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Arzt oder Therapeut?

B

Breath

Gast
Hallo,
momentan geht es mir wieder schlecht, nach 3 jährigen up and downs, bin ich der Meinung, dass ich vielleicht doch Hilfe benötige und es alleine nicht schaffe aus dem Gefühlschaos zu kommen. Ich weiß nur nicht an wen ich mich wirklich wenden soll…. War schon mal vor einigen Jahren in Psychologischer Behandlung und habe gegen die Depression Tabletten bekommen, die zwar schon geholfen haben mich nicht mehr so schlecht zu fühlen, aber wenn ich ehrlich bin, hat es nur oberflächig geholfen. Meine Frage ist einfach, an wenn mich wenden kann? Welcher Arzt ist der richtige bzw. soll ich mich an eine Psychologische Arztpraxis wenden oder an einen Therapeuten/in. Mir wäre einfach auch wichtig darüber zu sprechen und nicht NUR Tabletten zu nehmen. Damals war ich bei einer Psychologin/Neurologin die mir nach einem halbstündigen Gespräch, Tabletten verschrieben hat.
Arzt oder Therapeut?

Vielen Dank für Eure Antworten
LG
Breath
 
Liebe Breath,

du sagst es ja selbst, dass dir Medikamente nur oberflächlich geholfen haben. Damit scheint der Gang zum Arzt bzw. Psychiater nur noch sinnvoll, wenn du kurz vorm Abdrehen bzw. Freitod stehst. Ansonsten kommst du wohl um eine Therapie nicht herum. So schwerwiegend, wie du es beschreibst, eine Tiefenpsychologische Therapie, also such dir am besten den klassischen "psychologischen Psychotherapauten", bzw. einen Psychoanalytiker. Es dauert zwar lange, bis du die Wirkung spürst, aber dafür ist sie dann nachhaltig.
 
Hallo
man kann sich aber auch über den arzt eine überweisung und adressen von psychotherapeuten geben lassen 😉
nur tabletten würde ich auch nicht machen
sonnenlichtlein
 
Hallo Breath, nachdem du selbst von einem Gefühlschaos geschrieben hast, weißt du , was dir helfen könnte.Zu allererst du dir selber, du ganz allein bist erstmal für dich da. Und die wichtigen Gespräche, die würde ich schon beim Neurologen erledigen, es geht nie ohne Medikamente. Sage dem Neurologen, wie du zu den Tabletten stehst, er wird dich verstehen, aber dich nicht bitten, diese Medis nicht mehr zu nehmen. Es sagt sich immer so leicht, lass das oder das weg. Doch als Nicht Betroffene/r da sagt sich alles leicht. Führe deine Therapie Gespräche, und lass dich begleiten durch diese Zeit. Du brauchst das.
Und es wird dir bald besser gehen, bewege dich außerhalb deiner Therapie in einem guten Umfeld, schliesse dich nicht selber weg. Suche dir ein gutes, soziales Umfeld.Wenn du über deine Depressionen reden kannst, dann tue es. Auch das befreit. Wünsche dir von Herzen alles Gute, du darfst gerne wieder schreiben, würde mich freuen.
tschüs sagt 🙂Zauberin🙂
 

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