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Ausgelagert aus "In Zukunft Millionen Männer ohne Frauen"

  • Starter*in Starter*in Yamifood
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Kannst Du nachvollziehen, warum ich das arg bezweifle und genau das Gegenteil von dem behaupte, was Du hier reinwirfst?

Nein denn Männer hätten ganz genauso ein Problem damit wenn ihre Frauen sich an den riesigen Pimmeln von anderen Typen aufgeilen. Sie ruhen sich nur darauf aus, dass die meisten Frauen das eben bisher nicht so wirklich tun. Zudem zu behaupten Pornodarsteller wäre ein anerkannter Beruf der in der gesellschaftlichen Betrachtung von promiskuitivem Verhalten getrennt wird, ist einfach völlig abwegig.

Hab zu den Ursprüngen bereits was geschrieben - Stichwort "Gesellschaftliches Ansehen" von Prostituierten in der Geschichte. Wie passt das denn in deine Denke?

Es gibt nicht die Geschichte in dem Kontext. Es gab Zeitalter und Kulturen in denen es so war und viele in denen es nicht so war. Aber seit vielen Jahrhunderten ist das nirgends mehr der Fall. Deine Verallgemeinerungen sind vollkommen haltlose und falsche Behauptungen
Es wurde moralisch verwerflich und geächtet lange bevor Frauen irgendwas zu melden hatten. Von daher ist deine ganze Argumentation Nonsens nur um irgendwie ein Scheinargument zu kreieren. Schalt mal deine selektive Wahrnehmung aus und informiere dich ohne Ideologiebrille.

Prostitution

hehe - Du hast sicher noch nie Schwachsinn beim Abendessen im TV geguckt und dich anschließend gefragt, wieviele Gehirnzellen das wohl grad gekostet hat? Nein sicher nicht 🙄 Falsch sind die Beobachtungen deshalb aber noch lange nicht. Wenigstens versuche ich Dir anschauliche Beispiele zu bringen - wäre echt duffte von Dir, wenn Du auch mal bissl hinterlegen könntest, warum Du so denkst wie Du denkst.

Trash-TV als Meinungsgrundlage. Ja das passt.
 
Zudem zu behaupten Pornodarsteller wäre ein anerkannter Beruf der in der gesellschaftlichen Betrachtung von promiskuitivem Verhalten getrennt wird, ist einfach völlig abwegig.

Da sind wir völlig verschiedener Ansicht. Die Darsteller sind an Sets, machen da ihren Job und nach Feierabend sinds normale Privatpersonen. Die sind auch verheiratet/ in Beziehungen - da ist dann nix mit oft wechselnden Partnern. Promiskuität definiert aber genau das Gegenteil. Das eine ist Reallife, das andere Business - das eine ist Alltag, das andere Fiktion/ Verkauf von Erotik und Fantasien in Form eines Filmes. Von den Filmen auf die Privatperson zu schließen ist ja im Prinzip genau das, was Du tust und was Du auch den Männern unterstellst. Ich bin zufällig auch n Kerl und differenziere da ganz klar.

Wenn das für dich abwegig ist, dann stellt sich schon die Frage "Wer hat denn jetzt die Vorurteile von uns beiden?" 😉

Ich find den Job ja auch bissl merkwürdig, aber darum geht's an dieser Stelle nicht.

Trash-TV als Meinungsgrundlage. Ja das passt.

Ach nu hör doch damit auf - wie oft soll ich dir denn noch schreiben, dass ich sowas normalerweise nicht gucke. Meine Lektüre sind i.d.R. Zeitungen aus aller Welt, Blogs und Dokus auf BBC/national Geographic und Co. Auch wenn die geschilderte Szene aus einem dieser merkwürdigen Formate in den Privaten stammt, zeigte die ja Leute, die sich unterhalten haben. Das waren auch nicht die üblichen Spinner, sondern hatten durchaus Grips (paar von denen, die Quoten-Hohle-Nuss gab's da sicher auch) - differenziere das doch mal. Ich weiß nochnichtmal mehr auf welchem Sender das kam, weil ich ganz selten unsere privaten Sender schaue.

Es gibt nicht die Geschichte in dem Kontext. Es gab Zeitalter und Kulturen in denen es so war und viele in denen es nicht so war. Aber seit vielen Jahrhunderten ist das nirgends mehr der Fall. Deine Verallgemeinerungen sind vollkommen haltlose und falsche Behauptungen
Es wurde moralisch verwerflich und geächtet lange bevor Frauen irgendwas zu melden hatten. Von daher ist deine ganze Argumentation Nonsens nur um irgendwie ein Scheinargument zu kreieren. Schalt mal deine selektive Wahrnehmung aus und informiere dich ohne Ideologiebrille.

Prostitution

Du solltest deine Quellen auch mal vollständig lesen. Ab dem 17. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert stieg das Ansehen der Prostituierten immer mal wieder. Sie hatten sogar sehr viel Einfluss durch alle Gesellschaftsschichten hindurch. Auch im 20. Jahrhundert wurde die Prostitution gesellschaftlich akzeptiert. Das reicht schon, um Dir die "Ideologiebrille" wieder zurückzugeben ... haste wohl fallengelassen 🙂

Dass dies immer auch Schwankungen unterworfen war, ist logisch. Es gab immer diverse "Bewegungen", die am liebsten die Prostitution abgeschafft hätten - war es nun ein erzgläubiger König oder einflußreiche Mönche aus "Reformklöstern". Immerwieder rappelte sich aber die Prostitution auf. Jetzt gerade haben wir auch wieder so eine "Bewegung", die gegen diese Branche vorgeht. Die Frauenbewegung aus dem 20. Jahrhundert hatte es beinahe geschafft, Prostitution völlig zu kriminalisieren. Jetzt im 21. Jahrhundert dreht sich dieser Zustand wieder und erlangt wieder immer mehr Akzeptanz. Es reiht sich nahtlos und prima in die Geschichte ein.

"Aber seit vielen Jahrhunderten ist das nirgends mehr der Fall." - wie gesagt, lies Dir das mal komplett alles durch. Dieser Satz kann unwahrer gar nicht sein - von wegen ich erzähl Nonsens 🙄

Was ich nicht gewußt hab, dass die Prostitution sich die legale Existenz im 21. Jahrhundert vor Gericht erstritten hat, nachdem die Feministen für eine Kriminalisierung sorgten. Das wurde sogar vom europäischen Gerichtshof bestätigt - "Die Prostitution ist nicht als sittenwidrig anzusehen" heißt es in der Urteilsbegründung. hehe - vielen Dank für den Link Friek 😀

Edit: oha - lies mal weiter unter "Zwangsprostitution". Das wurde bei uns akkut, nachdem die Frauenbewegung die Prostitution kriminalisierte und nachdem der Ostblock zusammenbrach. Das ergibt Sinn, denn dadurch verschwand sie ja nicht, sondern entzog sich nur der Kontrolle. Die Zwangsprostitution ist immernoch bei uns ein Problem ... da kann man mal sehen, was die Frauenbewegung für "Nebenwirkungen" haben kann.
 
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Von den Filmen auf die Privatperson zu schließen ist ja im Prinzip genau das, was Du tust und was Du auch den Männern unterstellst. Ich bin zufällig auch n Kerl und differenziere da ganz klar.

Richtig lesen hilft. Es geht um die Meinung und Akzeptanz der breiten Gesellschaft, nicht um meine und da ist Pornodarsteller weit davon entfernt als ehrbarer Beruf anerkannt zu werden. Promiskuität bedeutet Sex mit vielen wechselnden Partnern. Genau das tun diese Leute und da stehen Männer besser da als Frauen. Fertig. Ob nun für Geld vor der Kamera oder nicht macht dabei keinen Unterschied. Und genau so sieht es auch der 0815 Deutsche. Solltest nicht immer von dir auf andere schließen.

Du solltest deine Quellen auch mal vollständig lesen. Ab dem 17. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert stieg das Ansehen der Prostituierten immer mal wieder. Sie hatten sogar sehr viel Einfluss durch alle Gesellschaftsschichten hindurch. Auch im 20. Jahrhundert wurde die Prostitution gesellschaftlich akzeptiert. Das reicht schon, um Dir die "Ideologiebrille" wieder zurückzugeben ... haste wohl fallengelassen

Haha ohh man. Das Ansehen steigt also wenn man Prostitution illegal macht? Auch ne Logik. Und die gemeine H*** hatte überhaupt keinen Einfluss. Einzelne Kurtisanen und Mätressen hatten Einfluss. Das als die Regel hinzustellen ist Schwachsinn. Eine H*** gehört heute wie damals, bis auf wenige Ausnahmen, zur untersten Schicht und wird keineswegs respektiert wie jeder Andere Beruf. Und daran sind nicht die Frauen Schuld.

"Aber seit vielen Jahrhunderten ist das nirgends mehr der Fall." - wie gesagt, lies Dir das mal komplett alles durch. Dieser Satz kann unwahrer gar nicht sein - von wegen ich erzähl Nonsens

Wo genießt die Prostitution heutzutage oder in den letzten paar Jahrhunderten denn ein hohes Ansehen? Ich bin gespannt.

Wie schon mehrfach gesagt, Männer haben unsere Welt und ihre Normen und Werte bestimmt, nicht Frauen. Inklusive der früheren Prüderie und Idealisierung der Jungfräulichkeit und Enthaltsamkeit. Natürlich galt das immer in erster Linie für die Frauen und nicht für die Männer. Wahrscheinlich auch alles von den Frauen initiiert.

Schon auffällig, dass immer die Männer so reden, die schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht haben. Bestimmt nur ein reiner Zufall. Von Frustration und Verbitterung natürlich keine Spur.
 
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Richtig lesen hilft. Es geht um die Meinung und Akzeptanz der breiten Gesellschaft, nicht um meine und da ist Pornodarsteller weit davon entfernt als ehrbarer Beruf anerkannt zu werden. Promiskuität bedeutet Sex mit vielen wechselnden Partnern. Genau das tun diese Leute und da stehen Männer besser da als Frauen. Fertig. Ob nun für Geld vor der Kamera oder nicht macht dabei keinen Unterschied. Und genau so sieht es auch der 0815 Deutsche. Solltest nicht immer von dir auf andere schließen.

Du bist also Experte darin, wie ein 0815-Deutscher tickt? In dem Punkt geb ich auf, Du kannst es scheinbar nicht differenziert betrachten. Um die Ehrbarkeit ging es niemals. Es ging ursprünglich um deine Aussage die Darstellerinnen werden als Schlampen angesehen - habe noch nix von Dir gehört, dass plausibel diese Aussage belegt. Dein "Promiskuität"-Argument ist immernoch so invalid wie zuvor und basiert im Prinzip auf dem Unwillen/ Unvermögen das differenziert zu betrachten - meine Meinung.

Haha ohh man. Das Ansehen steigt also wenn man Prostitution illegal macht? Auch ne Logik. Und die gemeine H*** hatte überhaupt keinen Einfluss. Einzelne Kurtisanen und Mätressen hatten Einfluss. Das als die Regel hinzustellen ist Schwachsinn. Eine H*** gehört heute wie damals, bis auf wenige Ausnahmen, zur untersten Schicht und wird keineswegs respektiert wie jeder Andere Beruf. Und daran sind nicht die Frauen Schuld.

Nein (hä?). "Das Ansehen steigt also wenn man Prostitution illegal macht?" Wie kommst Du denn jetzt auf diesen Trichter? Die Akzeptanz, das Ansehen innerhalb einer Gesellschaft durch die Einsicht der Notwendigkeit - das meine ich, nicht mehr und nicht weniger. Die Edel-Prostituierten hatten jedoch schon immer Einfluß, da sie sich in den oberen Kreisen bewegten und dadurch Previlegien genossen. Aktuell sind wir in einer Phase, in der sich das Ansehen erst wieder vom destruktiven Einfluss der Frauenbewegung aus den 70ern des 20. Jahrhunderts erholt (genaugenommen ging das schon Ende des 19. Jahrhunderts los - aber wir verloren durch die beiden Weltkriege jede Menge Zeit zur Entwicklung der Gesellschaft). Das wird wieder auf dem normalen Level ankommen, denn eine Notwendigkeit kann mehr denn je bestehen, wenn wir uns das Thema des Threads anschauen. Diese Entwicklung ist exakt so, wie sie schon seit 400 Jahren besteht. Die Bedürfnisse haben sich nämlich in diesem Punkt sicher nicht sehr geändert.

Unterster Rand der Gesellschaft ist auch falsch - es war und ist ein normaler Beruf. Allerdings gibt und gab es auch "Edelprostituierte", die exklusiv lebten. Heute sogar noch viel besser als früher. Und es gab und gibt die Billig-Sparte. Und es gab und gibt die normalen Prostituierten, die ein durchschnittliches Einkommen haben.

Wie schon mehrfach gesagt, Männer haben unsere Welt und ihre Normen und Werte bestimmt, nicht Frauen. Inklusive der früheren Prüderie und Idealisierung der Jungfräulichkeit und Enthaltsamkeit. Natürlich galt das immer in erster Linie für die Frauen und nicht für die Männer. Wahrscheinlich auch alles von den Frauen initiiert.

Nunja - dass auch Frauen einen destruktiven Einfluss auf das Gewerbe der Prostitution haben, sehen wir ja seit dem 20. Jahrhundert. Nur diesmal wurde niemand umgebracht - das ist zumindest ein kleiner Pluspunkt, macht's aber nicht wirklich besser. Den Rest kann ich so unterschreiben - ist in vielen Kulturen sogar heute noch so.

Schon auffällig, dass immer die Männer so reden, die schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht haben. Bestimmt nur ein reiner Zufall. Von Frustration und Verbitterung natürlich keine Spur.

Dass Du das jetzt benutzt sagt eigentlich schon alles über deinen Unwillen zur vernünftigen Diskussion. Aber für Dich ganz allein: Von dem ganzen Mist, den ich erlebt habe, ist der Frust über Frauen der geringste Teil, mir machen ganz andere Dinge zu schaffen - mal abgesehen davon, dass ich das schon lange hinter mir gelassen habe.
 
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Es ging ursprünglich um deine Aussage die Darstellerinnen werden als Schlampen angesehen - habe noch nix von Dir gehört, dass plausibel diese Aussage belegt. Dein "Promiskuität"-Argument ist immernoch so invalid wie zuvor und basiert im Prinzip auf dem Unwillen/ Unvermögen das differenziert zu betrachten - meine Meinung.
Frauen, die sich promiskuitiv verhalten werden gemeinhin abwertend als Schlampen bezeichnet. Fakt. Bei Typen passiert das nun mal nicht. Da gibt es nicht mal ein richtiges Schimpfwort für, im Gegensatz zu den unzähligen für Frauen.
Promiskuität bedeutet laut Duden "Geschlechtsverkehr mit beliebigen, häufig wechselnden Partnern". Genau das tut ein Pornodarsteller nun mal. Ob er dafür Geld bekommt oder nicht ist völlig irrelevant. Und genau deswegen gelten weibliche Pornodarsteller als Schlampen und männliche nicht. Da ist gar nix invalid, nur weil du es nicht checkst.
Unterster Rand der Gesellschaft ist auch falsch - es war und ist ein normaler Beruf. Allerdings gibt und gab es auch "Edelprostituierte", die exklusiv lebten. Heute sogar noch viel besser als früher. Und es gab und gibt die Billig-Sparte.

Es geht um den gesellschaftlichen Stand und nicht den Kontostand. Ein Auftragsmörder hat schließlich auch ein dickes Konto.

Jaja total normaler Beruf. Alle findens total dufte. Und die Männer haben kein Problem mit einer ehemaligen oder aktiven H*** eine Beziehung zu führen. Ob nun Sekretärin oder H*** macht ja schließlich keinen Unterschied.

Genau so siehts aus.
 
Frauen, die sich promiskuitiv verhalten werden gemeinhin abwertend als Schlampen bezeichnet. Fakt. Bei Typen passiert das nun mal nicht. Da gibt es nicht mal ein richtiges Schimpfwort für, im Gegensatz zu den unzähligen für Frauen.
Promiskuität bedeutet laut Duden "Geschlechtsverkehr mit beliebigen, häufig wechselnden Partnern". Genau das tut ein Pornodarsteller nun mal. Ob er dafür Geld bekommt oder nicht ist völlig irrelevant. Und genau deswegen gelten weibliche Pornodarsteller als Schlampen und männliche nicht. Da ist gar nix invalid, nur weil du es nicht checkst.

Wie erklärst Du Dir denn die Diskrepanz zwischen der privaten Sexualität und dem Job, von den Darstellern? In dem einen sind sie promiskuitiv und zu Hause nicht? Fällt Dir da nicht auf, dass es einen Unterschied gibt? Was isn wenn die ein halbes Jahr Urlaub machen - sind sie dann immernoch promiskuitiv oder verjährt das dann deiner Meinung nach irgendwann? Ab wann wären sie denn nicht mehr promiskuitiv? Also entweder man ist promiskuitiv oder nicht, beides geht ja nicht. Verstehst? Wer hier was nicht checkt, verdrehst Du genauso 🙄

Es geht um den gesellschaftlichen Stand und nicht den Kontostand. Ein Auftragsmörder hat schließlich auch ein dickes Konto.

Ja, das mit dem gesellschaftlichen Stand versuche ich ja zu erläutern und zur Diskussion zu bringen - mehrfach - in mittlerweile bestimmt mehreren 100 Zeilen, Du hörst bzw liest aber scheinbar nicht zu/ hin.

Jaja total normaler Beruf. Alle findens total dufte. Und die Männer haben kein Problem mit einer ehemaligen oder aktiven H*** eine Beziehung zu führen. Ob nun Sekretärin oder H*** macht ja schließlich keinen Unterschied.

Genau so siehts aus.

Im Prinzip macht's keinen Unterschied, sie wohnen normal, essen normal, gehen einkaufen, zahlen Steuern, lachen weinen - den Unterschied macht die Moralvorstellung. Ich für meinen Teil respektiere und akzeptiere sie - sind ja auch nur Menschen, die für ihr Brot halt spezielle Dinge tun. Kann man okay finden, muss man nicht. Ich finde so manch andere Branchen viel verwerflicher. Beziehungstechnisch ginge aber da nix - bei Dir sicher auch nicht - nee, das könnte ich nicht vereinbahren. Mit einer im "Ruhestand" sähe es evtl anders aus. Mal davon abgesehen würd ich auch nie was mit einer Bäckerin anfangen, weil ich vom Biorhythmus her eine Eule bin oder mit einer Leichenbestatterin, das fänd ich gruselig.
 
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Wie erklärst Du Dir denn die Diskrepanz zwischen der privaten Sexualität und dem Job, von den Darstellern? In dem einen sind sie promiskuitiv und zu Hause nicht? Fällt Dir da nicht auf, dass es einen Unterschied gibt? Was isn wenn die ein halbes Jahr Urlaub machen - sind sie dann immernoch promiskuitiv oder verjährt das dann deiner Meinung nach irgendwann? Ab wann wären sie denn nicht mehr promiskuitiv? Also entweder man ist promiskuitiv oder nicht, beides geht ja nicht. Verstehst? Wer hier was nicht checkt, verdrehst Du genauso 🙄

Es gibt keine Diskrepanz außer in deinem Kopf. Ob du verheiratet bist oder nicht spielt keine Rolle, mal abgesehen davon, dass du keine Ahnung hast wie der Großteil von denen privat lebt. Du kannst verheiratet sein und nebenbei Hunderte Leute durchknattern. Promiskuitives Verhalten verjährt auch nicht in den Augen der meisten Leute. Ein mal Flittchen immer Flittchen. Unzählige Male mitbekommen, in Medien wie in der Realität. Wer ein mal das Brandmal Schlampe bekommen hat wird es nicht wieder so schnell los bzw. wird von vielen Menschen immer anders betrachtet.

Im Prinzip macht's keinen Unterschied, sie wohnen normal, essen normal, gehen einkaufen, zahlen Steuern, lachen weinen - den Unterschied macht die Moralvorstellung. Ich für meinen Teil respektiere und akzeptiere sie - sind ja auch nur Menschen, die für ihr Brot halt spezielle Dinge tun. Kann man okay finden, muss man nicht. Ich finde so manch andere Branchen viel verwerflicher. Beziehungstechnisch ginge aber da nix - bei Dir sicher auch nicht - nee, das könnte ich nicht vereinbahren. Mit einer im "Ruhestand" sähe es evtl anders aus. Mal davon abgesehen würd ich auch nie was mit einer Bäckerin anfangen, weil ich vom Biorhythmus her eine Eule bin oder mit einer Leichenbestatterin, das fänd ich gruselig.

Deine persönlichen Ansichten dazu spiegeln aber nun mal nicht die Mehrheit wieder. Es geht natürlich um Moralvorstellungen und, dass an Frauen höhere Moralvorstellungen angelegt wurden und werden als an Männer ist nun mal Fakt und das wurde von Männern eingeführt und nicht von irgendwelchen Feministinnen. Mal ganz abgesehen davon, dass es beim Thema Prostitution nicht "die Feministische Meinung" gibt. Es gibt alles von Verbot über schwedisch bis hin zu legalisieren. Aber differenzieren stört natürlich nur beim Wutschnaufen.

Mehr gibts da nicht zu sagen.
 
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Es gibt keine Diskrepanz außer in deinem Kopf. Ob du verheiratet bist oder nicht spielt keine Rolle, mal abgesehen davon, dass du keine Ahnung hast wie der Großteil von denen privat lebt.

Ja mein Kopf - mein Problem ist eher, dass ich den Dingen sachlich auf den Grund zu gehen versuche und hinter die Fassade der Klischees blicken will. Daher hab ich auch son Problem mit gedankenlosem Unfug.
Meine Ansicht darüber kommt ja nicht von ungefähr. Dass keiner wissen kann, wie sämtliche Darsteller privat leben ist logisch und kein Argument.
Ich hatte mir mal eine 2 stündige Doku (OV - leider nur auf englisch) aus der Mediathek ausgeliehen. Darin ging es primär um die historische Entwicklung der erotischen Medien/ Pornografie quer durch die Weltgeschichte von den Anfängen bis jetzt. Also was gab's da alles in der Vergangenheit, über hauptsächlich erotische Kunst bis hin zur Gegenwart und der Pornoindustrie. In der letzten halben Stunde wurde das ganze Drumherum auf den Sets gezeigt und die Darsteller privat begleitet und interviewed.

Eine Sache, die ich da mitnahm - was die an den Sets tun ist kein Sex. Das ist alles Mögliche, nur kein Sex. Was Promiskuität in der Definition aber voraussetzt, in dem Sinne, dass es sich um natürliche Sexualität handelt. Das ist Knochenarbeit, in der Erregung nebensächlich ist oder geschauspielert wird. Die ganzen Szenen, Stellungswechsel, Einstellungen, Pausen für Makeup, Pause für Erholung wegen Muskelkrämpfe verursacht durch unnatürliche Stellungen, zwischendrin noch die Szenen für Softcore, Innehalten für Closeup-Fotos für Zeitschriften usw das alles ist ein elend langes Stückwerk, das letztendlich im Material-Schnitt zu einer "Illusion" zusammengesetzt wird. Wie das die männlichen Darsteller über einen ganzen Tag hinbekommen - also DAS ist richtig krass. Einer hat von seinem strikten Ernährungs-/ Trainingsplan erzählt, heftig. Wie auch immer - dieses mit der Definition von Promiskuitives Verhalten gleichzusetzen ist naiv und borniert. Sry, aber anders kann ich das jetzt nicht mehr bewerten.

Was die private Seite anbelangt, war's auch sehr interessant. Das sind ganz normale Leute und keine Zwingerclubgänger, Fetischisten oder *platziere weitere Klischees aus dem Bereich*. Was die Körperlichkeit anbelangt sind die natürlich sehr offen. Gehen Oben ohne am Strand oder sprechen sehr offen über Sex. Dennoch machen die auch nicht viel anders als der Durchschnitt der Leute. Logo spricht das nicht für alle Darsteller, aber es gab jedenfalls einen Einblick in das Ganze.

Deine persönlichen Ansichten dazu spiegeln aber nun mal nicht die Mehrheit wieder.

Das räume ich ein. Gilt aber auch für Dich. Deal?

Mal ganz abgesehen davon, dass es beim Thema Prostitution nicht "die Feministische Meinung" gibt.

Ich verweise hier nochmal und mit Nachdruck auf die Lektüre der Frau Schwarzer! (und dein eigener Link ab 19.Jh) Das Offensichtliche einfach so zu leugnen, bringt uns nicht weiter! Soll ich vielleicht einen persönlichen Termin mit Dir und Alice vereinbahren? Oder was willst Du noch? Du bist in der Lage zu lesen und nachzudenken, bitte nutze diese Mittel auch.

Mehr gibts da nicht zu sagen.

In der Tat.

Schöne Pfingsten 😉
 
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Ja mein Kopf - mein Problem ist eher, dass ich den Dingen sachlich auf den Grund zu gehen versuche und hinter die Fassade der Klischees blicken will.

Versuch fehlgeschlagen. Ich habe so ziemlich jede Pornodoku gesehen und mich garantiert mehr mit dem Thema beschäftigt als du also spar dir diese überflüssigen Belehrungen. ICH weiß genau, was Pornodarsteller tun inklusive der Hintergründe. Ich weiß aber auch, dass Homosexuelle nicht krank oder abartig sind. Das hat aber nicht allzu viel mit dem gesellschaftlichen Stand der Homosexuellen oder eben Pornodarstellern zu tun. Aber in deiner Welt werden Homosexuelle wahrscheinlich auch seit Abschaffung des Homoparagraphen nicht mehr diskriminiert und schließlich tust du das ja auch nicht. Ist aber leider Blödsinn.

Der dumme Durchschnittskonsument sieht eine Frau, die vor der Kamera Schwänze lutscht und es total geil findet von allen Seiten gestopft zu werden wie eine Weihnachtsgans. Er hinterfragt nicht das, was er sieht und das was er sieht ist eine promiskuitive Frau bzw. Schlampe. Zumal deine Definition von Promiskuität einfach so nicht existiert (natürliche Sexualität). Es bedeutet einfach viele wechselnde Partner bzw. sexuell freizügig und offenherzig und genau das muss man auch als Pornodarsteller sein.


Ich verweise hier nochmal und mit Nachdruck auf die Lektüre der Frau Schwarzer! (und dein eigener Link ab 19.Jh) Das Offensichtliche einfach so zu leugnen, bringt uns nicht weiter! Soll ich vielleicht einen persönlichen Termin mit Dir und Alice vereinbahren? Oder was willst Du noch? Du bist in der Lage zu lesen und nachzudenken, bitte nutze diese Mittel auch.

Niemand mit klarem Verstand interessiert sich für Frau Schwarzer also juckt mich das null.
Aus der Quelle:
19. Jahrhundert:
"Immer mehr Staaten gingen dazu über, die Prostitution gesetzlich zu regulieren. Eine solche Regulierung, gerechtfertigt durch eine beabsichtigte soziale, gesundheitspolitische oder auch
moralische Kontrolle, machte es den Prostituierten praktisch unmöglich, ihrem Milieu zu entkommen. Die Reglementierung zementierte auch die sexuelle Doppelmoral, die Prostituierte gesellschaftlich ächtete, die Prostitution aber gleichzeitig als ein für Männer notwendiges Übel oder erwünschtes Erprobungsfeld ansah. Viele Frauen der Mittelschicht wehrten sich gegen diese Doppelmoral."

20. Jahrhundert:
"Weite Teile der
Frauenbewegung lehnten und lehnen die Prostitution scharf ab und fordern auch in Deutschland eine Regelung ähnlich wie in Schweden, wo nicht die Prostituierte, sondern der Kunde strafbedroht ist. Andererseits gibt es feministische Strömungen, die die freiwillige Prostitution positiv sehen."


Deine bemühten Versuche die Frauen zum Sündenbock zu machen sind einfach albern und an selektiver Wahrnehmung und Einseitigkeit kaum zu überbieten.
Vielleicht einfach mal ein wenig mehr Sachlichkeit und weniger ideologische Filter benutzen bei der Recherche.
 
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Versuch fehlgeschlagen. Ich habe so ziemlich jede Pornodoku gesehen und mich garantiert mehr mit dem Thema beschäftigt als du also spar dir diese überflüssigen Belehrungen. ICH weiß genau, was Pornodarsteller tun inklusive der Hintergründe. Ich weiß aber auch, dass Homosexuelle nicht krank oder abartig sind. Das hat aber nicht allzu viel mit dem gesellschaftlichen Stand der Homosexuellen oder eben Pornodarstellern zu tun. Aber in deiner Welt werden Homosexuelle wahrscheinlich auch seit Abschaffung des Homoparagraphen nicht mehr diskriminiert und schließlich tust du das ja auch nicht. Ist aber leider Blödsinn.

Der dumme Durchschnittskonsument sieht eine Frau, die vor der Kamera Schwänze lutscht und es total geil findet von allen Seiten gestopft zu werden wie eine Weihnachtsgans. Er hinterfragt nicht das, was er sieht und das was er sieht ist eine promiskuitive Frau bzw. Schlampe. Zumal deine Definition von Promiskuität einfach so nicht existiert (natürliche Sexualität). Es bedeutet einfach viele wechselnde Partner bzw. sexuell freizügig und offenherzig und genau das muss man auch als Pornodarsteller sein.

Das mit der selektiven Wahrnehmung hattest Du mir ja schon an den Kopf geworfen - könnte ich jetzt ganz genauso machen. Es gibt viele Dokus und Reportagen über dieses Thema - leider erwecken die meisten davon den Eindruck, von der Pornoindustrie gefördert zu sein. Wie auch immer - Du kommst permanent mit "0815-Leute", "Mehrheit", "Durchschnittskonsument" - unterstellst sozusagen den Leuten da draussen schlichtweg Dummheit.

Ich glaube daran nicht - gerade heute in der Zeit der unglaublichen Informations-Vernetzung hat jeder die Möglichkeit, sich über jedes Thema genau zu informieren. In meinem Freundes-/ Bekanntenkreis sind die Mehrzahl der Leute sehr offen für sämtliche Themen. Egal was die beruflich machen, jeder hat auf seine Weise eine Medienkompetenz entwickelt und hinterfragt Dinge von allein. Wenn ich das auf den Rest Deutschlands projezieren würde, sähe das genau andersherum aus, wie Du es darstellst. Vielmehr entstammt doch deine Denke aus etwas älterer Zeit, in denen die Klischees tatsächlich vorherrschten - könnte das sein? Im Endeffekt weiß ich das nicht, weil ich keine Kenntnis über eine Meinungsumfrage dieser Art habe. Du sicher auch nicht - also behaupte nicht, es sei Fakt!

Im Übrigen kannst Du gar nicht wissen, wer von uns beiden mehr Dokus schaut oder sich intensiver mit der Problematik beschäftigt hat. Darüber mutmaße ich jedenfalls nicht - auch wieder eine Art der Argumentation, die schwach ist. Bringe doch mal Beispiele aus deinem Fundus der Erfahrung, die meine praktischen Schilderungen widerlegen, anstatt sonen plumpen "Schwanzvergleich" (entschuldige das vulgäre Wort, find ich in dem Kontext grad witzig ^^) initiieren zu wollen.

Niemand mit klarem Verstand interessiert sich für Frau Schwarzer also juckt mich das null:
Deine bemühten Versuche die Frauen zum Sündenbock zu machen sind einfach albern und an selektiver Wahrnehmung und Einseitigkeit kaum zu überbieten.
Vielleicht einfach mal ein wenig mehr Sachlichkeit und weniger ideologische Filter benutzen bei der Recherche.

Frau Schwarzer ist DAS Aushängeschild der Frauenbewegung seit den 70ern und prägte maßgeblich die moralischen Vorstellungen innerhalb dieser Gruppe und der Frauen ihrer Zeit. Sie ist immernoch und mehr als vorher eine "Institution" diesbzgl - richtig? Wenn nicht, bitte beispiele! Gefällt mir auch nicht, aber das ist nunmal leider Fakt. Und immernoch trägt sie zur Bildung der öffentlichen Meinung offensiv bei - das Prinzip der Bildung öffentlicher Meinung, kannste selbst recherchieren, die Arbeit nehme ich Dir nicht ab. Daran ist nichts selektiv - umgekehrt wird ein Schuh draus. Das zu leugnen ist nicht nur dreist, sondern birgt auch Gefahr.

Meine Sicht ist gar nicht so einseitig, wie Du mir unterstellst. Vielmehr ist die Einseitigkeit ein Teil der Problematik. Nenne mir nur eine einzige Feminsitin, die in dem Maße meinungsbildend in unserer Gesellschaft unterwegs ist, wie sie! Nur eine bitte! Eine Einzige, die der Schwarzer öffentlich widerspricht und eine konträre Ansicht zu ihr hat! Ich weiß, dass es Feministen gibt, die absolut vernünftige Ansichten vertreten, mit denen ich 100% konform gehe. Aber es nützt nichts, wenn das politisch keinen Einfluß nimmt bzw nicht verhindert wird, dass sich Extreme in der Gesellschaft durchsetzen. Verstehst Du das? Ich mag die Schwarzer auch nicht, aber anders als Du sehe ich es als notwendig an, das Ganze ernst zu nehmen - leider.

"Feministische Strömungen" - gibt's ja, aber Einfluß haben diese Strömungen scheinbar nicht, sonst sähe die Realität anders aus. Und diese "Strömungen" haben nicht verhindert, dass die Prostitution kriminalisiert wurde. Diese "Strömungen" haben auch nicht verhindert, dass der Gender-Quatsch als "Wissenschaft" an Unis etabliert wurde. Diese "Strömungen" verhindern nicht, dass junge Frauen Zweifel daran bekommen Mutter zu werden und sich nicht mehr sicher sind, ob es richtig oder falsch ist nach der Geburt für den Säugling da zu sein. Wenn sie dann Mutter sind, wissen sie es komischer Weise sehr genau. Es wird nicht verhindert, dass der ganze Kram ungefiltert (um deine "Filter"-Floskel mal sinnvoll einzusetzen) in die Köpfe der Menschen eingetrichtert wird - Hauptsache es steht "Frauenrecht" drüber, dann muss es okay sein. DAS ist das was ich allgemein kritisiere - ist das falsch?

Was bedeutet das Ganze im Umkehrschluss? Beantworte diese Frage bitte! Das ist nicht selektiv von mir, sondern gesunder Menschenverstand - bitte benutzen, anstatt mir Wahnvorstellungen anzudichten.

Hier mal ein netter philosophischer Plausch der Dame zum Thema:
https://www.youtube.com/watch?v=cx-MZ0-Fxy0

Will da gar nicht großartig vorgreifen, bilde Dir deine Meinung selbst.

Interessant fand ich jedenfalls, wie Frau Schwarzer die kritische Frage nach der Plausibilität ihrer Argumentation zugrunde liegender empirischer Daten sehr clever umschiffte - gibt ja ne Reihe von Untersuchungen, die viele ihrer Behauptungen im Prinzip widerlegen.

Und ich mache die Frauen nicht zum Sündenbock, hab ich nirgendwo geschrieben - bei Weitem nicht! Das ist eine haltlose Unterstellung von Dir - wie so manches aus deinen "Argumenten" /hab ich ja immer "markiert"/.
Ich finde die Entwicklung besorgniserregend und das Ausmaß dessen, das diese "ideologische" Strömung der Frauenbewegung mittlerweile hervorbringt. Aus meiner Sicht eine völlig falsche Richtung.

PS: "Frauenbewegung"(!) ungleich "Alle Frauen" - gibt ja zum Glück noch Vernünftige - damit Du das jetzt endlich auch verstehst 😉
 
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