"Die Gesetzgebung gebührt niemandem ausser Allah!" ( Sure Al Maida, Ayat 49). Allah beansprucht demnach die Gesetzgebung allein für sich. Die Muslime haben kein Recht, sich für oder gegen ein Gebot zu entscheiden. "Kein Gläubiger und keine Gläubige haben, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, in ihrer Angelegenheit noch eine Wahl..."( Sure Al Ahsab Ayat 36).
Das obige steht auch in dem Artikel.
Wenn es einen Gott gibt, hat er das Recht, solchen Gehorsam zu verlangen, auch wenn es uns nicht passt.
Wenn es einen Gott gibt, gibt es auch einen Teufel und der hat nur ein Ziel, Gottes Gebote lächerlich zu machen.
Wenn jemand zum Prophet erklärt wird, der in Wirklichkeit nur ein ganz normaler Mensch war, wäre das eine gute Gelegenheit des Teufels, durch die unvollkommenen Äußerungen des Menschen der als von Gott kommend betrachtet wird, den Gott lächerlich zu machen.
Daher muss jeder Prophet, der sich dazu aufschwingt, kritisch geprüft werden, falls man überhaupt gottesfürchtig an die Sache geht.
Laut Bibelbericht jedenfalls war nach der Offenbarung des Johannes ca. 100 Jahre nach Christus die Offenbarung Gottes über einzelne Menschen, beendet. Dort in der Offenbarung wird sogar scharf gewarnt, dass irgend jemand, der diesen Dingen etwas hinzufügt nicht von Gott kommt.
O.k, dass ist nur ein Beweisweg. Gläubige des Islam werden ihre eigenen Beweiswege haben, die sie wiederum überzeugen, wenn sie z. B. glauben, dass der vorausgesagte Helfer nicht der heilige Geist ist, sondern . . . usw., aber das könnte ein solcher besser selbst darlegen.
Aus allem muss jeder dann seine Schlüsse ziehen und der, der gar nicht glaubt, wird wieder ganz andere ziehen.
Wichtig ist, dass bei aller berechtigten auch scharfen Auseinandersetzung, die auch Jesus mit geistigen Gegnern führte, eines bestehen bleibt:
Der Versuch, friedlich mit jedem, und seien seine Ansichten noch so verschieden , zusammen zu leben. Welche Religionen hatten hier gute Vorbilder?
Das muss jeder selbst herausfinden. Ghandi war wohl eines, um jemand zu nennen, der mit dem christlich-islamistischen Unterschieden nun nichts zu tun hatte und dessen Nennung kein Zunahetreten irgendeiner dieser Richtungen ist.
Ich bin immer dafür, sich geistig scharf auseinanderzusetzen aber menschlich gesehen, mit jedem Frieden zu leben, und tatsächlich gibt es unter Anhängern des Islams und des Chrsitentums und und und SOLCHE
und SOLCHE.
Das zeigt doch, dass man religiöse Beweisführungen nicht dafür hernehmen braucht, um nicht friedlich zusammen leben zu können und sie trotzdem scharf ausfechten darf. Das ist Freiheit und Toleranz, jeden argumentieren zu lassen, aber auf der Ebene des Menschlichen Mensch zu sein und nicht Anhänger von XXX usw. Das macht man doch auch in der Wirtschaft. Ich kann bei Firma X arbeiten, die Firma Y bitter bekämpft und das auch in der Werbung macht, aber ich kann einen Freund aus der Gegnerfirma haben, mit ihm am Grill sitzen, und über die Firmenpolitik streiten, während wir unsere gemeinsame Freizeit und Toleranz genießen.
Ginge das in der Religion nicht auch? Ach, ich denk schon wieder viel zu naiv, wahrscheinlich . . ., lass die Geschichte außer acht und verstehe wohl gar nichts. Ist ja auch schon spät.
Sigi
Sigi