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ausstieg aus dem erzieher-job - wie und wohin?

Ich fühle es alles so sehr, jeden Satz, den du schreibst, kann ich genau so unterschreiben. Ich bin seit 18 Jahren Erzieherin und war schon oft an dem Punkt „Ich kann nicht mehr!“
Ab und zu kommen Phasen, wo es wieder „irgendwie geht“, aber die meiste Zeit ist es ein höllisch anstrengender Job (und zwar sowohl körperlich als auch psychisch), der einem alle Kräfte raubt. Gerade, wenn man seinen Job gut machen will und nicht einfach resigniert und komplett abstumpft, (wie viele andere Kollegen nach vielen Jahren), gerät man permanent an seine Grenzen
Ich habe leider keinen Rat für ich/deine Frau. Aber auch ich bin oft am Ende meiner Kräfte und Nerven und weiß nicht, wie ich das bis zur Rente durchhalten soll. Ich habe noch mindestens 23 Jahre vor mir, vermutlich eher mehr.
Viele meiner Kolleginnen sind krank geworden durch den Job, viele haben hingeschmissen.
Ich glaube nicht, dass sich an dem kompletten System irgendwann noch mal etwas ändert und rate jungen Leuten immer wieder „Augen auf bei der Berufswahl!“.
 

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