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Auslandsbeziehung nach 3 Jahren in Scherben

Lavazza

Mitglied
Hallo,
bin jetzt durch Zufall auf diese Seite gekommen und wollte auch mein Herz ausschütten.
Mein Mann und ich sind seit 23 Jahren zusammen (davon 21 Jahren verheiratet). Seit drei Jahren arbeitet er wieder im Ausland. Wieder deswegen, weil wir vor 20 Jahren schon einmal für 4 Jahre im Ausland zusammen waren. Wir führen (führten?) eine ganz tolle Ehe. Ich war immer stolz auf ihn, daß er diesen beruflichen Schritt noch einmal wagt. Leider konnte ich bis jetzt noch nicht mitkommen, weil unsere Kinder damals (2003) 17 und 14 Jahre alt waren. Aber wir waren beide der Meinung, wir schaffen das und spätestens nächstes Jahr wäre ich sowieso mitgekommen. Nun hat er mir letzte Woche gestanden, daß er mich betrogen hat, es war sicherlich ein Ausrutscher, aber er hat die Einsamkeit nicht mehr ausgehalten. Ich war erst 10 Tage vorher für drei Wochen bei ihm, 3 Wochen voller Liebe und Harmonie. Ich war aufgetankt bis zu den Haarspitzen und beide waren wir der Meinung, wir schaffen es. Nun ist er völlig verzweifelt vor schlechtem Gewissen, macht mir aber doch auch leichte Vorwürfe, weil ich ihn alleine gelassen habe. Unsere Kids sind nun 20 und 17 Jahre alt, aber unser Sohn ist durch die ganze Situation (Vater im Ausland), sowieso sehr schwierig geworden und ich habe alle Hände voll zu tun, ihn auf den rechten Weg zu bringen. Ich konnte jetzt noch nicht mitkommen, ich hätte ja vor schlechtem Gewissen unserem Sohn über nicht mehr schlafen können. Ich bin völlig verzweifelt, weil mein Mann nun schon von Trennung spricht, er will auch die ganze Schuld auf sich nehmen, weil er sagt, er hat alles kaputt gemacht und es wird sowieso nie mehr so wie vorher. Morgen fliege ich zu ihm für 5 Tage, ich muß ihn wenigstens einmal sehen. Aber ich habe furchtbare Angst, ich bin bereit, für unsere Ehe zu kämpfen, ich liebe meinen Mann über alles, nach so langen Jahren möchte ich nicht alles wegwerfen. Wir haben schon so viele Schwierigkeiten gemeinsam gemeistert. Natürlich ist die Tatsache, daß er mich betrogen hat, für mich unvorstellbar. Ich glaube, ich bin noch gar nicht so weit, daß ich das alles richtig realisiert habe. Das Schlimmste sind die Bilder, die mir ununterbrochen durch den Kopf gehen, das ist widerlich und ich war gerade wegen seiner Geradlinigkeit und seiner Ehrlichkeit so stolz auf ihn. Ich hab ihn auch gefragt, warum er mir das erzählt, aber er sagt, er liebt mich so sehr, daß er mir nie mehr in die Augen hätte schauen können. Er sagt auch, nun fühlt er sich ein bißchen besser, danke, ich dagegen sterbe vor Kummer. Wir telefonieren jeden Tag, an seiner Stimme erkenne ich, daß er völlig verzweifelt ist.
Aber ich weiß nicht, was ich tun soll, wenn er sich nun wirklich von mir trennen will. In meinem Herzen weiß ich, daß wir einen Weg finden könnten, aber den können wir nur gemeinsam gehen, denn ich brauche auch Zeit, um das alles zu verarbeiten. Aber wenn ich jetzt dann wieder nach Hause komme, sind wir wieder zwei Monate getrennt. Was soll bloß werden. Mein Mann ist mir immer das Wichtigste auf der Welt gewesen.
 
Hallo Eike,

uns trennen Jahrzehnte der Lebenserfahrung. Alleine wie du schreibst zeigt auf bewunderswerte Art und Weise wie du mit deinen Gefühlen, Gedanken umgehen kannst.
Das Verhältnis, das dich mit deinem Mann verbindet, ist ein sehr offenes. Man sagt sich die Dinge. Wenn du zu ihm fährst, dann halte nicht hinter dem Berg damit, wie es es dir zu Hause geht. Halte nicht hinterm Berg damit, das es schwer ist alles unter einen Hut zu bekommen ohne ihn. Das es schwer ist einen 17 Jährigen alleine auf den Weg zu helfen. "Es ist eben wie es ist." Das muss er wissen.

Habt ihr schon mal überlegt die Zelte hier ganz abzubrechen und zu dritt dort zu wohnen? Oder du sprichst mal mit deinem Sohn, wie er sich sein weiteres Leben vorstellen kann. Vielleicht bist du ganz überrascht.

Der Seitensprung ist heftig. Doch daran muss eine Beziehung nicht zerbrechen (eigene Erfahrung).
Auch darüber würde ich nicht einfach "hinweggehen". Wenn du sprürst, wie es dich verletzt, dann zeige ihm das auch. Es ist einfach so. Das verletzt. Es ist keine Anklage: "Du bist schuld, das ich verletzt bin." Sondern in erster Linie ein Gefühl, das nun einfach da ist. "Es ist wie es ist."

Ich weiß nicht, ob dir hiervon was helfen konnte.
Ich wünsche dir auf alle Fälle die Kraft die du brauchst.

bis denne
Sianus
 
Hallo sianus,
Danke für deine Antwort. Ich hab mich schon gefreut, daß mir überhaupt jemand schreibt, noch dazu so schnell. du hast mir sehr geholfen, nur leider ist das Problem mit unserem Sohn nicht ganz so einfach. Er hat seinen Vater immer sehr bewundert und alles, was er macht, wollte er auch. Nun ist sein Vater bei ihm völlig unten durch. Denn leider haben unsere beiden das Telefonat, als mein Mann mir das gestanden hat, mitbekommen. Das kommt noch dazu, das macht mich völlig fertig, ich wollte das nicht, ich will nicht, daß sie ihren Vater verachten, denn er hat die letzten 23 Jahre sich nichts zuschulden kommen lassen. Andererseits sind sie auch keine 5 Jahre mehr alt. Aber unser Sohn sagt, der (mein Mann) braucht sich zu Hause nicht mehr blicken zu lassen. Und das Schlimmste was ich gemacht habe, ich habe es meinem Mann gesagt. Ich wollte ihn einfach auch verletzen, ihn klein machen, so wie er mich. Jetzt bereue ich das, aber es ist nicht mehr zu ändern. Ich habe bei meinem Mann gemerkt, daß ihm das wirklich den Rest gegeben hat.
Ich kann auch einfach nicht verstehen, warum mein Mann jetzt gleich von Trennung spricht, irgendwie habe ich das Gefühl, daß er gar nicht kämpfen will. Für ihn, das weiß ich, ist die Situation genauso belastend wie für mich, das merke ich an seiner Stimme und ich kenne meinen Mann ja auch gut genug. Es ist schon seltsam, wie sich von einem Tag auf den anderen die Welt aus den Angeln hebt, natürlich geht es anderen Menschen auch so, aber ob mir das hilft? Im Moment jedenfalls nicht. Unsere Tochter (sie ist jetzt 20) weint viel, sie sagt, sie will nicht, daß ihr Papa so etwas getan hat, aber ich sage ihr immer, sie soll ihn nicht verdammen, auch er ist nur ein Mensch, und wenn ich so drüber nachdenke und mich in seine Situation hineinversetze, kann ich für mich nicht sicher sagen, ob mir das nicht auch passiert wäre. Einsamkeit ist das Schlimmste für einen Menschen, vor allem, wenn man weiß, zuhause ca. 5.000 Kilometer weg, sitzt meine Familie. Seine Arbeitskollegen sind alle Inder etc., es sind keine Deutschen dort, kein Freund, kein gar nichts. Vielleicht habe ich das auch alles unterschätzt. Wie gerne würde ich die Zeit zurückdrehen, vielleicht würde sich dann doch irgendeine Lösung finden. Es wäre so schade um uns beide.
Naja, das nützt jetzt wohl alles nichts, ich fliege jetzt morgen mal zu ihm und wir werden sehen. Danke für alles.
 
Hallo Elke, ich finde es bewundernswert, wie ihr das all die jahre geschafft habt. Auch finde ich es echt super von deinen Mann , das er dir den Seitensprung gebeichtet hat. Ich glaube das zeigt , das es bei euch wahre Liebe ist und diese solltet ihr nicht einfach wegwerfen. Verzeihen ist nicht einfach, aber ihr solltet jetzt handeln.
Die haltung deiner Kinder, kann ich ganz und garnicht verstehen. Sie sind eigentlich in dem Alter , wo sie selber wissen müssen, das es auch sowas gibt.
Kannst du deinen Sohn nicht dazu bewegen ihn mal mitzunehmen , zu zeigen
wie und wo ihr Vater lebt und vielleicht kommt dann etwas mehr verständnis.
Er hat bestimmt auch schon mal eine Freundin gehabt, wo es mit aus einandergegangen ist. In dem Alter kann man doch nicht so weltfremd sein.

Auf jeden Fall drücke ich euch mal beide Daumen, das ihr wieder zueinanderfindet und vorallem eine Lösung für euer Problem.

Smallmum
 
hallo elke=)

echt respekt, dass ihr dass solange geschafft habt!

andererseits geht jede beziehung mal in die brüche...
egal wer es ist und wie gut es gelaufen ist bzw wie schlecht...
das tut mir leid...
vll eine beziehungstherapie,die helfen könnte?


liebe grüße
 
Hallo Eike,

lass dich von deinen Kindern nicht verrückt machen. Ein altes Sprichwort aus dem Talmud sagt:"Verurteile niemanden, bevor du nicht in seiner Lage warst."

Eines Tages werden sie ihn verstehen. In dem Alter ist das schwer zu glauben, da sind Ideale höher, weil die Lebenserfahrung fehlt (-: .

Konzentrier dich erstmal auf dich und deinen Mann und dann werdet ihr weiter sehen, das habt ihr bis jetzt auch geschaft.

Guten Flug Eike.


@XxDaRk_MoNAxX

Ich kenne einige Beziehungen, die immer noch halten und das schon mehr als 25 Jahre (-: . Natürlich schaffen das nicht alle, aber eben doch mehr als man gemeinhin zu glauben wagt.


Sianus
 
Hallo Elke,

auch ich war mal in den Staaten während meine Freundin in Deutschland war. Ich liebe meine Freundin sehr, doch die ersten paar Wochen habe ich lauter halbnackte Frauen gesehen und mir Gedanken darüber gemacht, wie es wohl wäre, mit einer von ihnen zu schlafen. Ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen deswegen, schließlich liebe ich ja meine Freundin. Doch die Gedanken waren einfach da.

Nun, ich bin den Gedanken nicht weiter nachgegangen und mit der Zeit lernte ich damit umzugehen. Die Situation von Deinem Mann stelle ich mir super schwierig vor: einerseits vermute ich, daß er über kurz oder lang ähnliche Gedanken hatte wie ich, dann war er sehr sehr lange räumlich von Dir getrennt und seine Kinder sind quasi schon fast erwachsen. Für ihn mußte sich das ganze wie ein Neuanfang gefühlt haben: ein Lebensabschnitt zu Ende, ein neuer fängt an.

Ich will Deinen Mann nicht entschuldigen, denn was er getan hat, hat Dich sehr verletzt. Ihr werdet Zeit brauchen, damit umgehen zu lernen. Was ich von Dir lese und was Du von Deinem Mann schreibst läßt mich jedoch hoffen, daß ihr das schaffen könnt.

Was Deine Kinder angeht: Ich verstehe zwar, daß Dein Sohn sauer auf seinen Vater ist (der schon seit 3 Jahren weg ist), doch ich finde, er solle sich mit seinen Urteilen etwas zurückhalten ("Der ist unten durch"), insbesondere, da die ganze Sache ihn zunächst einmal nichts angeht (das ist _euer_ Problem) und zweitens, er nicht ganz unschuldig an der Situation ist, daß Du von Deinem Mann getrennt bist: schließlich bist Du ja (auch) wegen Deinen Kindern hier geblieben, oder? Vielleicht ist es ganz gut, wenn Deine Kinder lernen, daß ihre Eltern keine Supermänner sind, wie sie es sich im Kindesalter vorgestellt haben, sondern auch Menschen mit Fehlern.

Wer soll über Dein Leben bestimmen, Elke?

Ich wünsche Dir viel Kraft, sowohl für die nächste Zeit in den Staaten als auch für die Zeit danach.

Viele Grüße,

AB.
 
AB. meinte:
doch ich finde, er solle sich mit seinen Urteilen etwas zurückhalten ("Der ist unten durch"), insbesondere, da die ganze Sache ihn zunächst einmal nichts angeht (das ist _euer_ Problem) und zweitens, er nicht ganz unschuldig an der Situation ist, daß Du von Deinem Mann getrennt bist: schließlich bist Du ja (auch) wegen Deinen Kindern hier geblieben, oder?

die kinder sind weder schuld noch sollten sie mehr, als eh schon passiert, in die sache mit reingezogen werden!!!!
so eine aussage wie die obige kann man sich echt sparen!
sie hätten das gar nicht mitkriegen dürfen.
sowas hinterläßt immer narben. was können die kinder dafür weil daddy sich nicht zurückhalten konnte und nu den schwanz einzeiht und aus faulheit oder feigheit lieber die beziehung beendet statt sich der situation wie ein mann zu stellen.

wünsch dir viel glück elke das ihr das in griff kriegt.
sag deinem mann das er sich mit euren kindern auseinandersetzten soll. das ist er ihnen schuldig.
er ist erwachsen. wer fehler macht muß auch dazu stehen.
 
Hallo an alle, ich habe jetzt noch eine Stunde Zeit und bin deswegen hier nochmal hergekommen. erstmal möchte ich Euch allen danken, für alles. Alle Antworten haben mir etwas gegeben. Eins hat mich besonders berührt, "wer soll über dein Leben bestimmen?". Ich denke, das kann nur ich alleine, und je mehr Zeit verstreicht, desto mehr hoffe ich, daß mein Mann und ich das alles überwinden können. Mein Motto war und ist immer gewesen: "Alles ist für irgendwas gut". Auch wenn es etwas schlechtes ist, in unserem Leben hat sich bisher immer herausgestellt, daß auch negative Erfahrungen irgendwann zu irgendetwas nütze waren. Wir werden sehen. Ich werde um meinen Mann kämpfen, denn ich liebe ihn und wie schon gesagt, ich kann für mich nicht hundertprozentig garantieren, daß mir das nicht auch passiert wäre. Unsere Kinder werden ihren Weg gehen, und auch unser Sohn wird vielleicht mal irgendwann wieder zu seinem Vater ein gutes Verhältnis haben. Außerdem habe ich meinem Mann bei unserer Hochzeit versprochen, daß ich auch in schlechten Zeiten zu ihm halte. Klingt vielleicht etwas altmodisch, aber für mich hat es durchaus Bestand.
Ich wünsche Euch allen alles Gute, vielen Dank und ich kann ja wieder berichten, wenn ich zurück bin.
Elke
 
Hallo ich bin wieder zurück. Die Tage bei meinem Mann waren anstrengend, aber auch - ich weiß das klingt komisch - sehr schön. Wir sind wirklich einmal in die Hölle und wieder zurück, haben nächtelang geredet und sind zu dem Schluß gekommen, daß wir auf jeden Fall zusammenbleiben. Mein Mann hat versucht, mir das alles zu erklären, das tut richtig weh, aber vielleicht kann man es so auch ein bißchen verarbeiten. Da mein Mann nicht gerade zu den großen Rednern gehört, weiß ich, daß ihm das alles sehr schwer gefallen sein muß, aber ich habe gespürt, daß ihm das auch gut tut. Ich bin auch bereit, ihm zu verzeihen, weiß aber auch, daß das noch lange dauert, und Vertrauen ist im Moment sehr schwierig. Als er mir am Flughafen gegenüberstand, zog es mir alles zusammen, denn er sah wirklich furchtbar aus, und in den vielen Gesprächen habe ich auch gespürt, wie leid ihm das alles tut und wie schlimm das für ihn alles ist. Das ist für mich nicht anders, und es tut immer noch sehr weh. Aber wir waren beide froh, daß wir die Tage zusammen verbringen konnten. Wir haben auch darüber gesprochen, wie es weitergehen soll, denn so wie bisher auf gar keinen Fall. Er hat mir wirklich mal richtig geschildert, wie die Einsamkeit auf ihn einschlägt, er sagte, es ist ganz egal, ob ich ein Jahr weg bin oder nur eine Stunde, sobald er wieder in die leere Wohnung zurückkommt, bricht er zusammen. Wir hatten dann ausgemacht, daß ich ab Oktober mitkomme, und haben auch überlegt, wie es mit unserem Sohn dann weitergehen könnte. Aber die letzten zwei Tage haben dann alles nochmal grundlegend verändert. Ich spürte, wie mein Mann immer verzweifelter wurde, und auch bei mir war und ist die Angst riesengroß, daß wir es doch nicht schaffen können. Als ich dann im Flugzeug nach Hause saß, wußte ich, daß ich eine Entscheidung treffen muß und zwar gleich. In diesen Tagen ist mir klargeworden, daß für mich das Wichtigste mein Mann ist und wir jetzt vielleicht auch einmal egoistisch sein müssen. Als ich dann zuhause war, rief ich ihn an, und machte ihm den Vorschlag, daß ich schon ab August mitkomme. Er hat Ende Juli 3 Wochen Urlaub und danach fliegen wir gemeinsam wieder zurück. Ich habe mich nun von meiner Arbeit beurlauben lassen, ich fliege auch im Juli noch mal 2 Wochen hin, und ab Mitte August bleiben wir dann zusammen. Nun hat er es tatsächlich fertiggebracht, daß die Firma, in der er arbeitet, unseren Sohn als Auszubildenden einstellt. Wir sind dann also alle drei wieder zusammen, unser Tochter wird jetzt 21 Jahre, die ist selbständig und kommt alleine zurecht. Natürlich war es für sie schon ein Schlag, denn das Verhältnis mit meiner Tochter ist wirklich sehr gut. Aber ich kann nicht anders.
So fügt sich alles zusammen. Das Leben ist manchmal eigenartig und ich denke viel nach, was jetzt alles passiert ist und warum. Vielleicht mußte das alles passieren, daß man zu einer Entscheidung gezwungen wird.
Aber Ihr seht, wie ich bereits schon mal gesagt habe, alles ist für irgendwas gut. Jetzt müssen wir nur noch 5 Wochen überstehen, und für mich ist das sehr schwer, ich muß immer aufpassen, daß ich ihn nicht ständig frage, wo er hingeht und was er macht. Ich merke, daß mir das sehr schwer fällt, aber wir werden doch jetzt diese paar Wochen noch überstehen.

Ich wünsche Euch allen alles Gute, vielleicht konnte ich Euch mit meiner Geschichte eins geben: das Vertrauen in das, was passiert. Ich weiß, daß nicht immer alles gut ausgeht, und das ist ja auch bei uns noch nicht gesagt, aber es lohnt sich immer, zu kämpfen, und dafür muß man manchmal auch verschlungene Wege gehen.
 

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