Hallo an Alle,
ich bin gerade dabei ein wenig ins Grübeln zu geraten.
Ich habe vor knapp einem halben Jahr einen Arbeitskollegen kennengelernt, über ein Schnittstellenprojekt. Vorher kannte ich ihn vom Sehen her, fand ihn schon toll, aber näher kennengelernt haben wir uns erst im Herbst letzten Jahres.
In den Anfängen waren wir oft etwas trinken, auf Weihnachtsmärkten, nach und nach merkte ich, dass das eigentlich nicht so sehr sein Ding ist, aber er war einfach um mit mir zusammen zu sein oft dabei. Ich gehe gern mal Shisha rauchen, er ist ein absoluter Nichtraucher, Vegetarier, ich hingegenschon öfter mal Fast Food. Anfangs hab ich ihn überredet, einfach mal was Neues auszuprobieren, aber inzwischen mache ich das nicht mehr, wei lich weiß, dass das eigentlich garnicht sein Ding ist. Und ich will ihn nicht verbiegen.
Anfangs redeten wir viel über uns, über Ängste vor Beziehungen, wir waren einige Monate Solo, wobei ich schon diverse Sexbeziehungen hatte, er hingegen garnicht. Das war dann zu Beginn auch etwas befremdlich für ihn, weil ich so toll an ihm fand, dass er nicht "so" einer der Männer war, mit denen ich halt häufiger etwas hatte. Zugleich merkte ich seinerseits unterschwellig schon ein wenig, dass ihm das so gut nicht gefiel, aber er hielt sich zurück mit Aussagen.
Was mir aber viel mehr auffällt ist, dass uns irgendwie die Themen recht schnell ausgingen, und wir landeten häufig doch wieder beim Thema Arbeit. Ich warf ihm das anfangs immer vor, in Telefonaten oder auch Treffen, "hey, lass nicht wieder über den Job sprechen", aber erwischte mich dabei, dass ich genau so viel über den Job sprach. In der Mitte unserer sechsmonatigen Beziehung verlor man sich irgendwie mal kurz ein wenig, ich hatte immer das Gefühl, es fehlten so die Themen.
Hinzu kommt, dass wir uns meist Freitag Abend auf Samstag sehen und den Samstag mehr oder weniger allein verbringen. Weiß ich nicht, ob mein Anspruch da zu hoch ist, da ich mit meinen Ex Freunden schon viel mehr Zeit und gemeinsame Hobbys hatte, zb waren wir hier an unserem See oft segeln, mein jetziger Freund ist eher wasserscheu.
Diese fehlenden gemeinsamen Erlebnisse bedingen natürlich, jeder macht sein Ding, hin und wieder tauchen dann Namen auf, bei mir Männer und bei ihm Frauen, die man nicht einordnen kann oder kennt und sich dann fragt: Wer ist denn das?
Am Sonntag haben wir den gesamten Tag mit einander verbracht, mir fiel da auch schon wieder auf, dass wir nur über den Job reden und eher so ein bisschen im kleinen Streit verfallen. Das fangen wir oft wieder ein.
Ich hatte zuletzt ein wenig das Gefühl, dass diese liebevolle Art total abhanden gekommen ist und wir super schnell im Alltag sind, das gefällt mir überhaupt nicht, aber wir sehen uns auch im Büro oft und ich hab das Gefühl, dass er dann auch am Wochenende einfach mal froh ist, mich nicht zu sehen.
Ich geh gern mal auf Party abends mit Freundinnen und er ist eher so jemand, der gern früh schlafen geht, morgens im Wald joggen, das ist halt so garnicht meins, ich schlafe bis 11/12 Uhr, während er schon die Wohnung geputzt hat, Sport erledigt hat, ihn stört das garnicht.
Aber ich denke gerade, wie entwickelt sich das mit uns, ich überlege aber auch, ob ich es wohl vielleicht "zerdenke"? Denn dazu neige ich.
Weiteres etwas blödes Thema ist, dass ich aufgrund einer "Frauensache", operiert werden musste und wir daher auch vorerst nichts mit einander machen können, das belastet unsere Nähe schon ein wenig muss ich sagen, und das wird wohl auch eine Weile so bleiben, weil ich noch Probleme habe. Er sagt, das ist kein Problem, aber ich spüre, dass es unangenehmerweise irgendwie in eine gute Freundschaft driftet, was wollen wir beide aber nicht.
Eines Tages rutschte ihm mal etwas raus, da meinte er, naja, er übernachte so garnicht gern derzeit mit mir, weil er das Gefühl hat, dass diese Nähe zu Unzufriedenheit führt, wenn am Ende nichts passiert. Das stimmt ein wenig.
Achso, er ist 44 Jahre alt, ich werde jetzt 45 Jahre alt.
Ich kenne in meinem Umfeld fast nur Paare, die sämtliche Hobbys teilen, das ist bei uns halt garnicht so, daher bin ich etwas unsicher, ob das alles überhaupt haltbar ist.
ich bin gerade dabei ein wenig ins Grübeln zu geraten.
Ich habe vor knapp einem halben Jahr einen Arbeitskollegen kennengelernt, über ein Schnittstellenprojekt. Vorher kannte ich ihn vom Sehen her, fand ihn schon toll, aber näher kennengelernt haben wir uns erst im Herbst letzten Jahres.
In den Anfängen waren wir oft etwas trinken, auf Weihnachtsmärkten, nach und nach merkte ich, dass das eigentlich nicht so sehr sein Ding ist, aber er war einfach um mit mir zusammen zu sein oft dabei. Ich gehe gern mal Shisha rauchen, er ist ein absoluter Nichtraucher, Vegetarier, ich hingegenschon öfter mal Fast Food. Anfangs hab ich ihn überredet, einfach mal was Neues auszuprobieren, aber inzwischen mache ich das nicht mehr, wei lich weiß, dass das eigentlich garnicht sein Ding ist. Und ich will ihn nicht verbiegen.
Anfangs redeten wir viel über uns, über Ängste vor Beziehungen, wir waren einige Monate Solo, wobei ich schon diverse Sexbeziehungen hatte, er hingegen garnicht. Das war dann zu Beginn auch etwas befremdlich für ihn, weil ich so toll an ihm fand, dass er nicht "so" einer der Männer war, mit denen ich halt häufiger etwas hatte. Zugleich merkte ich seinerseits unterschwellig schon ein wenig, dass ihm das so gut nicht gefiel, aber er hielt sich zurück mit Aussagen.
Was mir aber viel mehr auffällt ist, dass uns irgendwie die Themen recht schnell ausgingen, und wir landeten häufig doch wieder beim Thema Arbeit. Ich warf ihm das anfangs immer vor, in Telefonaten oder auch Treffen, "hey, lass nicht wieder über den Job sprechen", aber erwischte mich dabei, dass ich genau so viel über den Job sprach. In der Mitte unserer sechsmonatigen Beziehung verlor man sich irgendwie mal kurz ein wenig, ich hatte immer das Gefühl, es fehlten so die Themen.
Hinzu kommt, dass wir uns meist Freitag Abend auf Samstag sehen und den Samstag mehr oder weniger allein verbringen. Weiß ich nicht, ob mein Anspruch da zu hoch ist, da ich mit meinen Ex Freunden schon viel mehr Zeit und gemeinsame Hobbys hatte, zb waren wir hier an unserem See oft segeln, mein jetziger Freund ist eher wasserscheu.
Diese fehlenden gemeinsamen Erlebnisse bedingen natürlich, jeder macht sein Ding, hin und wieder tauchen dann Namen auf, bei mir Männer und bei ihm Frauen, die man nicht einordnen kann oder kennt und sich dann fragt: Wer ist denn das?
Am Sonntag haben wir den gesamten Tag mit einander verbracht, mir fiel da auch schon wieder auf, dass wir nur über den Job reden und eher so ein bisschen im kleinen Streit verfallen. Das fangen wir oft wieder ein.
Ich hatte zuletzt ein wenig das Gefühl, dass diese liebevolle Art total abhanden gekommen ist und wir super schnell im Alltag sind, das gefällt mir überhaupt nicht, aber wir sehen uns auch im Büro oft und ich hab das Gefühl, dass er dann auch am Wochenende einfach mal froh ist, mich nicht zu sehen.
Ich geh gern mal auf Party abends mit Freundinnen und er ist eher so jemand, der gern früh schlafen geht, morgens im Wald joggen, das ist halt so garnicht meins, ich schlafe bis 11/12 Uhr, während er schon die Wohnung geputzt hat, Sport erledigt hat, ihn stört das garnicht.
Aber ich denke gerade, wie entwickelt sich das mit uns, ich überlege aber auch, ob ich es wohl vielleicht "zerdenke"? Denn dazu neige ich.
Weiteres etwas blödes Thema ist, dass ich aufgrund einer "Frauensache", operiert werden musste und wir daher auch vorerst nichts mit einander machen können, das belastet unsere Nähe schon ein wenig muss ich sagen, und das wird wohl auch eine Weile so bleiben, weil ich noch Probleme habe. Er sagt, das ist kein Problem, aber ich spüre, dass es unangenehmerweise irgendwie in eine gute Freundschaft driftet, was wollen wir beide aber nicht.
Eines Tages rutschte ihm mal etwas raus, da meinte er, naja, er übernachte so garnicht gern derzeit mit mir, weil er das Gefühl hat, dass diese Nähe zu Unzufriedenheit führt, wenn am Ende nichts passiert. Das stimmt ein wenig.
Achso, er ist 44 Jahre alt, ich werde jetzt 45 Jahre alt.
Ich kenne in meinem Umfeld fast nur Paare, die sämtliche Hobbys teilen, das ist bei uns halt garnicht so, daher bin ich etwas unsicher, ob das alles überhaupt haltbar ist.