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Ausländeranteil (war: Super Nanny - Ihr schlimmster Fall)

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Das steht in meinem Beitrag. Allerdings wird der Gedankengang auch nachvollziehbarer, wenn man sich den Vortrag von Schachtschneider angesehen hat.

Nun gut, also noch einmal: tiefere politische Integration ist bei 27 Ländern, die sehr unterschiedlich entwickelt sind, kaum mehr möglich.

Die Standards die z.B. der EUGH in seinen Urteilen setzt, sind keine wirklichen Standards sondern der kleinste gemeinsame Nenner. Es gibt kein z.B. kein harmonisieren der Rechtsordnungen, sondern nur der kleinste gemeinsame Nenner, eben durch die Unterschiedlichkeit der Länder.

Gemeinsame Standards kosten Geld und dieses haben viele der EU Länder nun mal nicht. Auf jeden Fall nicht im Vergleich zu Deutschland oder Großbritannien. Da helfen auch keine Verordnungen.

Insofern wäre es besser, wenn sich relativ gleich entwickelte Staaten zusammentun und wirklich neue Institutionen schaffen, die eben nicht nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner basieren.

Viele Köche verderben nun mal den Brei.

Es ist besser, wenn man einen kleinen Club hat und neue Mitglieder sich vor der Mitgliedschaft zu den bestehenden Regeln bekennen, anstatt ständig neue Mitglieder aufzunehmen und dann mit ihnen Regeln zu erarbeiten.
 
Hier gibt es eine Zusammenfassung über die Ursachen von Fremdenfeindlichkeit und die Sozialisation von Jugendlichen.
Die Tendenz, ob jemand fremdenfeindlich wird, oder sich normal entwickeln kann, wird danach schon im Kindesalter angelegt. Es liegt sehr an der Familie, wie ein Kind sich entwickelt und ob es dann als Jugendlicher zum rechten Lager tendiert, oder sogar rechtsextrem wird, oder ob es ein ausgeglichenes Leben führen will.

Fremdenfeindlichkeit und Sozialisation in Kindheit und Jugend - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 37/2007)


Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ausprägungen von Fremdenfeindlichkeit und Bedingungen der Sozialisation zeigen sich in verschiedener Hinsicht:

- Die Familien junger Fremdenfeinde weisen im Vergleich zu den Familien fremdenfreundlich eingestellter Jugendlicher bezüglich der emotionalen Qualität ihrer sozialen Beziehungen häufig Defizite auf: Zuwendung wird spärlich und wechselhaft gewährt, Erfahrungen von Zurückweisung sind deutlich ausgeprägt, Gefühle werden kaum thematisiert, gestraft wird inkonsistent und zum Teil hart.

- In inhaltlicher Hinsicht erhalten [FONT=verdana,arial,geneva]Kinder[/FONT] und [FONT=verdana,arial,geneva]Jugendliche[/FONT] in ihren Familien teilweise Signale, welche die [FONT=verdana,arial,geneva]Entwicklung[/FONT] fremdenfeindlicher Affinitäten verständlich machen: [FONT=verdana,arial,geneva]Nationalsozialismus[/FONT] und Kriegserlebnisse werden durch Großeltern glorifiziert, die Ablehnung von Migranten und sozialen Minderheiten gilt als salonfähig, undemokratische und gewalttätige Formen der Konfliktlösung werden vorgelebt.

- Die Qualität der emotionalen Beziehungen in der Familie ist eine wichtige Bedingung für den Einfluss, den inhaltliche Anregungen entfalten. Im Rahmen stabiler und verlässlicher Beziehungen werden Modelle aus dem Elternhaus tendenziell eher übernommen; bei Beziehungen, die durch Konflikte geprägt sind, grenzen sich junge Menschen stärker von Positionen ihrer Eltern ab und orientieren sich an konkurrierenden Entwürfen. Deswegen gibt es sowohl Jugendliche mit fremdenfeindlichen Affinitäten, die denen ihrer Eltern entsprechen, als auch solche, deren Eltern andere Orientierungen vertreten.

- Erfahrungen und Modelle aus dem familialen Kontext wirken sich auf die Peer-Groups von Kindern und Jugendlichen und das dort praktizierte Verhalten aus: Jugendliche, die das Klima in ihren Familien unangenehm erleben, verbringen mehr Zeit in der Peer-Group als solche, die sich in der Familie wohl fühlen; gleichwohl entsprechen die Orientierungen und Verhaltensweisen in der Peer-Group weitgehend denen in der Familie, etwa in Hinblick auf [FONT=verdana,arial,geneva]Gewalt[/FONT].
 
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