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Ausbildung abbrechen?

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Ich versteh nicht was Menschen für Vorstellungen haben. Heute ist es eh schon so schwer eine Ausbildung zu finden. Andere reißen sich um eine Ausbildung und bekommen keine und andere wollen Abbrechen, weil Ihnen die Ausbildung nicht gefällt oder Sie die Ausbildung nicht machen wollen. Dann frag ich mich, warum du die Ausbildung erst angefangen hast, wenn du in diesem Beruf eh nicht Arbeiten willst?

@Feuerlauf: Warum soll sie das machen? An dir die selbe Frage, warum hast du die Ausbildung erst angefangen, wenn Dich der Beruf doch so Ankotzt?

Alleine schon der Gedanke andere dazu zu Ermutigen die Ausbildung abzubrechen, nur weil Ihnen die Ausbildung nicht gefällt, find ich schon ziemlich für'n A****


Ich hatte mal einen Kumpel, der hat ständig seine Ausbildung abgebrochen, weil Ihm die Ausbildung nicht gepasst hatte. Entweder kam ER mit iregndwas nicht klar und sowas finde ich Bullshit.
 
Ich versteh nicht was Menschen für Vorstellungen haben. Heute ist es eh schon so schwer eine Ausbildung zu finden. Andere reißen sich um eine Ausbildung und bekommen keine und andere wollen Abbrechen, weil Ihnen die Ausbildung nicht gefällt oder Sie die Ausbildung nicht machen wollen. Dann frag ich mich, warum du die Ausbildung erst angefangen hast, wenn du in diesem Beruf eh nicht Arbeiten willst?

@Feuerlauf: Warum soll sie das machen? An dir die selbe Frage, warum hast du die Ausbildung erst angefangen, wenn Dich der Beruf doch so Ankotzt?

Alleine schon der Gedanke andere dazu zu Ermutigen die Ausbildung abzubrechen, nur weil Ihnen die Ausbildung nicht gefällt, find ich schon ziemlich für'n A****


Ich hatte mal einen Kumpel, der hat ständig seine Ausbildung abgebrochen, weil Ihm die Ausbildung nicht gepasst hatte. Entweder kam ER mit iregndwas nicht klar und sowas finde ich Bullshit.

Klar, dass es immer auch Leute gibt, die unbedingt eine Ausbildung haben wollen und auch alles nehmen würden. Ich finde aber "Ausbildung ja, aber nicht um jeden Preis". Überhaupt ist es einfach Schwachsinn sich immer nach Unten zu orientieren. Es gibt auch verdammt viele Menschen, die mit ihrem Job gut klarkommen, Erfolge haben und Bestätigung erhalten. Das sollte der Normalzustand sein an dem gemessen wird und nicht immer die Leute, die einfach alles tun würden um nur irgendwie irgendeine Ausbildung zu armseligen Bedingungen zu bekommen. Nicht immer sagen: "Da gibts Leute denen gehts schlechter als mir!" sondern "Wieso gehts mir nicht so, wie es normalen Leuten geht?"

Ich habe eine Ausbildung im Lager angefangen, weil ich keine Ausbildung im EDV Bereich bekommen habe und meine Eltern Druck gemacht haben. Jetzt hänge ich fest und komme da nur über enorme Kosten und Anstrengungen wieder raus. Das ist der Grund, warum ich ihr rate abzubrechen bevor es zu spät ist. Wenn sie da erst mal vollständig drinhängt kommt sie nur schwer wieder raus.
 
Ich seh es genauso wie du, Feuerlauf. Kann die Sprüche nicht mehr hören, dass man nehmen soll, was man kriegen kann, nur um irgendwas zu haben.

"Andere" finden keine Ausbildung. Ja, ohne überheblich klingen zu wollen, was sind das denn für andere? Hauptschüler die grade mal drei Sätze zusammenstottern können, kaum Allgemeinbildung haben und mit Müh und Not ihren Abschluss gemacht haben?

Man kann sich in seinem Beruf auch mal täuschen und das ist keine Schande. Es ist Mangeldenken, immer zu glauben, man müsse alles nehmen, was man kriegen kann. So kriegt man dann halt auch nichts besseres. Wenn man wirklich was auf sich hält und sich einsetzt, kann man sein Leben auch schaffen, ohne nachm Abitur Müllmann zu werden, nur weil da zufällig Leute gesucht wurden.

Meist hat man übrigens versucht, mit diesem Denken klarzukommen und halt das genommen, was einem von außen mehr oder weniger aufgedrängt wurde, Hauptsache, man hatte was, Hauptsache, eine Ausbildung, auch wenn es nicht DIE Ausbildung ist, die man machen wollte, so macht man halt irgendwas.
Eines Tages wird die Unzufriedenheit aber zu groß und ich für meinen Teil möchte nicht mein Leben in einem Job verbringen, den ich nicht ausstehen kann. Für mich ist meine Lebenszeit wichtiger als Geld oder Sicherheit.

Irgendwie hab ich den Eindruck, manche sind frustriert, weil sie keine Wahl hatten oder dachten, keine Wahl zu haben, und wettern dann über die, die glauben, sich ihren Beruf aussuchen zu können und das dann auch schaffen.

Übrigens versteh ich Menschen nicht, die einen Berufswunsch haben und da dann keinen Ausbildungsplatz kriegen und sich dann völlig umorientieren und was ganz anderes machen, nur um was zu haben.
Das muss doch in die Hose gehen.

Können nur Leute sein, für die Arbeit immer irgendwie ein Übel ist.
 
Es geht ja nicht darum in dem was man kriegen kann. Im normalfall ist es doch immer so, dass bevor man aus der Schule kommt, sich Überlegt, wie sein Beruflicher lebensweg weiter gehen soll. Die einen Entscheiden sich für's Studieren, die anderen für ne Ausbildung und normaleweise ist es doch so, dass man den Beruf, dem man gerne Studieren und durch eine Ausbildung erlernen möchte, gut durchdacht sein, was einem gut liegt. Es gibt Praktika's usw

Mit andere müssen ja nicht immer Hauptschüler sein. Nein es ist weiß gott keine Schande, dass man sich in einem Beruf täuscht, es bringt aber auch nicht viel, wenn man seine Ausbildung abbricht, insbesondere macht es sich nicht gerade gut in einem Lebenslauf. Wenn man bei einem Vorstellungsgespräch gefragt wird, warum man die Ausbildung abgebrochen hat, was willst du denen den Sagen? "Ich kam mit den Leuten nicht klar", oder "Es war nixcht das richtige für mich"?

Man sollte immer das machen, was einem gefällt. Warum hört Ihr da auf eure Eltern oder Umfeld? Macht ihr jetzt auch das was Euch eure Eltern sagen oder euer Umfeld? Und das verstehe ich nicht, man läßt sich von Eltern etc so unter Druck setzten, nur damit es den Eltern und gar Umfeld gefällt und das finde ich nicht richtig, im gegenteil. Eltern sollten ihre Sprösslinge eigentlich in dem was sie einmal machen, vollkommen Unterstützen und nicht unter Druck setzen.

Ich denke mal jeder möchte sich gerne in seinem Zukünftigen Job wohl fühlen und eine Sicherheit haben.

Ja das finde ich auch ganz schlimm, aber was willst du machen? Wenn du das was du eigentlich machen möchtest, nicht machen kanst, weil da keine Jobs sind oder was auch immer, willst du nur Zuhause rumsitzen und Mitleid schieben? In dem Fall hat man leider nur 2 möglichkeiten. Entweder machst du Schule weiter, wenn du Jung bist oder du suchst dir nen Job und schreibst weiterhin Bewerbungen. Man muss heute halt Flexsiebel sein. Das Berufsleben ist halt kein Zuckerschlecken, so ist das eben nunmal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man bei einem Vorstellungsgespräch gefragt wird, warum man die Ausbildung abgebrochen hat, was willst du denen den Sagen? "Ich kam mit den Leuten nicht klar", oder "Es war nixcht das richtige für mich"

Wenn es die Wahrheit ist, warum nicht?

Solang man niemand ist, der IMMER alles nur auf die Arbeit und die Leute schiebt, ist es doch okay, man muss halt selbstreflektiert genug sein und es begründen können.

Eltern und Umfeld können SEHR viel Druck machen. Ich hab auch erst überlegt, ob ich nehmen soll, was ich kriegen kann, oder den schwierigeren Weg wählen und etwas mit geringeren Berufschancen nehmen soll.

Erst hab ich den leichten Weg gewählt, er erschien mir sicherer und ich hab gedacht, mich mit der Art der Arbeit in der Ausbildung arrangieren zu können. Zu deinen zwei Argumenten oben:

Ich hab eine lange Zeit versucht, das Problem mit dieser Ausbildung, die ich abgebrochen habe, bei mir zu finden. Während dieser Zeit war ich in Therapie und es war immer Thema dort, wieso ich mit speziell der Arbeit nicht klarkomme. Aber das hat mich nicht weitergebracht, ich hab es nicht geschafft, den Beruf zu mögen.

Die Leute auf der Arbeit waren auch ein bisschen mitverantwortlich, dass ich die Ausbildung hingeworfen habe. Ich würde das einem neuen Arbeitgeber nicht erzählen, aber mein Ausbilder hat mich unter Druck gesetzt, weil er sich in mich verliebt hatte und ich mich nicht auf ihn einlassen wollte.

Ich hab mir das noch ein weiteres halbes Jahr lang gegeben, seine Annäherungsversuche, seinen Liebesbrief, seine Einmischung in mein Privatleben, ich hab es durch klärende Gespräche versucht mit dem Chef, mit dem Ausbilder, mit den Kollegen: Es änderte nichts.

Als ich dann weiterhin jeden Tag unter der Fuchtel dieses Ausbilders den Job ausüben sollte und eben anfing, mit dem Gedanken an Auto- und Arbeitsunfälle zu spielen, hab ich die Konsequenz gezogen und es gelassen. Es wird schwierig, in dem Job, den ich machen will, Fuß zu fassen, ich weiß nicht, ob ich es packe. Trotzdem war mein größter Fehler bisher eben diese angefangene und abgebrochene Ausbildung.

Ich war dumm, mich für den Job zu bewerben. Dumm, feige und ignorant. Aber es ist nun mal so gelaufen.
 

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