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Ausbildung bei Krankenkasse trotz Psychotherapie?!

G

Gast

Gast
Hallo,

gibt es hier jemanden, der mir sagen kann, ob man sich wohl trotz Psychotherapie oder Klinikaufenthalt in einer psychosomatischen Klinik bei einer Krankenkasse für eine Ausbildung bewerben kann? Oder haben die Personaler dann dort Einsicht in die Krankenakte und würden einen entsprechenden Bewerber somit eher nicht einstellen?

Danke und viele Grüße
 
Du musst dich doch nicht zwingend bei deiner KK bewerben es gibt doch zig andere, wo du dich bewerben kannst.

Ich wüsste nicht was dagegen spricht. Ob du nun im Büro anfängst oder bei einer KK....
 
Oder haben die Personaler dann dort Einsicht in die Krankenakte und würden einen entsprechenden Bewerber somit eher nicht einstellen?

Das geht die überhaupt nichts an. Das hat auch mit Deiner Ausbildung nichts zu tun. Wenn Du arbeitsfähig bist, dann kannst Du arbeiten. Ob das nun bei einer Krankenkasse ist, oder in einem anderen Bürobetrieb. 🙂
 
Hallo Gast,

ich habe mich vor 15 Jahren auch bei einer Krankenkasse beworben, während ich eine Therapie gemacht habe, und wurde eingestellt.

Die hätten nur dann Zugriff auf deine Daten, wenn du bei dieser Krankenkasse auch versichert wärst.
Wenn du bei einer anderen Krankenkasse versichert bist, dann haben die keine Möglichkeit etwas von deiner Therapie oder deinem Klinikaufenthalt zu erfahren.

Falls du eingestellt wirst und bisher woanders versichert warst, dann musst du deinen neuen Arbeitgeber natürlich auch als neue Krankenkasse wählen - du kannst schlecht bei der Konkurrenz versichert bleiben.

Aber dann wird deine Mitgliedschaft in einer speziellen Mitarbeitergeschäftsstelle geführt, so dass weder deine Kollegen noch deine Vorgesetzten Zugriff auf deine Daten haben.
 
Es ist doch gut, wenn man was für sich tut. Dafür sind Kurkliniken doch gut. Die schaffen ja auch Arbeitsplätze. Stelle Dir vor, wir wären alle gesund...Massenarbeitslosigkeit 😀

Nee, wenn man krank ist, läßt man sich therapieren.

Bewerbe Dich doch ruhig und dann wirst Du schon sehen, was passiert.

Viel Erfolg

Kolya
 
"Falls du eingestellt wirst und bisher woanders versichert warst, dann musst du deinen neuen Arbeitgeber natürlich auch als neue Krankenkasse wählen - du kannst schlecht bei der Konkurrenz versichert bleiben."

"Kannst Du diese Behauptung z.b. mit einem Gesetz untermauern?
Nach meinem Wissen kann (sollte) man natürlich bei der Konkurrenz versichert sein und niemand muss zum neuen AG wechseln."


Hallo Spoony,

nein, ein Gesetz dazu gibt es natürlich nicht!

Und natürlich hätte ich vor 15 Jahren, als ich bei einer Krankenkasse eingestellt wurde und man mir dabei auch die Beitrittserklärung zur Unterschrift vorgelegt hat, auch sagen können: nein, ich will nur hier arbeiten und Geld verdienen, aber versichert bleibe ich bei der Konkurrenz!

Ich fürchte nur, dass sich mein Arbeitgeber das mit dem Arbeitsplatz dann vielleicht auch nochmal anders überlegt hätte.

Natürlich kann dich offiziell niemand dazu zwingen, aber das nützt dir nichts, denn den Arbeitgeber kann auch niemand dazu zwingen dich einzustellen.

Und wie gesagt, deine Mitgliedschaft wird dann in einer speziellen Mitarbeitergeschäftsstelle geführt und weder Kollegen noch Vorgesetzte haben auf diese Daten Zugriff.

Ich habe damals keine Experimente gemacht, sondern habe die Beitrittserklärung unterschrieben und habe den Arbeitsplatz bekommen.
 
Hallo,

ich hatte die Frage gestellt. Vielen, vielen Dank für eure Antworten! Genau diese Frage hatte ich mir nämlich auch gestellt: wenn ich mich bei einer anderen Krankenkasse bewerbe, ob dann wenigstens die Mitarbeiterakten nicht einsehbar sind, also vielen Dank für deine Antwort auch zu diesem Punkt Gast! Wenn ich dann nach der Ausbildung dort übernommen werden möchte, spielt das dann also auch keine Rolle, weil diejenigen, die darüber entscheiden, diese Akten auch dann nicht einsehen können, richtig?
 
Hallo zurück,

es freut mich wenn ich dir helfen konnte.

Ja, auch wenn du nach der Ausbildung übernommen werden solltest, sind deine Daten weder für Kollegen noch für Vorgesetzte einsehbar.

Ich habe mir da am Anfang auch schrecklich viele Gedanken gemacht, weil ich, als ich dort angefangen habe, genau wie du eine Therapie gemacht habe.

Aber das waren wirklich unnötige Gedanken, das hat dort niemand erfahren.

Und im Prinzip interessiert die das auch nicht, solange man seine Arbeit gut machst.

Alles Gute für dich.
 
Danke, eine Frage habe ich doch noch. Gilt das wohl auch für kleinere Krankenkassen? Oder nur für die großen? Weißt du das zufällig?

Danke und viele Grüße!
 
Hallo Gast,

das müsste auch für kleinere Krankenkassen gelten, denn auch die sind ja zum Datenschutz verpflichtet.

ich habe allerdings bei einer großen Krankenkasse gearbeitet.
 

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