S
Senox
Gast
Und überhaupt, am Schweiß seiner Arbeit ist noch kein Mensch ertrunken.
Nicht ertrunken, aber erkrankt.
Das resultiert daraus, dass unqualifizierte Arbeitslose handwerkliche Arbeit verrichten müssen.
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Und überhaupt, am Schweiß seiner Arbeit ist noch kein Mensch ertrunken.
Hallo Senox,
schau mal hier: Arbeitslosenzahlen. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Wenn Menschen in Arbeit vermittelt werden, für die sie wegen körperlicher Einschränkungen ungeeignet sind.
Nein. Wenn ich als Steuerzahler eine sinnlose 1000€ Massnahme für einen Arbeitslosen finanzieren soll, wäre es mir doch lieber, wenn man weitere Arbeitsplätze schaffen würde und den Hilfebedürftigen bei der Vermittlung in ein ordentliches Arbeitsverhältnis unterstützen würde.
Dann könnte der Erwerbslose seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten und wäre nicht auf ergänzende Steuermittel angewiesen. Das wäre ganz im Sinne der Steuerzahlers!
Vielmehr macht es mir sorgen, dass manche Menschen trotz eines Vollzeitjobs weniger als ein Arbeitsloser verdient (Dazu sei gesagt, dass ich einen Mindestlohn nur eingeschränkt befürworte).
Unter diesen Umständen hätte er wohl einen Anspruch auf ergänzende Leistung nach ALG II. Dies könnte aber mit einem gesetzlichen Mindestlohn aufgehoben werden, weil dann eine menschenwürdige Existenz sichergestellt werden könnte. Der Konsum würde ansteigen und die wirtschaftlichen Folgen dürften ja bekannt sein. Selbst im Urland des Kapitalismus, den U.S.A. gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn. Und das ist richtig. Ein Unternehmer sollte auch ein wenig an der gesellschaftlichen Verantwortung teilhaben. Hat auch etwas mit Mitarbeitermotivation und somit Produktionssteigerung zu tun.
Was nun aber so auch nicht stimmt: Man arbeit nicht für jemand anders, wenn man Sozialabgaben bezahlt. Rente-Kranken-und Arbeitslosenversicherung sind ja auch für den Zahlenden selbst.
Auch da melde ich meinen Zweifel an: Ich als Unternehmer verkaufe meine Produkte ins Ausland ( und davon leben die Deutschen in einem großen Maße wie wir wissen ) - auf diese Produkte sind die deutschen Lohn-und Sozialabgaben aufgeschlagen. Insofern zahlt das Ausland zu einem großen Teil die deutschen Lohn-und Sozialabgaben mit.
Wenn Du das machen wolltest, was Du vorhast - nämlich die Lohnnebenkosten zu senken und dafür die Mehrwertsteuer zu erhöhen, so ist dazu festzustellen, das damit für den Ausländer die deutschen Produkte noch billiger werden. Eben weil die Lohn-und Sozialkosten geringer geworden sind - und er die deutsche Mwst. nicht bezahlen muß. ( als Käufer deutscher Waren ) Übrigens wurde das von dieser Regierung zum letzten 1.Januar genauso gemacht. "Wir erhöhen die Mwst. um drei Punkte und senken im Gegenzug die Lohnnebenkosten", hat Frau Merkel gesagt. Eine Mogelpackung. Denn damit sind nichts weiter als die Löhne gesenkt worden und die Steuern erhöht.
Gewerbliche Einfuhren nach Deutschland werden sehr wohl mit der deutschen Mehrwertsteuer belastet! Lediglich privater Verbrauch ist von dieser Steuer ausgenommen. Was aber - falls Dänemark in der EU ist - dort genau dasselbe ist.
Beim Steuersystem stimme ich zu.
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