Wenn er so selten da ist, hat er überhaupt mitbekommen, dass ihr so oft da seid und somit schon fast zur Gruppe gehört?
Ich denke nicht!
Hätte hätte Fahrradkette....
Nein.
Wenn du ehrlich zu dir bist, hätte es nichts an der unangenehmen und verletzenden Situation geändert.
Mich hätte es genauso verletzt, aber ich weiß auch, dass solche Themen, egal wie man es versucht zu sagen, immer verletzend sind und ein negatives Gefühl hervorrufen. Es gibt keine taktvolle Art, jemanden zu sagen, das er sich "verpissen" soll oder seine Anwesenheit stört. Vor allem, wenn es von jemanden kommt, der nur 1 Mal im Monat auftaucht. Egal ob er die Bezeichnung komisch oder klein weggelassen hätte, es hätte nichts geändert. Sich daran jetzt aufzuhängen, ist verschwendete Energie. Er ist ein A*******, egal welche Worte er genutzt hat.
Wenn ich ehrlich zu mir bin, macht der Ton die Musik. Natürlich bleibt die Situation an sich die gleiche. Du hast auch vollkommen recht damit, dass solche Themen letztendlich immer verletzend sind. Aber aus eigener Erfahrung gesprochen (und es tut mir leid, dass unsere Meinungen da auseinander gehen) - in all den Situationen, wo man mir ein "Verpiss dich" entgegen geschmettert hat, ging es mir schlechter, als in Situationen, wo man lediglich gesagt hat "Wir wollen dich nicht dabei haben". Denn obwohl ich mich am Ende bei beidem schlecht gefühlt habe, habe ich mir doch ,eher den Kopf darüber zerbrochen, warum man mich zusätzlich zur sowieso schon schmerzhaften Kernaussage beleidigen muss.
Weil er mich als klein und komisch bezeichnet hat, habe ich so nämlich noch eine weitere Sache, über die ich mir einen Kopf mache. Wenn diese begriffe weggelassen worden wären, wäre alles, über was ich mir Gedanken machen würde die Kernaussage.
Und das ist in meinen Augen auch etwas wert.
Also nein, meiner Meinung nach ist es nicht egal, welche Worte man benutzt. Auch wenn man natürlich im Endeffekt immer ein A* ist.
Außerdem hänge ich mich nirgendwo auf. Mir wurde eine Frage gestellt und ich habe sie wahrheitsgemäß beantwortet.
Schön zu sehen, dass wir alles in einem einer Meinung sind.
ich kenne das bei Gruppen so, wer nicht regelmäßig kommt, hat seine Anwesenheitsberechtigung verwirkt. Im Prinzip müsste er also euch den Platz freimachen!
Angeblich hat er das ganze damals ins Leben gerufen und ist sonst auch Stammgast, kommt jedes Wochenende.
Also ist es schon in Ordnung, wenn er den Platz nicht frei macht.
Aber mich hat eben Anfangs schon gewundert, warum jemand, der nie da ist wenn ich da bin, so ein "Rederecht" hat.
Ich verstehe, dass die Ausgrenzung als Kind dich mitgenommen hat, man ist ja noch hilflos, wenn man so klein ist. Aber jetzt bist du erwachsen. Steh für dich ein! 🍀
Nicht ganz...
Erstens würde ich nicht behaupten, dass ich nicht für mich einstehe.
Zweitens kann Ausgrenzung auch erwachsene hilflos fühlen lassen.
Drittens habe ich mein Abi erst vor 2 Jahren gemacht und gemobbt wurde ich bis kurz vor den Abschlussprüfungen. Ich war also bereits im jungen Erwachsenenalter. Und auch das war verletzend.