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Ausbildung mit 37 Jahren??

Sabine7025

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich steh vor einem echten Problem, das mich karnk und schlaflos macht.
Seit ich denken kann, hasse ich nichts so sehr als an einem Schreibtisch mit Computer zu sitzen. Ich bin ein Mädchen, aber eigentlcih nur im Paß;-( meine Traumberufe waren immer Pilotin oder Mechanikerin (alle Richtungen, in erster Linie aber Flugzeugmechanikerin o.ä.). Da ich psychisch als Teenager und bis zu meinen Mid-20er etwas labil war und leicht zu beeinflussen, habe ich den falschen Weg eingeschlagen. Meine Eltern, Mitschüler, einfach alle in meinem Umkreis haben nur über mich gespöttelt und mich ausgelacht wegen meinen Hobbies, aber vor allem meinen Berufswünschen. Ich habe mich komsch gefühlt und mit der Zeit gedacht, ich bin nicht normal..... . Dann habe ich mich aus Scham gefügt und eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin gemacht. Dann saß ich im Büro und habe es gehasst. Zudem kamen Schmerzen im Nacken- Schulterbereich und Kopfschmerzen, dass ich keinerlei Sport mehr treiben konnte oder nachts schlafen konnte. Spaß machte es mir obendrein null! Da ich schon lange ehrenamtlich beim Rettungsdienst war, machte ich die komplette Ausbildung zur Rettungsassitentin und arbeitetete 10 Jahre im Rettungsdienst, also in der Notfallrettung. Körperlich ging es mir gut. Medizin war nie mein größtes Ziel, aber ich hatte es geschafft, aus dem Büro zu fliehen, hatte keine Schmerzen. Zwischendurch (gottseidank selten und wenn dann höchstens mal ein Monat) wurde ich bei Personalmangel vertretungsweise ins Büro gesetzt (nur wenige hatten die Fähigkeit und die Ausbildung, dies zu tun, drum blieb es an mir hängen). Es war jede einzelne Stunde am Schreibtisch entsetzlich, es graute mir schon Samstag vor der kommenden Woche - und meine Schmerzen kamen wieder. Tief im Inneren habe ich es immer bereut, nie die Ausbildung zur Mechanikerin oder Tierpflegerin gemacht zu haben. Aber den Rettungsdienst habe ich hingenommen und es war (mit Ausnahme des Gehalts) ok. Nun kann/darf ich diesen Beruf leider nicht mehr ausüben (sorry, div Gründe, schwer jetzt zu erklären). Seit einem Jahr sitze ich im Büro. Mir graut es vor jedem Tag, ich habe höllische Schmerzen (Nacken, Kopf,....), obwohl ich jeden Tag ca 2 Stunden Sport mache, und jeden 2. Tag zusätzlcih geziehlte Rücken- und Entsapnnungsübungen (dies alles ist nur mit Hilfe von Schmerztabletten möglich). Ich hatte nie probleme mit körperlicher Arbeit. Schwere Patienten aus dem 3. Stock tragen - manchmal hatten meine männliche Kollegen weniger Kraft!
Kann ich es wagen, mich mit fast 40 nach einer Ausbildungsstelle umzusehen und meinen Traum erfüllen, Mechanikerin zu werden??? Ich will weg von der Medizin und ich möchte soooo gern einen Beruf, bei dem cih Bewegung habe und körperlich arbeiten kann! Vor allem will ich raus aus dem Büro und zwar dringend und schnell. Bin schon nach einem Jahr wieder total depressiv! Büro ist und bleibt mein Albtraum.
Welche Berufe gibt es noch, bei denen man nicht immer im Büro sitzt, dafür aber körperlich aktiv ist und die evtl etwas leichter zu bewerkstelligen sind als eine fast 4 jährige Ausbildung ohne Aussicht auf einen Arbeitsplatz hinterher.
Kennt sich jemand aus mit dem Beruf als Fitnesstrainer? Käme mir so als Alternative in den Sinn. Ansonsten alles ausserhalb des Büros und was man bis zur Rente machen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sabine,


warum sprichst du bei Dir vor Ort nicht direkt die Menschen an, die gerade diesen oder jenen Beruf haben?

Trockene Beschreibungen von Berufsbildern und deren Anforderungen findest Du in Berufsinformationszentren und auf der Seite der Agentur für Arbeit.

Es gibt viele Möglichkeiten.... . Du könntest Dir auch durch einen Berufscoach helfen lassen.
Bloss frage mich nicht, wer da seriös und gut arbeitet und wer nicht. Kenne mich nicht aus.

Auch ist manches einfach auch eine Frage der "Chemie". Kann auch sein, eine Lebensberatung hilft Dir weiter.

Liebe Grüsse!
Landkaffee
 
Hallo Sabine,
warum fängst du nicht einfach mal an Bewerbungen zu schreiben???? Einfach so. Ohne dich jetzt direkt auf einen Erfolg zu versteifen. Wahrscheinlich bist du motivierter als die Kids, die gerade von der Schule kommen.....

Allerdings denke ich, daß es schwer sein wird einen Betrieb zu finden, der dich ausbildet. Außerdem gehst du dann wieder zur Schule. Mit Teens oder ganz jungen Erwachsenen. Kannst du dir das vorstellen? Außerdem erhälst du in der Ausbildung sehr wenig Geld. Kommst du dann über die Runden oder bist du durch einen Partner versorgt?

An deiner Stelle würde ich einfach auch mal Arbeitsamt gehen und schauen was sie so sagen.
Wie sind die Aussichten???? Erst mal eine Ausbildungsstelle finden, das kann dauern, dann drei Jahre Ausbildung. Dann bist du 40,41......Übernimmt ein Betrieb dich. Du bist dann Berufsanfänger. Natürlich ist es für Träume nie zu spät. Geh den ersten Schritt auf diesem Weg, vielleicht erreichst du dein Ziel.
Viel Glück. suchenende
 
Hallo Sabine,
grundätzlich würde ich mal sagen, dass man nie zu alt für einen Neuanfang ist.
Man sollte dann allerdings schon sehr genau wissen was man will. Jetzt wieder etwas anzufangen um dann hinterher festzustellen, dass es das auch nicht war was Du Dir vorgstellt hast ist schwierig. Ich hatte in meiner Berufsschule vor ein paar Jahren diversen Leute, die bereits über 30 waren und entweder bereits eine Ausbildung oder ein Studium hinter sich hatten. Wenn Du Dir sicher bist, dass Du etwas technisches / handwerkliches machen möchtest, dann würde ich einfach mal ein paar Bewerbungen rauschicken. Hast ja nichts zu verlieren.
Also, entweder jetzt oder nie 🙂
Liebe Grüße
Tinka
 
wer eine erstausbildung hinter sich hat, kann keine zweite machen,bzw. gibts dann probs vom finanzielllen her. du wirst kaum vom ausbildungsgeld leben können.

das läuft dann eher als umschulung übers a-amt oder die rentenversicherung.
so kenne ich es wenigstens.
 

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