern schon fast für eine Regel 🙂

Viele Grüße
 
Auf dem Bachelorzeugnis stehen weder die Gesamtzahl noch wann du dich immatrikuliert hast.
Du könntest dem Arbeitgeber quasi das blaue vom Himmel lügen.
Praktisch macht man das aber nicht, weil die Gefahr den Job zu verlieren doch zu groß ist.

Ethisch vertretbar ist es auch nicht.

Es kommt eben darauf an, warum du so lange gebraucht hast und was du studierst.

Bei Lehramt interessiert es keinen wie lange du gebraucht hast.
Alle regulären Arbeitgeber werden aber sicher nachfragen.

Ich habe auch sehr lange gebraucht, habe allerdings nebenher jemanden gepflegt und gearbeitet und tue das auch derzeit noch.
Beim letzten Bewerbungsgespräch wurde das kommentarlos akzeptiert (habe mich dann aber aufgrund der miesen Bezahlung dagegen entschiede).
Die Frage wird definitiv kommen.

Dass die Profs sagen es wäre ihnen egal wie lange du brauchst, glaube ich. Jeder Student, der länger an der Uni sitzt ist ja positiv. Profs haben vom normalen Leben ohnehin oft sehr wenig Ahnung. Da sitzen zum Teil Leute, die seit 20 Jahren nicht mehr in der Praxis waren. Selbst erlebt. Wenn es geht, würde ich echt jedem empfehlen zügig abzuschließen. Vorausgesetzt er hat nicht jemanden zu pflegen oder andere Schicksalsschläge zu verkraften.
 
Es kommt stark darauf an, was du studierst und was du damit vorhast. Ich bin für das Studium nach Österreich gezogen und wundere mich oft über die Zahlenfanatik, die bei Studierenden + Umfeld in Deutschland herrschen. Hier studieren viele mehrere Studiengänge parallel, brauchen entsprechend länger.

Natürlich sind 15 Semester nicht wenig, es sind aber auch keine 30, es könnte schlimmer sein. Bei einem geisteswissenschaftlichen Studium (Kunst/Kultur) würde ich sagen, dass es ohnehin darauf ankommt, sich neben dem Studium weiterzubilden. Hier kommt es auf die Spezialisierung an und vor allem auf Praktika/Projekte und nicht zu unterschätzen: persönliche Kontakte.

Wenn du unsicher bist, fang lieber gestern als heute an, in die Praxis zu gehen. Wenn du mint oä. studierst, würde ich mir etwas für den Lebenslauf einfallen lassen.

Das wichtigste ist aber, sich seine Werte selbst zu definieren. Gerade im GeWi ist es schwer nach dem Studium zu sehen, was man überhaupt "kann". Ich empfehle deshalb, sich einmal umzusehen, wie die Lebensläufe älterer KollegInnen so aussehen und versuchen, sich realistisch einzuschätzen und auch ehrlich dazu zu stehen. In jedem Bereich gibt es Musterlebensläufe, Quereinsteiger, Abbrecher, Unter- und Überqualifizierte. Praxisluft schnuppern hilft daher sehr!
 

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