silent one
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Hallo Leser,
In den letzten Jahren haben sich einige europäischen Staaten, darunter Deutschland und Schweden, vom einst geplanten "raschen Ausstieg" aus der Atomenergie verabschiedet.
Dabei werden ältere Anlagen saniert und zum (zeitlich begrenzten) Weiterbetrieb zugelassen - aus wirtschaftlichen Gründen und weil scheinbar die lange Zeit vorherrschende Furcht und Skepsis vor Atomenergie am Abflauen ist.
Atomausstieg: Alle Atommeiler sollen vorerst am Netz bleiben | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
Störfall im Kraftwerk Krümmel: Vattenfall nach AKW-Panne in Erklärungsnot - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Ich persönlich stehe der Atomenergie nach wie vor sehr skeptisch gegenüber. Einerseits denke ich an die ungelöste Atommüll-Problematik, andererseits beunruhigen mich Studien, die in AKW-Umgebungen zwei- bis dreifach erhöhte Leukämie-Werte bei Kindern festgestellt haben. Ich möchte jedenfalls keinen Reaktor in meiner Nähe stehen haben. Teilweise trägt diese Furcht (ob begründet oder unbegründet) wohl zum Problem bei, denn da keine Standorte für neue Reaktoren gefunden werden, saniert man die bestehenden, erteilt Genehmigungen für deren Weiterbetrieb oder baut die Kapazitäten aus.
Es mag sein, dass Atomenergie wirtschaftlich sinnvoll bzw. "effizient" ist - jedoch frage ich mich, ob man bereit ist, bei der Sicherheit Kompromisse zu machen bzw. ob sich diese Kompromisse überhaupt vermeiden lassen - es war von Störfällen im deutschen Kernkraftwerk Krümmel (siehe Link oben) zu lesen sowie dem Atommülllager Asse, das aufgrund von Verseuchungs- und Einsturzgefahr geräumt werden muss (an einer Lösung wird noch gearbeitet). Insbesondere das Thema der langfristigen Sicherheit (Endlager) scheint mir vernachlässigt und klein geredet zu werden - man verschiebt das Problem auf zukünftige Generationen, die damit klarkommen sollen. Auch entspricht es meiner Logik, dass jedes zusätzliche Atomkraftwerk eine zusätzliche potentielle Gefahr darstellt, die Sicherheitsbestimmungen mögen noch so hoch sein - ob dadurch das Gesamtrisiko kleiner wird erscheint mir zumindest fraglich.
Daneben sind die Folgen des Tschernobyl-Unglücks von 1986 über zwanzig Jahre nach dem Ereignis immer noch ein finanzielles "Fass ohne Boden" (für das die EU hauptsächlich geradesteht) und eine definitive Lösung ist nicht in Sichtweite:
greenpeace schweiz: Hintergrundinformationen zur Tschernobyl Katastrophe
Wie steht ihr zu diesem Thema?
Handeln die Behörden verantwortungsvoll / kompetent?
Gibt es überhaupt einen Weg aus der Atomenergie oder ist alles nur eine Frage des Wollens?
In den letzten Jahren haben sich einige europäischen Staaten, darunter Deutschland und Schweden, vom einst geplanten "raschen Ausstieg" aus der Atomenergie verabschiedet.
Dabei werden ältere Anlagen saniert und zum (zeitlich begrenzten) Weiterbetrieb zugelassen - aus wirtschaftlichen Gründen und weil scheinbar die lange Zeit vorherrschende Furcht und Skepsis vor Atomenergie am Abflauen ist.
Atomausstieg: Alle Atommeiler sollen vorerst am Netz bleiben | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
Störfall im Kraftwerk Krümmel: Vattenfall nach AKW-Panne in Erklärungsnot - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Ich persönlich stehe der Atomenergie nach wie vor sehr skeptisch gegenüber. Einerseits denke ich an die ungelöste Atommüll-Problematik, andererseits beunruhigen mich Studien, die in AKW-Umgebungen zwei- bis dreifach erhöhte Leukämie-Werte bei Kindern festgestellt haben. Ich möchte jedenfalls keinen Reaktor in meiner Nähe stehen haben. Teilweise trägt diese Furcht (ob begründet oder unbegründet) wohl zum Problem bei, denn da keine Standorte für neue Reaktoren gefunden werden, saniert man die bestehenden, erteilt Genehmigungen für deren Weiterbetrieb oder baut die Kapazitäten aus.
Es mag sein, dass Atomenergie wirtschaftlich sinnvoll bzw. "effizient" ist - jedoch frage ich mich, ob man bereit ist, bei der Sicherheit Kompromisse zu machen bzw. ob sich diese Kompromisse überhaupt vermeiden lassen - es war von Störfällen im deutschen Kernkraftwerk Krümmel (siehe Link oben) zu lesen sowie dem Atommülllager Asse, das aufgrund von Verseuchungs- und Einsturzgefahr geräumt werden muss (an einer Lösung wird noch gearbeitet). Insbesondere das Thema der langfristigen Sicherheit (Endlager) scheint mir vernachlässigt und klein geredet zu werden - man verschiebt das Problem auf zukünftige Generationen, die damit klarkommen sollen. Auch entspricht es meiner Logik, dass jedes zusätzliche Atomkraftwerk eine zusätzliche potentielle Gefahr darstellt, die Sicherheitsbestimmungen mögen noch so hoch sein - ob dadurch das Gesamtrisiko kleiner wird erscheint mir zumindest fraglich.
Daneben sind die Folgen des Tschernobyl-Unglücks von 1986 über zwanzig Jahre nach dem Ereignis immer noch ein finanzielles "Fass ohne Boden" (für das die EU hauptsächlich geradesteht) und eine definitive Lösung ist nicht in Sichtweite:
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