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Auto gekauft - aber Name steht nicht im Fahrzeugbrief - wem gehört nun das Auto?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Ich weiß wo mein Vater den Brief aufbewahrt hat und habe ihn seit kurzem nun bei mir.

Aber im schlimmsten Fall könnte mein Vater doch behaupten, ich hätte den gestohlen, oder?
 
Wer den Kfz.-Brief hat ist lange nicht der Eigentümer. Steht übrigens auch kleingedruckt drauf. Heute nennt man das Zulassungsbescheinigung.

Und leider besteht auch noch der Anscheinsbeweis, dass der Vater der Eigentümer ist, denn er steht auch als Erwerber im Kaufvertrag und nicht nur in der Zulassungsbescheinigung.

Im Falle einer Ummeldung ohne seine Zustimmung könnte er Strafantrag wegen Unterschlagung machen. Man weiß ja nie, wie so die Kerle in der Verwandtschaft drauf sind.
 
Wem gehört nun das Auto?

Ich weiß wo mein Vater den Brief aufbewahrt hat und habe ihn seit kurzem nun bei mir.

Aber im schlimmsten Fall könnte mein Vater doch behaupten, ich hätte den gestohlen, oder?

Ja,könnte er.

Hier hast Du mindestens EINEN Fehler gemacht.

Zwar gibt es natürlich "mündliche Verträge"--nur-- wenn EINE PARTEI davon "nichts mehr wissen will" und vorher genug Fakten schuf,
um exakt eine andere Version AUCH belegen zu können, wird ein Beweis schwer.

Da bräuchtest Du glaubwürdige Zeugen. Oder noch einen Joker im Ärmel?

Im Eingangspost hattest Du etwas GANZ ANDERES geschrieben ,dort stand
"Ich habe ein Auto gekauft".

Jetzt stellt sich raus: Du GLAUBST, Du hast das Auto gekauft.

Dein Vater hat (offenbar) von Dir Dein Geld genommen und DAMIT für sich ein Auto gekauft (er steht ÜBERALL drin, bindet den Kauf auch in SEINE Steuererklärung ein (bzw.--irgendsowas schriebst Du, wie auch immer das real dann gehandhabt wird von ihm),

Du VERMUTEST zwar,Du allein darfst das Auto nutzen (so wäre es beabsichtigt),nur--
beweisen kannst Du es nicht. ((Oder gibt es noch EINEN Fakt,der Dir hier hülfe?))

Wenn Du im Clinch liegst mit dem Papa, sogar noch OHNE SEIN WISSEN die Papiere nimmst,
kann er Dir natürlich jede Menge Ärger machen.

Die Geldgabe an ihn könnte er AUCH "als Geschenk von Dir" darstellen.
Oder--als "rückgezahlte Schulden"....

Auch unter Verwandten sollte man bei größeren Dingen die Verträge SCHRIFTLICH und KLAR
abfassen.

Nicht nur ,weil auch Verwandte mal böse drauf sein können-- auch im Falle von "außergewöhnlichen Situationen" hat man sonst ein Problem.

Versicherungsleistung, Haftpflicht,einer von Euch fällt ins Koma, das Auto wird geklaut--
WER darf dann Anzeige machen...

Das ist wie mit dem "Wohnrecht eines Volljährigen im Elternhaus"--> Miete,NK,Nebenbedingungen, Hausordnung...Vollmachten...

Wird immer so belächelt ,wenn "Verträge" erwähnt werden.

Es vermeiden aber schon wenige formlose Sätze + Datum +Unterschrift oft viel Streß.
Es ist eben das GEGENTEIL von "Mißtrauen"--damit zeigt man ,daß man sich gegenseitig ACHTET und Dinge angemessen ernst nimmt. Es ist für BEIDE SEITEN gut.

(Und--- man hilft,daß kein Verwandter einer bösen kriminellen Versuchung erliegt! 😀😀😀 )

Versuche es mit einer OFFENEN AUSSPRACHE (Zeuge dazu,der unparteiisch ist --was sagt denn Deine Mama ???) -
kläre die Fakten..oder schreib das Geld in den Wind und verzichte auf das Auto.

Um die Lage zu deeskalieren,würde ich den gestohlenen Brief bei einem Vermittler hinterlegen,der ihn herausgibt gegen die "noch ausstehende schriftliche Bestätigung der Alleinnutzungsberechtigung und QUITTUNG des Kaufpreises" ...etc.).

Finde einen diplomatisch eleganten Dreh -- mit Deinem Papa möchtest Du vielleicht auch mal noch auf Deiner Hochzeit tanzen?! 🙂

Micky
 
Zuletzt bearbeitet:
Echt schwierig.
Also wie auch schon gesagt, ich weiß eben nicht wie mein Vater reagieren würde und was er tun würde.
Ich werd ihn aber demnächst erstmal ganz normal drauf ansprechen, ob wir das Auto auf mich umschreiben lassen können und ob ich evtl die Versicherung auch übertragen bekomme und wir dann den Kaufvertrag ändern bzw dazu schreiben, dass es mir gehört.

Dann seh ich mal, wie er darauf reagiert. Bei meinem Bruder ging das nach paar Jahren auch alles, die Papiere sind mittlerweile auch alle auf ihn ausgestellt.

Ich habe irgendwie keinen Beweis, dass ich das Auto von meinem Geld gekauft habe...
Das einzige was ich hab, ist wohl meine Mutter. Sie hat mir ja ein Teil des Geldes überwiesen und ich glaube, auf dem Kontoauszug steht auch der Grund "Autokauf" drauf oder sowas... Irgendwas in der Art hatte sie als Verwendungszweck eingetragen.

Werde aber evtl auch mal nach den Kaufvertrag suchen. Denn bis jetzt habe ich ja noch keinen gesehen, evtl gibt es garkeinen?
Mein Vater hat sich vor kurzem auch ein neues Lieferauto für seine Firma gekauft (beim selben Händler) und da hab ich auch nie nen Kaufvertrag gesehn... Und ich war damals eigentlich auch dabei, als er das Auto gekauft hat, weil ich zu dem Zeitpunkt auch in der Werkstatt war (kleine Reperatur am Auto wurde gemacht).

Muss man nen Kaufvertrag abschliessen? Oder kann das auch auf andere Wege stattfinden? Z. B. dass der Händler meinem Vater nur eine Rechnung schickt?
Es war ja bei mir damals auch so, dass ich nicht den vollen Verkaufspreis zahlen musste, da er mein altes Auto gekauft hat und die Summe dann mit dem Betrag des neuen Autos verrechnet wurde.

Hach, alles so kompliziert... Habe damals ja auch noch mit ner Arbeitskollegin drüber gesprochen, als ich das Auto gekauft habe und sie meinte damals auch nur zu mir, ich solle aufjedenfall Fahrzeugbrief/Schein auf meinem Namen laufen lassen, dass sei am wichtigsten...
 
Hallo!

Ich weiß leider nicht, ob dies das richtige Forum ist... Aber dennoch hoffe ich auf hilfe!

Bin 21 und wohne noch zu Hause (bei meinem Vater). Anfang des Jahres ist mein Auto (war mein 1. Auto, dass ich seit ich 18 bin hatte) kaputt gegangen und deshalb habe ich mir ein neues gekauft. Bezahlt habe ich das Auto selber, bzw den größten Teil hat meine Mutter bezahlt (Eltern sind geschieden, meine Mutter bewahrte bis zu dem Zeitpunkt noch Geld von mir auf, dass auf meinem Sparbuch früher drauf war, als ich noch bei ihr gewohnt habe. Und da sie mir das Geld zum 18. nicht gab, bekam ich es jetzt).

Nun zahle ich alles für dieses Auto selber... Versicherung, Steuer, Benzin.
Die Versicherung und die Steuer laufen auf den Namen von meinem Vater (Versicherung wegen Prozente), aber ich zahle dennoch alles von meinem Konto.

Aber der Fahrzeugbrief ist auf meinen Vater ausgestellt und er bewahrt ihn auch auf - bzw seit heute habe ich ihn bei mir versteckt, da ich Angst habe, dass er mir das Auto wegnehmen will (habe ein nicht so gutes Verhältnis zu ihm und da ich bald ausziehe - was er schon ahnt - befürchte ich dass er mir das Auto wegnehmen will).

Ich wollte damals den Brief auf meinen Namen ausstellen lassen, aber an dem Tag, als ich das Auto gekauft habe, musste ich Vormittags noch arbeiten und habe ausgemacht, dass ich am Nachmittag gemeinsam mit meinem Vater das Auto anmelden gehe und das Kennzeichen abhole usw. Aber was war dann? Ich kam nach Hause und mein Vater hat schon alles erledigt... Und natürlich auf seinen Namen.

Nun würde ich gerne wissen, wer nun der Besitzer des Autos ist. Also, darf er, wenn der Fahrzeugbrief auf ihn ausgestellt ist, mein Auto jederzeit einfach verkaufen oder mir wegnehmen, auch ohne mein Einverständnis?

Und kann ich diesen Fahrzeugbrief auf meinen Namen umschreiben lassen und wenn ja, brauche ich dazu seine Unterschrift?

Wäre um jede Antwort dankbar!

Der Eigentümer eines Autos ist grundsätzlich derjenige auf dessen Namen der Kaufvertrag ist.
 
Keine Bange ,
wenn Du den Fahrzeugschein u. den Brief hast kannst Du das Fahrzeug abmelden und auf Deinen Namen anmelden.
Lediglich die Sache mit den erfahrenen Prozent hat sich dann wohl erledigt, hierfür benötigst du Abtretungserklärung der Prozente von Deinem Vater auf Dich. Ohne diese Abtretung fänst Du mit vollen Prozenten an und hast keinen
Anspruch auf die von Dir selbst erfahren Prozente ( für 3 Jahre). Also vertrage Dich lieber mit Deinem Papi und versuch ihm diese aus der Tasche zu leiern. Er kann sie nicht wieder zurück bekommen ohne eine Abretung von Dir !
Was möglich wäre innerhalb der Familie .
 

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