Sommerkind82
Aktives Mitglied
Hallo liebe User,
ich möchte zu folgendem Problem eure Meinung hören:
Seit ca. 1 Jahr arbeite ich in einem kleinen Betrieb mit insgesamt 3 Mitarbeitern. Zu Anfang fühlte ich mich sehr wohl dort. Alles war kollegial und lösungsorientiert aufgebaut.
Nun bin ich sehr am Zweifeln.
Seit mehreren Wochen empfange ich von Mitarbeitern und Vorgesetzten nur noch Kritik.
Finanziell sieht es bei uns zusätzlich nicht gut aus, da ich leider nicht in Vollzeit arbeite (aber gern möchte).
So bat ich meinen Vorgesetzten um ein Gespräch.
Als ich ihn fragte, ob er in finanzieller Hinsicht eine Lösungsmöglichkeit sehen würde (z.B. mehr Stunden), wurde ich von ihm verbal aggressiv attackiert.
Als ich ihn auf seine Frage, "ob noch was ist", antwortete, das ich neben der Kritik gern auch positive Rückmeldungen hätte, griff ich ins nächste Hornissennest. er stelllte mich als "Sensibelchen" hin und verriet mir, das auch die anderen Kollegen damit nichts anfangen könnten (ich hatte einige darauf angesprochen).
Nach diesem Gespräch ist meine Arbeitsmotivation gen 0. Nun geht mein Vorgesetzter auch dazu über, mich vor Kunden und Kollegen zurecht zu weisen, was mir denkbar unangenehm ist.
Eine Kundin sprach mich vor kurzem auch darauf an, was denn in dem Betrieb los sei, weil mein Vorgesetzter sich im Gespräch mit ihr negativ über einige meiner Kollegen (nicht über mich) äußerte.
Einmal meldete ich mich aufgrund einer Grippe krank und wurde daraufhin am Telefon von meinem Vorgesetzten runtergeputzt und indirekt bedroht (hoffentlich passiert ihnen das nicht oft, denn so etwas kann ich mir als Arbeitgeber nicht leisten!).
Zum Glück gibt es in meeinem Bekanntenkreis Spezialisten für Kommunikation (beruflich). Dort wurde mir gesagt, das nicht ich mich falsch verhalte, sondern mein Chef.
Trotzdem würde ich gern an Veranstaltungen zum Thema Kommunikation eilnehmen, doch dafür fehlt mir das Geld.
Auch Selbsthilfebücher bringen mich nicht weiter, da mir der menschliche Kontakt fehlt.
Ich habe im Moment das Gefühl, das alles, was ich tuhe oder Entscheide, das Falsche ist. Mit diesem Gefühl gehe ich auch zur Arbeit. Aus eigener Initiative traue ich mich kaum noch, etwas zu sagen, zu verändern oder dergleichen, weil ich Angst vor noch mehr Zurückweisung und Spott habe.
Ich habe nun angefangen, Bewerbungen zu schreiben, weil dieser Arbeitsplatz für mich untragbar geworden ist.
Verhalte ich mich richtig? Ich zweifle miittlerweile sehr an meinem eigenen Urteilsvermögen.
ich möchte zu folgendem Problem eure Meinung hören:
Seit ca. 1 Jahr arbeite ich in einem kleinen Betrieb mit insgesamt 3 Mitarbeitern. Zu Anfang fühlte ich mich sehr wohl dort. Alles war kollegial und lösungsorientiert aufgebaut.
Nun bin ich sehr am Zweifeln.
Seit mehreren Wochen empfange ich von Mitarbeitern und Vorgesetzten nur noch Kritik.
Finanziell sieht es bei uns zusätzlich nicht gut aus, da ich leider nicht in Vollzeit arbeite (aber gern möchte).
So bat ich meinen Vorgesetzten um ein Gespräch.
Als ich ihn fragte, ob er in finanzieller Hinsicht eine Lösungsmöglichkeit sehen würde (z.B. mehr Stunden), wurde ich von ihm verbal aggressiv attackiert.
Als ich ihn auf seine Frage, "ob noch was ist", antwortete, das ich neben der Kritik gern auch positive Rückmeldungen hätte, griff ich ins nächste Hornissennest. er stelllte mich als "Sensibelchen" hin und verriet mir, das auch die anderen Kollegen damit nichts anfangen könnten (ich hatte einige darauf angesprochen).
Nach diesem Gespräch ist meine Arbeitsmotivation gen 0. Nun geht mein Vorgesetzter auch dazu über, mich vor Kunden und Kollegen zurecht zu weisen, was mir denkbar unangenehm ist.
Eine Kundin sprach mich vor kurzem auch darauf an, was denn in dem Betrieb los sei, weil mein Vorgesetzter sich im Gespräch mit ihr negativ über einige meiner Kollegen (nicht über mich) äußerte.
Einmal meldete ich mich aufgrund einer Grippe krank und wurde daraufhin am Telefon von meinem Vorgesetzten runtergeputzt und indirekt bedroht (hoffentlich passiert ihnen das nicht oft, denn so etwas kann ich mir als Arbeitgeber nicht leisten!).
Zum Glück gibt es in meeinem Bekanntenkreis Spezialisten für Kommunikation (beruflich). Dort wurde mir gesagt, das nicht ich mich falsch verhalte, sondern mein Chef.
Trotzdem würde ich gern an Veranstaltungen zum Thema Kommunikation eilnehmen, doch dafür fehlt mir das Geld.
Auch Selbsthilfebücher bringen mich nicht weiter, da mir der menschliche Kontakt fehlt.
Ich habe im Moment das Gefühl, das alles, was ich tuhe oder Entscheide, das Falsche ist. Mit diesem Gefühl gehe ich auch zur Arbeit. Aus eigener Initiative traue ich mich kaum noch, etwas zu sagen, zu verändern oder dergleichen, weil ich Angst vor noch mehr Zurückweisung und Spott habe.
Ich habe nun angefangen, Bewerbungen zu schreiben, weil dieser Arbeitsplatz für mich untragbar geworden ist.
Verhalte ich mich richtig? Ich zweifle miittlerweile sehr an meinem eigenen Urteilsvermögen.