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Auswirkungen des weibl. Orgasmus auf das sexuelle Verlangen des Mannes und daraus folgende weitere sexuelle Unklarheiten ?

Achnee, musste mir nicht sagen.

Du bist doch hier der, der fordert Frau solle sich mal selber um ihre Befriedigung kümmern.
Immer nur Fordern ist ja auch nix, du bist als Mann nicht der alleinige Orgasmus-Beauftragte in der Beziehung. Du musst auch nicht jeden Abend etwas kochen. Man kann sich abwechseln oder macht es auch mal zusammen. Oder auch mal jeder für sich, das ist doch nicht schlimm?
 
Also wenn sich jeder nur um sich selbst kümmert, braucht man in der Tat keinen Partner. Eigentlich bedeutet guter Sex doch, dass man sich gegenseitig "Spaß" (muss ja nicht immer nur auf den Orgasmus bezogen sein) bereitet: Jeder dem anderen, jeder sich selbst und beide (oder alle Beteiligten) einander: So haben alle Spaß.
Natürlich gibt es Momente, wo mal nur einer verwöhnt oder verwöhnt wird, aber dann doch nur, wenn es dem Part, der mit verwöhnen dran ist, auch eine Freunde bereitet....
 
Ich denke das Problem ist schon erkannt. Viele Männer meinen eine Frau unbedingt zum Orgasmus bringen zu müssen.
Und der wesentliche Punkt dabei ist, dass sie es nicht machen, um der Frau Freude zu bereiten, sondern für ihr eigenes Ego und das ist der Punkt, wo der schlechte Sex anfängt.
Gerade jüngere Männer verstehen es nicht zu verführen, denen geht es offenbar darum, einen Preis für besondere Ausdauer und häufigen Stellungswechsel zu bekommen.

Aber ich bin wohl sapiosexuell und habe da sowieso besondere Ansprüche.
 
und zusätzlich die Akzeptanz, dass nicht jede Frau vaginal kommt.
Das ist denke ich ein ganz wichtiger Punkt. Ich bin noch nie vaginal gekommen, Trotzdem haben meine bisherigen Partner immer viel Zeit darauf verwendet, mir zu zeigen, dass sie das doch irgendwie schaffen. Bisher war es nur verlorene Zeit und hat zu Frustration geführt. Aber Männernsind halt manchmal überehrgeizig und das ist echt manchmal ein Problem. Nicht nur beim Sex.
 
Ja. Über Sex und die Probleme, die man als Sexpartner miteinander dabei hat, sollte man miteinander sprechen können. Wenn ich mir jedoch die Kommunikation hier ansehe, wenn das im privaten Bereich wirklich auch so geschieht, muss das ein unheimlicher Anturner sein!

Kein Wunder, dass dann am Ende viele Leute resignieren... "Ach wie haben schon so oft über unsere Sexprobleme geredet. Hilft alles nix!"
 
Kein Wunder, dass dann am Ende viele Leute resignieren... "Ach wie haben schon so oft über unsere Sexprobleme geredet. Hilft alles nix!"
Ich denke,es kommt auch sehr darauf,wie darüber geredet wird.
Wünsche sollten als solche formuliert werden und nicht in Vorwürfe ausarten,z.B.
Ich weiss nicht,ist es nicht immer noch ein bisschen in den Köpfen: " Der Sex muss funktionieren,ohne dass man darüber sprechen muss"?
Ich denke,dass viele durch miteinander reden sich doch selber damit helfen würden.

Wie zeige ich dem anderen meine Lust ? Das ist auch so eine Sache und das Beobachten wie der Partner darauf reagiert.
 

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