Ich habe einen speziellen beruflichen Werdegang sowie Arbeitsgeber. Damit kann ich anderes machen (ich habe inzwischen einige Kollegen, die ausgestiegen sind und völlig andere Tätigkeiten ausüben), aber es ist keine universelle Ausbildung wie Bürokaufmann oder ein Studium wie BWL. In meinem Fall wäre es eine komplette Neuorientierung.Ich verstehe noch nicht, warum du deswegen einen anderen Beruf ergreifen musst, aber das kannst du wahrscheinlich nicht erklären, ohne deine Anonymität zu gefährden - ?
Das würde ich nicht tun, denn eine Bundesbehörde agiert bundesweit, und wenn er Pech hat, wird der Behördensitz verlegt, oder er wird wieder als Springer eingesetzt.
So wie es aussieht, ist ein Ende dieser Verschieberei bei diesem Job doch nicht absehbar. Da dich das mittlerweile total zermürbt, solltest du hier baldmöglichst die Reißleine ziehen und dich umorientieren.
Ich habe beruflich zahlreiche Kontakte, deshalb möchte ich nicht zu eindeutig werden.
Ich mag meinen Beruf und bekomme auch häufig positive Rückmeldung von Kollegen und Kunden. Insgesamt würde ich ihn aber definitiv nicht mehr ergreifen.
Ich bin momentan dabei, am neuen Ort eine Unterkunft zu finden. Die Preise sind 2-3 mal so hoch wie in meiner Heimatregion. Es ist anstrengend, mental zwischen drei Orten zu jonglieren (Heimat, Arbeitsort, neuer Arbeitsort). Heute hat mich mein Bruder angerufen und ich wusste nicht, wer mit mir spricht (Funkloch). Ich musste erst nachfragen, um welchen konkreten Ort es geht und welches Anliegen die Person hat.
Ich habe sonst jemanden erwartet, aber keine harmlose Frage wegen des Wochenendes (keine Zeit).
Am neuen Ort haben sich alte Kollegen unheimlich gefreut, dass ich zurückkehre. Auch Personen, von denen ich gar nicht wusste, dass sie sich noch an mich erinnern.
Mal sehen, was die Tage so bringen.
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