Hallo,
ich habe zwei soz. päd. Berufe erlernt und habe ziemlich lange in fast allen möglichen Bereichen gearbeitet (Wohnheime für Menschen mit Behinderungen, ambulante Pflegedienste, Kitas und in der Psychiatrie). In fast jeder Einrichtung zeichnet sich eigentlich das gleiche Bild ab. Es fehlt an Ressourcen und Mitarbeiter und Klienten dürfen die Suppe ausbaden. Ich habe eigentlich immer versucht das beste draus zu machen und bin meinen Betreuten mit viel Humor und Respekt begegnet. Ich habe insgesamt 5 Jahre Ausbildung hinter mir und bin relativ sauer, dass bei mir erst jetzt der Groschen gefallen ist, um zu merken wie unser System hier in Deutschland funktioniert, wenn man im sozialen Bereich arbeitet.
Momentan bin ich so durch, dass ich mit meinen Diagnosen Jenga spielen kann und ich dieses Jahr wohl nicht mehr arbeiten werden. Meine Krise war im Dezember so heftig, dass ich schwer suizidal war.
Ich finde es einfach nur herrlich absurd, wie ich als junger Mann mit so viel positiver Hoffnung in diese Sparte von Beruf eingestiegen bin und als Frack wieder rauskomme. Ich habe immer versucht mit Sport gegen die negativen Strömungen anzugehen bis der totale Crash kam.
Wie siehts aus mit Ansprüchen auf Schadensersatz? Hat jemand Erfahrungen oder einen guten Rat? Ich habe 15 Jahre in diesem Bereich gearbeitet und meine Gesundheit hat einen ordentlich Schaden genommen. Vielen Dank fürs Lesen.
mfG
ich habe zwei soz. päd. Berufe erlernt und habe ziemlich lange in fast allen möglichen Bereichen gearbeitet (Wohnheime für Menschen mit Behinderungen, ambulante Pflegedienste, Kitas und in der Psychiatrie). In fast jeder Einrichtung zeichnet sich eigentlich das gleiche Bild ab. Es fehlt an Ressourcen und Mitarbeiter und Klienten dürfen die Suppe ausbaden. Ich habe eigentlich immer versucht das beste draus zu machen und bin meinen Betreuten mit viel Humor und Respekt begegnet. Ich habe insgesamt 5 Jahre Ausbildung hinter mir und bin relativ sauer, dass bei mir erst jetzt der Groschen gefallen ist, um zu merken wie unser System hier in Deutschland funktioniert, wenn man im sozialen Bereich arbeitet.
Momentan bin ich so durch, dass ich mit meinen Diagnosen Jenga spielen kann und ich dieses Jahr wohl nicht mehr arbeiten werden. Meine Krise war im Dezember so heftig, dass ich schwer suizidal war.
Ich finde es einfach nur herrlich absurd, wie ich als junger Mann mit so viel positiver Hoffnung in diese Sparte von Beruf eingestiegen bin und als Frack wieder rauskomme. Ich habe immer versucht mit Sport gegen die negativen Strömungen anzugehen bis der totale Crash kam.
Wie siehts aus mit Ansprüchen auf Schadensersatz? Hat jemand Erfahrungen oder einen guten Rat? Ich habe 15 Jahre in diesem Bereich gearbeitet und meine Gesundheit hat einen ordentlich Schaden genommen. Vielen Dank fürs Lesen.
mfG