hört sich für mich an wie jemandem sein Recht geben, obwohl er Unrecht hat, ne verbiegen für Idioten , darauf habe ich auch keinen Bock.
Es gibt auch viele Fanatiker, die einem aus irgendwelchen Gründen die subjektive Wahrheit als die absolute verkaufen wollen, auch da kann ich offen meinen Standpunkt beziehen und gehen, denn keiner kann mich zwingen, mich mit so jemandem abzugeben.
Authentizität hat für mich sehr viel mehr damit zu tun, das man eben nicht die von anderen angedachte Rolle spielt, die diese für einen vorsehen.
Manche Menschen sind so unauthentisch, daß sie beispielsweise den Eltern nach dem Mund reden, wenn die in der Nähe sind, aber völlig anders reden, sich anders verhallten, wenn die nicht da sind.
Wenns aber in de Familie so gewünscht ist , daß die vorgeheuchelte Harmonie über die Realität gestellt wird , ist es nicht verwunderlich, das viele Kinder, deren Eltern eben so eine Lebenslüge leben, genau das erkennen und merken , sie können dagegen nicht angehen, weil denen können sie nicht aus dem Weg gehen und die sind auch noch erziehungsberechtigt, die befinden sich dann in der Zwickmühle , viele gehen dann den Weg des geringsten Widerstandes und spielen vor den Eltern eben die von denen angedachte Rolle und wenn sie alleine sind oder unter Freunden, dann sagen die erst was sie wirklich denken.
Manche benehmen sich dann auch ganz anders.
Manche allerdings , die haben für sich , so denke ich erkannt, das man mit Heuchelei sehr weit kommen kann, weil diese Heuchelei ja Öl aufs Gemüt derer ist, die sie einfordern.
Und wenn so ein Mensch ein Partner ist , dann ist das für einen wahrheitsliebenden Menschen , der authentisch ist eine ständige Toleranzprobe, die allerdings in seinen Augen unnötig ist , weil für ihn Authentizität sehr viel vereinfachen würde.
Hat was mit Opportunismus zu tun und mit Unehrlichkeit, kann man die für sich in seinem Charakter und Selbstbild wiederfinden, weil man sie willkommen heißt, so findet man es wohlmöglich noch toll und chick andere zu täuschen.
Betrüger leben von sowas.
Na und das es davon sehr viele gibt , ist doch ein alter Hut, die haben nicht erst in der heutigen Zeit so viel Zulauf.
Die heutige Zeit ist nur etwas perfider, sie verwischt die klaren Grenzen.
Sie legt dem kinderfreundlichen Menschen die Babysprache als Heuchelei aus, dem Menschen der sich um alte kümmert, wird Erbschleicherei unterstellt und ist von Mißtrauen zerfressen, da fehlt es an Taten zu den ganzen leeren Worten, davon gibt es nämlich genausoviele, es mangelt an Verlässlichkeit und Analytik das eigene Verhalten betreffend, der Spötter und der Denunziant, die treten immer vermehrt auf , wenn ne Gesellschaft satt ist oder in Not.
Na und wenns dann der einfachere Weg ist sich psychisch krank zu melden, weil man nicht den A**** und die Eier in der Hose hat, sich mal mit sich selbst auseinanderzusetzen, dann fällt man doch hier weich in soziale Ruhekissen, Faulheit als Lebensidentität , na bravo, nur die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke, da geht es nicht ums Miteinander, sondern darum sich selbst der nächste zu sein und ich nenne diesen Zustand dann Egoismus und andere faseln was von Selbstverwirklichung, die kriegen aber recht, sonst müssten sich zuviele ändern.