Sanguinius
Mitglied
Hallo liebe Forennutzer,
ich bin vor ein paar Tagen auf dieses Forum gestoßen und viele der Themen hier beschäftigen mich auch und ich habe einfach keinerlei Ahnung, wie ich diese wichtigen Themen mit Familie/Freunde besprechen soll, weil mir nur jedes mal nur totales Unverständnis entgegenschwappt.
Ich denke mittlerweile kann ich mich regelrecht als "Assozial" bezeichnen lassen. Ich bin nämlich anscheinend einer der wenigen die nicht nur noch online und öffentlich leben und das obwohl ich die Hälfte meiner Freizeit mit Online-Gaming verbringe. Grund für meinen Unmut und meine vermutlich auch etwas übertriebene Wortwahl ist folgendes Problem: Als Student ist es nahezu unmöglich ohne Facebook und Whatsapp zu leben. Ich habe sie nicht, weil ich Datenschutz als relativ wichtig empfinde, sie grundlegend ablehne wegen der Öffentlichkeit/Stalkerei und diversen anderen moralischen Gründen (Zuckerberg) nicht damit anfangen wollte.
Nun aber zu meinem eigentlichen Problem: Ich kann eigentlich mit quasi niemandem mehr kommunizieren (außer in meinem alten Online-Gaming Zirkel aber wir leben über 3 Staaten und mehrere Bundesländer verteilt) und rücke immer weiter ab in die Isolation. Und das schlimmste: Es gibt keinen EINZIGEN Menschen der meiner Meinung zustimmt oder es zumindest versteht. Jeder hat zumindest Whatsapp, will natürlich keine andere Anwendung anschaffen oder wenn doch löscht sie irgendwann einfach oder verwendet sie nicht mehr und ich bin mittlerweile der Verzweiflung nahe. Es schreibt mir quasi keiner über andere Methoden oder wenn doch, dann muss ich binnen fünf Minuten zurückschreiben oder er ist schon wieder nicht mehr erreichbar...
Und das schlimmste daran ist, für jeden Menschen den ich kennenlerne darf ich mich noch ignorierter fühlen, denn entweder ich ergreife bei allem die Initiative oder es passiert sowie nix, zumindest nicht dass mir jemand wirklich Bescheid geben würde.
Soll ich mich also dem Gruppenzwang unterwerfen? Ich habe nämlich mittlerweile das Gefühl dass wenn ich damals einer der "Vorreiter" gewesen wäre, wäre ich jetzt einer der Bekannteren und müste nicht seit mehr als fünf Jahren extrem damit kämpfen Freunde oder eine Freundin zu finden.
Oder soll ich einfach weiterkämpfen und nicht meine Werte und Prinzipien über Bord werfen? Auch wenn das heißt mit Lethargie und extremen Problemen kämpfen zu müssen? Eine andere App zu etablieren dürfte in diesem Fortgeschrittenen Stadium schwierig werden (ich musste mich zuweilen auch schon blöd von meinen Bekannten anreden lassen, weil man mit mir ja nur per SMS kommunizieren kann, obwohl ich 3 kostenlose Apps habe, die sie sich natürlich auch holen hätten können)?
Ich hoffe jemand hier kann mein Problem verstehen/nachvollziehen und mir vlt. auch helfen wie ich am Besten weitermache, ich habe nämlich keine Ahnung, was ich jetzt machen soll. Entweder ich stelle mich gegen meine Prinzipien und meine Moral oder ich versuche den vermutlich hoffnungslosen Kampf auch so durchzukommen, auch wenn es heißt damit ich sozial vereinsamen muss (mal wieder).
Freundliche Grüße
Sanguinius
ich bin vor ein paar Tagen auf dieses Forum gestoßen und viele der Themen hier beschäftigen mich auch und ich habe einfach keinerlei Ahnung, wie ich diese wichtigen Themen mit Familie/Freunde besprechen soll, weil mir nur jedes mal nur totales Unverständnis entgegenschwappt.
Ich denke mittlerweile kann ich mich regelrecht als "Assozial" bezeichnen lassen. Ich bin nämlich anscheinend einer der wenigen die nicht nur noch online und öffentlich leben und das obwohl ich die Hälfte meiner Freizeit mit Online-Gaming verbringe. Grund für meinen Unmut und meine vermutlich auch etwas übertriebene Wortwahl ist folgendes Problem: Als Student ist es nahezu unmöglich ohne Facebook und Whatsapp zu leben. Ich habe sie nicht, weil ich Datenschutz als relativ wichtig empfinde, sie grundlegend ablehne wegen der Öffentlichkeit/Stalkerei und diversen anderen moralischen Gründen (Zuckerberg) nicht damit anfangen wollte.
Nun aber zu meinem eigentlichen Problem: Ich kann eigentlich mit quasi niemandem mehr kommunizieren (außer in meinem alten Online-Gaming Zirkel aber wir leben über 3 Staaten und mehrere Bundesländer verteilt) und rücke immer weiter ab in die Isolation. Und das schlimmste: Es gibt keinen EINZIGEN Menschen der meiner Meinung zustimmt oder es zumindest versteht. Jeder hat zumindest Whatsapp, will natürlich keine andere Anwendung anschaffen oder wenn doch löscht sie irgendwann einfach oder verwendet sie nicht mehr und ich bin mittlerweile der Verzweiflung nahe. Es schreibt mir quasi keiner über andere Methoden oder wenn doch, dann muss ich binnen fünf Minuten zurückschreiben oder er ist schon wieder nicht mehr erreichbar...
Und das schlimmste daran ist, für jeden Menschen den ich kennenlerne darf ich mich noch ignorierter fühlen, denn entweder ich ergreife bei allem die Initiative oder es passiert sowie nix, zumindest nicht dass mir jemand wirklich Bescheid geben würde.
Soll ich mich also dem Gruppenzwang unterwerfen? Ich habe nämlich mittlerweile das Gefühl dass wenn ich damals einer der "Vorreiter" gewesen wäre, wäre ich jetzt einer der Bekannteren und müste nicht seit mehr als fünf Jahren extrem damit kämpfen Freunde oder eine Freundin zu finden.
Oder soll ich einfach weiterkämpfen und nicht meine Werte und Prinzipien über Bord werfen? Auch wenn das heißt mit Lethargie und extremen Problemen kämpfen zu müssen? Eine andere App zu etablieren dürfte in diesem Fortgeschrittenen Stadium schwierig werden (ich musste mich zuweilen auch schon blöd von meinen Bekannten anreden lassen, weil man mit mir ja nur per SMS kommunizieren kann, obwohl ich 3 kostenlose Apps habe, die sie sich natürlich auch holen hätten können)?
Ich hoffe jemand hier kann mein Problem verstehen/nachvollziehen und mir vlt. auch helfen wie ich am Besten weitermache, ich habe nämlich keine Ahnung, was ich jetzt machen soll. Entweder ich stelle mich gegen meine Prinzipien und meine Moral oder ich versuche den vermutlich hoffnungslosen Kampf auch so durchzukommen, auch wenn es heißt damit ich sozial vereinsamen muss (mal wieder).
Freundliche Grüße
Sanguinius