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Arbeitssuche in neuem Berufsfeld mit Mitte 50

frorange

Neues Mitglied
Hallo liebe Leute,
als spätberufene Studentin (Soziale Arbeit) habe ich nun mein Studium mit Mitte 50 erfolgreich (B.A.) abgeschlossen. Irgendwie war ich trotz Zweifel zwischendurch recht optimistisch was die künftige Stellensuche angeht - doch nun, wo es quasi soweit ist und die Jobsuche ansteht, kommen Gedanken, ob ich überhaupt noch einen Job finde.
Ich habe vorher in einer anderen Branche (Grafikdesign im digitalen Bereich) lange als Freelancerin gearbeitet und mir fehlt die langfährige Berufserfahrung im Sozialen Bereich.
Hat jemand von euch Erfahrung mit einer Bewerbung in nicht mehr ganz so jungem Alter? Oder Tipps, was man in Sachen Lebenslauf oder Bewerbung beachten sollte?
Eine Lehrende der Hochschule sagte, ich solle am besten meine Unterlagen persönlich abgeben, da ich nicht wie Mitte 50 wirke. Was haltet ihr davon - bringt das wirklich so viel?
Ich würde mich sehr über den ein oder anderen Rat oder eigene Erlebnisse freuen.
Herzlichen Dank und viele Grüße,
frorange
 
Das klingt jetzt doof, aber letztlich kannst Du nichts weiter tun als es zu versuchen: Bewirb Dich. An Deinem Alter kannst Du ja nichts ändern. Ansonsten hängt es wohl auch davon ab, wie die Situation in Deiner Region ist und wie mobil Du bist. Das mit dem persönlich Abgeben mag bei ganz kleinen Läden o. ä. funktionieren, ansonsten finde ich persönlich das seltsam.

Hast Du mit dem Studium die staatliche Anerkennung erworben? Das hilft z. T. im Öffentlichen Dienst.

Darf ich Dich fragen, mit welchem Ziel oder aus welchem Grund Du das Studium mit Mitte 40 aufgenommen hast, wenn Du keine berufliche Erfahrung dort hattest? (Das ist ausdrücklich kein Vorwurf oder so, aber etwas muss Dich ja bewogen haben?)
 
Ich würde es, wie übrigens auch in jüngeren Jahren, immer empfehlen, ein Probearbeiten anzubieten. Ist für beide Seiten gut, wenn man sich beschnuppern kann und auch die Stimmung vor Ort etwas aufnehmen kann.
Ansonsten würde ich persönlich (bin mein bisheriges Leben lang gut damit gefahren) das Anschreiben eher kurz halten. Hauptsache die Motivation kommt gut rüber, alles andere (bin zuverlässig bla bla usw.) ist m. E. überholt und schreibt ja jeder.
Alles Gute dir!

PS. Eine Freundin hat auch im ähnlichen Alter Soziale Arbeit studiert, ist mit 48 fertig geworden, hat aber Berufserfahrung in dem Bereich seit dem 16. Lebensjahr. Es war und ist nicht leicht, auch trotz Erfahrung. Sie hat zwar Arbeit gefunden, ist aber nicht so richtig happy. Vielleicht liegt es bei ihr daran, dass sie zu genau weiß, was sie will, das grenzt den Markt zu sehr ein.
 
Hallo liebe Leute,
als spätberufene Studentin (Soziale Arbeit) habe ich nun mein Studium mit Mitte 50 erfolgreich (B.A.) abgeschlossen. Irgendwie war ich trotz Zweifel zwischendurch recht optimistisch was die künftige Stellensuche angeht - doch nun, wo es quasi soweit ist und die Jobsuche ansteht, kommen Gedanken, ob ich überhaupt noch einen Job finde.
Ich habe vorher in einer anderen Branche (Grafikdesign im digitalen Bereich) lange als Freelancerin gearbeitet und mir fehlt die langfährige Berufserfahrung im Sozialen Bereich.
Hat jemand von euch Erfahrung mit einer Bewerbung in nicht mehr ganz so jungem Alter? Oder Tipps, was man in Sachen Lebenslauf oder Bewerbung beachten sollte?
Eine Lehrende der Hochschule sagte, ich solle am besten meine Unterlagen persönlich abgeben, da ich nicht wie Mitte 50 wirke. Was haltet ihr davon - bringt das wirklich so viel?
Ich würde mich sehr über den ein oder anderen Rat oder eigene Erlebnisse freuen.
Herzlichen Dank und viele Grüße,
frorange
Bewirb Dich einfach auf alles infrage kommende.
 
Hallo liebe Leute,
als spätberufene Studentin (Soziale Arbeit) habe ich nun mein Studium mit Mitte 50 erfolgreich (B.A.) abgeschlossen. Irgendwie war ich trotz Zweifel zwischendurch recht optimistisch was die künftige Stellensuche angeht - doch nun, wo es quasi soweit ist und die Jobsuche ansteht, kommen Gedanken, ob ich überhaupt noch einen Job finde.
Ich habe vorher in einer anderen Branche (Grafikdesign im digitalen Bereich) lange als Freelancerin gearbeitet und mir fehlt die langfährige Berufserfahrung im Sozialen Bereich.
Hat jemand von euch Erfahrung mit einer Bewerbung in nicht mehr ganz so jungem Alter? Oder Tipps, was man in Sachen Lebenslauf oder Bewerbung beachten sollte?
Eine Lehrende der Hochschule sagte, ich solle am besten meine Unterlagen persönlich abgeben, da ich nicht wie Mitte 50 wirke. Was haltet ihr davon - bringt das wirklich so viel?
Ich würde mich sehr über den ein oder anderen Rat oder eigene Erlebnisse freuen.
Herzlichen Dank und viele Grüße,
frorange
Bewirb Dich auf alles , was Du kannst und gib an mit dem,. was Du hast.
 
Hallo Frorange,
Soziale Arbeit ist ja ein Breites Feld, somit sollte sich schon was finden lassen.

Ich würde z.B. auf Lebenserfahrung setzen und mich eher auf etwas bewerben wo es gestandene Persönlichkeiten braucht, Ehrer weniger in Kitas etc. Manchmal macht es auch Sinn" Outside the Box" zu denken. Wie kann ich meine bisherige Arbeit mit der Neuen verbinden. Ich könnte mir zum Beispiel Kiezprojekte etc vorstellen. Wo nicht nur Begleitung etc, gebraucht wird sondern auch mal eine Website etc. müsste sonst teuer eingekauft werden, du bringst es gleich mit ein...

Probe Arbeiten anbieten wurde schon genannt, mir würde noch ein Einstieg übers Ehrenamt etc. einfallen.
Um dir besser helfen zu können müsstest du etwas konkreter werden, gerne auch per PN wenn gewünscht.

VG
 

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