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Sunstark
Gast
Hallo liebe Leser,
ich bin gerade sowas von stinkig! Ich habe es mal wieder geschafft, mich in das Thema Depression mit all seinen Ausprägungen einzulesen und bin rausgekommen bei:
Depressionen verursacht durch geringes Selbstwertgefühl verursacht durch eine autoritäre Erziehung. Da ist definitiv was dran.
Jetzt bin ich mal wieder sauer auf meinen Vater, der mir eine freie Entfaltung nicht möglich gemacht hat. Typische Muster:
Das führt zu:
Das ist einfach nicht mehr IN heutzutage. Wenn man so ist, wie die letzten drei Punkte, dann tut man sich verdammt schwer im Leben.
Ich bin gerade dabei, mein Leben auf die Reihe zu kriegen, was mir auch immer mehr gelingt, nur denke ich mir manchmal, warum das so sein musste? Und wo sind die anderen Menschen, die auch so eine Erfahrung gemacht haben? Ich meine, ich bin ja nicht die Einzige, die so erzogen wurde.
Aus meiner Kindheit und aus meinem gesamten Umfeld weiß ich aber, dass keiner so erzogen wurde. Selbst von extrem schüchternen Leuten, wo man denkt, ok, die sind auch Opfer der Umstände, kenne ich keinen, der derart fremdbestimmt durchs Leben gelaufen ist, wie ich. Ich war immer die, die von irgendwelchen Menschen, die dominant waren, durch die Phasen meines Lebens geführt wurde. Am Anfang war es mein Vater, dann eine Freundin, später eine andere Ferundin usw.
Im Studium kam dann irgendwann der Kollaps, die Krise , weil ich irgendwann keinen mehr hatte, der mich an der Hand nahm. Irgendwann habe ich den Grund für meine missliche Lage erkannt.
Und dann ging es los: Aufpuschen des Selbstwertgefühls, Suchen, Finden, Struktur aufbauen usw.
Noch immer lasten mir so viele Dinge aus der Vergangenheit an. Sie sind meistens im zwischenmenschlichen Bereich zu finden:
Insgesamt bin ich noch sehr unsicher, wohin ich mich bewegen soll. Noch immer bin ich davon bestimmt, ja nicht mein Gesicht zu verlieren. Ich mache mir noch immer sehr viele Gedanken darüber, welches Vehalten nun richtig ist. Es ist der Kampf zwischen: Das tun, wozu ich Lust habe und dem, was einen Gesellschaftsmenschen ausmacht. Da habe ich meinen Weg noch nicht gefunden.
Als Orientierungsziel kann ich mir immer noch suchen, dass ich glücklich und zufrieden bin.
Ich suche dieses Forum gerade auch auf, um ein wenig Meinungsäußerung zu betreiben, und mit Kritik umgehen zu lernen. Für mich ist es nicht normal, Kritik an etwas auszuüben oder meine Meinung über etwas kundzutun.
Ich hoffe auf Hilfe in Form von Anregungen. Vielleicht schaffe ich es auch noch, etwas persönlicher zu werden.
Schöne Grüße
Sunstark
ich bin gerade sowas von stinkig! Ich habe es mal wieder geschafft, mich in das Thema Depression mit all seinen Ausprägungen einzulesen und bin rausgekommen bei:
Depressionen verursacht durch geringes Selbstwertgefühl verursacht durch eine autoritäre Erziehung. Da ist definitiv was dran.
Jetzt bin ich mal wieder sauer auf meinen Vater, der mir eine freie Entfaltung nicht möglich gemacht hat. Typische Muster:
- Das Kind hat keine Meinung zu haben.
- Das Kind muss gehorchen.
- Das Kind soll seine Wünsche und Träume bitte hinten anstellen oder vergessen.
- Emotionen sind fehl am Platz, Rationalität und Disziplin herrschen vor.
Das führt zu:
- Hintenanstellen eigener Bedürfnisse.
- Fehlen von eigener Lebensgestaltung.
- Entscheidungsschwierigkeiten.
- Unterordnung.
- usw.
Das ist einfach nicht mehr IN heutzutage. Wenn man so ist, wie die letzten drei Punkte, dann tut man sich verdammt schwer im Leben.
Ich bin gerade dabei, mein Leben auf die Reihe zu kriegen, was mir auch immer mehr gelingt, nur denke ich mir manchmal, warum das so sein musste? Und wo sind die anderen Menschen, die auch so eine Erfahrung gemacht haben? Ich meine, ich bin ja nicht die Einzige, die so erzogen wurde.
Aus meiner Kindheit und aus meinem gesamten Umfeld weiß ich aber, dass keiner so erzogen wurde. Selbst von extrem schüchternen Leuten, wo man denkt, ok, die sind auch Opfer der Umstände, kenne ich keinen, der derart fremdbestimmt durchs Leben gelaufen ist, wie ich. Ich war immer die, die von irgendwelchen Menschen, die dominant waren, durch die Phasen meines Lebens geführt wurde. Am Anfang war es mein Vater, dann eine Freundin, später eine andere Ferundin usw.
Im Studium kam dann irgendwann der Kollaps, die Krise , weil ich irgendwann keinen mehr hatte, der mich an der Hand nahm. Irgendwann habe ich den Grund für meine missliche Lage erkannt.
Und dann ging es los: Aufpuschen des Selbstwertgefühls, Suchen, Finden, Struktur aufbauen usw.
Noch immer lasten mir so viele Dinge aus der Vergangenheit an. Sie sind meistens im zwischenmenschlichen Bereich zu finden:
- Menschen, die denken, sie hätten immer noch die Bedeutungshoheit über meine Person und die mich nun auf Teufel komm an die vermeintliche Unzulänglichkeit meiner Freundschaft erinnern.
- Menschen, die, wie ich, auch in Bredouille hockten und es noch immer tun und nun vielleicht nicht mit meiner aufkeimenden Persönlichkeit klar kommen.
- Mein neues Zielfeld an Menschen, mit denen ich endlich etwas anfangen kann, denen ich mich gegenüber aber noch immer unsicher fühle.
- Meine Familie, bei der ich immer noch versuche, den Spagat zu finden zwischen den Verantwortungen als Familienmensch und der als eigenständige Person (wobei ich nicht weiß, was das vernünftige Mittelmaß ist).
Insgesamt bin ich noch sehr unsicher, wohin ich mich bewegen soll. Noch immer bin ich davon bestimmt, ja nicht mein Gesicht zu verlieren. Ich mache mir noch immer sehr viele Gedanken darüber, welches Vehalten nun richtig ist. Es ist der Kampf zwischen: Das tun, wozu ich Lust habe und dem, was einen Gesellschaftsmenschen ausmacht. Da habe ich meinen Weg noch nicht gefunden.
Als Orientierungsziel kann ich mir immer noch suchen, dass ich glücklich und zufrieden bin.
Ich suche dieses Forum gerade auch auf, um ein wenig Meinungsäußerung zu betreiben, und mit Kritik umgehen zu lernen. Für mich ist es nicht normal, Kritik an etwas auszuüben oder meine Meinung über etwas kundzutun.
Ich hoffe auf Hilfe in Form von Anregungen. Vielleicht schaffe ich es auch noch, etwas persönlicher zu werden.
Schöne Grüße
Sunstark