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Arbeitslos

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Youngster

Gast
Hallo.

Ich komm aus einer Familie mit 50% hart arbeitenden Leuten und 50% Sozialschmarotzer. Bin in den arbeitenden Teil geboren worden und kannte immer nur die Sicht von diesem asozialen Pack, ich hab gelernt es zu hassen. Jetzt gehör ich selbst dazu.

Hab Realschulabschluss mit 2,6. Bin 16. Keine Ahnung was ich machen soll. Will aber schon arbeiten oder so, richtige Bewerbung für nen richtigen Job hab ich noch keine einzige abgeschickt. Ich hab bald ein Praktikum, 1 Woche, wo ich eigentlich keine Lust drauf hab weil ich eh nicht bezahlt werd und es auch nix für mich ist. Alles wofür ich mich für Praktikum beworben hab, was interessant war, haben die abgelehnt, nicht ein Bewerbungsgespräch.

Ich lieg meinen Eltern nur auf der Tasche, obwohl ich ausziehen sollte und wenn die nicht ewig für mich zahlen werd ich dem Staat auf der Tasche liegen.

ja, ich hab mein Leben JETZT SCHON versaut. Wenn ich in 1 Monat nix hab bring ich mich um, weil lieber tot als Parasit -.-
Und wenn ich schon den Abschluss verhauen hab, bin ich auch zu dumm zum Abi machen 🙁

Gibts noch Hoffnung oder bin ich auf RTL Level? Genauso komm ich mir vor
 

Hallo Youngster,

schau mal hier: Arbeitslos. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hmm, mit 16 schon solche verkorksten Gedanken?! Jetzt mach mal langsam, in Deinem Alter ist doch noch alles möglich. Spontan fallen mir 2 Lösungen ein: Erstens zur Bundesagentur für Arbeit und beraten lassen (ja, doch, manche von denen haben was drauf). Zweitens FOS anmelden und Abi machen. Unabhängig davon solltest Du herausfinden, worauf Du den überhaupt Lust hast. In Netz soll (ich habe danach noch nicht gesucht) es mehrere Seiten geben, die einem bei der Selbstfindung helfen.

Ach ja: Das Praktikum würde ich an Deiner Stelle absagen, damit verschwendest Du nur Deine und deren Zeit wenn das eh nichts für Dich ist.

Und noch was: Alles, was Du jetzt investierst, zahlt sich später aus. Also es lohnt sich.
 
Hallo, Youngster,

einer der wichtigsten Regeln lautet: Beurteile keinen Menschen, bevor Du nicht in seinen Schuhen gelaufen bist.

Andere Menschen als asoziales Pack abzustempeln, lässt erkennen, dass Dir der Respekt vor anderen Menschen und die Liebe für andersartige Menschen fehlt. Beides ist aber sehr wichtig, wenn Du Dich selbst lieben willst. Es ist sehr wichtig, daß Du Dich selbst liebst, denn ohne Deine Eigenliebe empfindest Du Dich als wertlos. Und Liebe ist etwas, was man erhält ohne dafür etwas getan zu haben. Liebe kann man sich nicht kaufen, auch nicht mit Fleiß verdienen. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Liebe und trotzdem brauchen Menschen Liebe und Anerkennung so wichtig wie die Luft zum Atmen.

Es gibt reale Lebensgeschichten von Menschen, die arbeitslos und sehr erfolglos waren – dies über viele Jahre. Aber sie hatten Eigenliebe, Respekt für sich und vor anderen Menschen. Daher erkannten sie, wenn sie einem Menschen begegneten, der ihnen wichtige Informationen lieferte. Sie folgten den Hinweisen, hatten Mut auch neue Wege zu gehen und wurden letztendlich sehr erfolgreich. Vom Arbeitslosen zum erfolgreichen Menschen.

Hoffnung kannst Du erhalten, wenn Du Deine Fähigkeiten betrachtest, mit denen Du bisher nicht nur erfolglos warst, oder? Siehe z.B. Deinen Realschulabschluß, den du ja ganz gut geschafft hast. Also hast Du gute Fähigkeiten. Schule und trainiere diese Fähigkeiten! Das ist Deine Aufgabe. Und wenn Dir der rechte Weg nicht möglich ist, dann geh eben links lang.

Das Leben besteht nicht immer nur aus guten Erfolgen. Ein starker Mensch kann Niederlagen wegstecken, ohne sein Ziel aufzugeben. Siehe große Boxer, die auch mal einen Kampf oder mehrere verloren haben und trotzdem große Boxer wurden.

Wenn jeder, der 1,2,3… Niederlagen erlebt, sich umbringen wollte, hätten wir keine Milliarden Menschen mehr auf der Erde. Offensichtlich haben Milliarden von Menschen Lösungen gefunden. Warum solltest Du das nicht auch können?

Wenn Du Schwierigkeiten in Deinem Leben überwinden willst, dann lerne andere Menschen zu respektieren, egal ob sie Arbeit haben oder nicht, ob sie sehr schlau sind oder nicht, ob sie dünn sind oder dick. Und damit trainierst Du Deine „inneren“ Augen für Deine Chancen, Deine Schwierigkeiten zu überwinden und gute Chancen für Dich zu finden. Sprich nie wieder schlecht von und über andere Menschen. Das ist so, als ob Du Dir selbst gute Chancen verbaust.

Viel Erfolg bei der Ausbildungsplatzsuche. Hau rein!
LG, Nordrheiner
 
@Spoony: Weiß ich eben nicht. Es gibt schon Sachen, die mich interessieren, aber ohne Abi geht halt gar nichts mehr und das kann ich wegen meinem Schnitt vergessen. Sonst evt. Auto/Motorradtuner oder was mit Musik oder Kunst, Bundeswehrpilot wär auch irgendwie cool nur was denn jetzt davon??
Zuhause krieg ich immer nur Sch... an den Kopf geknallt, unter anderem, dass ich rausfliege, wenn ich mir nix "gescheites" suche. Also mit Schlips in irgendeinem Büro versauerem. Will ich nicht.
@Querdenker: Praktikum muss ich. Auch da. Sonst flieg ich raus und auf der Straße sitzen bringt mir auch nichts.

@Nordrheiner:
Liebe ist kein Grundrecht, sondern nur starke Sympathie, die NUR durch Zufall entsteht. Recht auf günstige Zufälle ist für mich Schwachsinn, sonst hätt ich auch ein Recht drauf bei WWM zu gewinnen.
Anerkennung MUSS man sich verdienen. Wer nix leistet hat sowas nicht verdient.
Dann sag mal wie viele von den Milliarden Menschen nur akzeptiert haben, dass sie die Gesellschaft nur belasten und halt weiterleben, um sich zu besaufen oder Ballerspiele und RTL aus Tagesbeschäftigung?
Für mich ist da die Lösung, wenigstens so viel Mut zu haben, um zu gehen ohne Schaden anzurichten.

Wer nichts leistet, weil er in seinem Job unverschuldet rausgeflogen ist, hat meinen Respekt wie sein Kollege der bleiben durfte. Aber der der sein Leben vor der Glotze saß nicht! Das sind Diebe nichts anderes! Und Kriminelle gehören vor Gericht und nicht in eine staatlich finanzierte Wohnung.


Wer Mist baut, muss damit leben, ist doch logisch. Und das muss ich halt, bis ich was gefunden hab.
Ich mach aber mal am WE gescheite Bewerbungsbilder. Vllt läufts dann besser.
 
@Nordrheiner:
Liebe ist kein Grundrecht, sondern nur starke Sympathie, die NUR durch Zufall entsteht.

Da muss ich teilweise widersprechen. Sicher gibt es kein Grundrecht auf Liebe. Aber trotzdem ist das Bedürfnis geliebt zu werden bei fast allen Menschen vorhanden. Liebe ist nicht (nur) ein Gefühl. Du drückst z.B. Liebe aus, wenn Du Dich entschliesst, zu jemandem nett und freundlich zu sein, ihm bei irgendwas zu helfen, weil Du das willst, weil Du erkennst, dass gerade Deine Hilfe von diesem Menschen gebraucht wird. Deine Gefühle sagen Dir "boah, dazu habe ich eigentlich jetzt keine Lust." Das Gleiche gilt für das Lernen: Du hast eigentlich keine Lust zum Lernen, tust es trotzdem. Du erfüllst im zweiten Fall "nur" eine Pflicht. Pflichterfüllung aus Liebe, diesmal Liebe zu sich selbst. Liebe ist mehr als ein Gefühl, funktioniert sogar ohne gute Gefühle. Aber die guten Gefühle folgen oft mit Verzögerung hinterher. Liebe ist also auch Entscheidungssache, eine Sache des guten Willens.


Recht auf günstige Zufälle ist für mich Schwachsinn, sonst hätt ich auch ein Recht drauf bei WWM zu gewinnen.
Anerkennung MUSS man sich verdienen. Wer nix leistet hat sowas nicht verdient.
Satz 1 ist ok. Satz 2 und Satz 3 stimmen oft, aber nicht immer. Es gibt Menschen, die z.B. durch Krankheit nichts leisten können. Diese haben von sich aus meist keine Möglichkeit, sich Anerkennung und Respekt zu verdienen. Diese Anerkennung brauchen sie aber trotzdem. Es geht hier um die Anerkennung, dass dieser Mensch wertvoll ist. Im 3. Reich - also lange vor Deiner Geburt - galten u.a. solche Menschen als wertlos und wurden auch so behandelt bzw. ggf. getötet.

Dann sag mal wie viele von den Milliarden Menschen nur akzeptiert haben, dass sie die Gesellschaft nur belasten und halt weiterleben, um sich zu besaufen oder Ballerspiele und RTL aus Tagesbeschäftigung?

Für mich ist da die Lösung, wenigstens so viel Mut zu haben, um zu gehen ohne Schaden anzurichten.

Mit "gehen" meinst Du Suizid begehen? Nein, das ist kein Zeichen von Mut, da irrst Du Dich. In Deinem Fall wäre folgender Ausdruck für Suizid passender: "Er geht den Weg des geringsten Widerstandes, weil ihm der Mut fehlt, die Schwierigkeiten des Lebens als Aufgabe für sich anzunehmen und solange zu bearbeiten, bis diese Aufgaben zufriedenstellend gelöst sind. Nehmen die Schwierigkeiten, die Absagen und auch das Versagen eine bestimmte Größe an, dann gehört er zu denjenigen, die die Flinte gerne ins Korn werfen wollen." Besser wäre doch: Überlegen, was kann ich noch tun, was kann ich besser tun, welchen Fehler habe ich bisher gemacht - und könnte diesen in Zukunft vermeiden, wen könnte ich fragen, wie ich etwas erfolgreicher machen könnte?


Wer nichts leistet, weil er in seinem Job unverschuldet rausgeflogen ist, hat meinen Respekt wie sein Kollege der bleiben durfte. Aber der der sein Leben vor der Glotze saß nicht! Das sind Diebe nichts anderes! Und Kriminelle gehören vor Gericht und nicht in eine staatlich finanzierte Wohnung.

Ich stimmte Dir insofern zu, als ich formuliere:
Wer sich nach seinen Kräften und mit seinem Wissen bemüht, egal ob das ausreichte, hat auf Grund seines Einsatzes Anerkennung verdient.
Wer sich beim geringsten Mißerfolg vor die Glotze oder sonstwohin (z.B. in den Suizid) flüchtet, benötigt Motivation.

Wer sich nicht motivieren lassen will, dem fehlt auch der Erfolg, das Erfolgserlebnis und ist nur noch eine traurige Gestalt... bevor ich darüber nachdenke, ob man diesen Menschen verurteilen soll, denk ich erstmal über die Frage nach, was die Hintergründe für seine Entscheidung (ich will mich nicht motivieren lassen) sind. Ich versuche zu verstehen, warum ein Mensch tut was er tut. Erfolg ablehnen... klingt nicht nach einer positiven guten Entscheidung. Warum sollte man sowas tun? Was steckt dahinter?
Und stecken Faulheit und Schmarotzereinstellung dahinter, dann habe ich eher Verachtung als Mitgefühl.


Wer Mist baut, muss damit leben, ist doch logisch. Und das muss ich halt, bis ich was gefunden hab.
Ich mach aber mal am WE gescheite Bewerbungsbilder. Vllt läufts dann besser.


Beschäftige Dich nicht mit Menschen, zu denen Du nicht gehören willst. Solche Gedanken ziehen Dich eher runter. Beschäftige Dich mit positiven Gedanken, z.B. mit Überlegungen wie "was könnte ich noch tun?" oder "wie gut werde ich drauf sein, wenn ich dies oder das geschafft habe?".

LG, Nordrheiner
 
Mit 16 geht man nicht arbeiten sondern in eine Ausbildung. Wenn du noch nicht so eine Idee darüber hast, was du machen möchtest, solltest du darüber nachdenken eine weiterführende Schule zu besuchen.
 
Mitten im Schuljahr geht es leider nicht, sonst würde ich das nicht ausschließen.
Weiß aber halt nicht, was für eine Ausbildung, vor allem eine die ich machen kann ohne Zuhause rauszufliegen.
Dann muss ich jetzt noch ein halbes Jahr rumkriegen, dann könnte ich erstmal Wehrdienst machen (ab 17).
Das Geld würd ich sparen, um später für die Miete niemanden anpumpen zu müssen und mich mal orientieren kann ohne nen sonderlich zeitaufwändigen Job.

Deshalb werd ich mir irgendeinen Job suchen, da für die Ausbildung die Zeit nicht reicht.

Wenn ich so zurückblicke hab ich einen Haufen Fehler gemacht und tu es immer noch obwohl ich sie kenne.
Nichts geht. Es gibt halt Menschen, die nicht für Erfolg gemacht sind.

Ich will nicht, dass jemand für mich zahlen muss. Ok, außer Freitod gibt es wohl noch die Möglichkeit das Geld nicht anzunehmen, also überweisen. Da gibt es wohl so ein Konto für Spenden die für den Schuldenabbau verwendet werden. Zurück an Absender. Dann leb ich halt auf der Straße und wer mir nichts geben will, muss es auch nicht. Ich will meine Würde behalten, auch wenn ich alles versau.
 
Hallo, Youngster,

so ein bisschen erinnerst Du mich an einen stolzen Revoluzzer.

Mach immer alles ganz vernünftig. Fehler machen alle Menschen.
Nur - für Stolz kann man sich nichts kaufen.
Vernunft sollte Vorrang vor Stolz haben, oder?

LG, Nordrheiner
 
@Spoony: Weiß ich eben nicht. Es gibt schon Sachen, die mich interessieren, aber ohne Abi geht halt gar nichts mehr und das kann ich wegen meinem Schnitt vergessen. Sonst evt. Auto/Motorradtuner oder was mit Musik oder Kunst, Bundeswehrpilot wär auch irgendwie cool nur was denn jetzt davon??
Zuhause krieg ich immer nur Sch... an den Kopf geknallt, unter anderem, dass ich rausfliege, wenn ich mir nix "gescheites" suche. Also mit Schlips in irgendeinem Büro versauerem. Will ich nicht.
@Querdenker: Praktikum muss ich. Auch da. Sonst flieg ich raus und auf der Straße sitzen bringt mir auch nichts.

@Nordrheiner:
Liebe ist kein Grundrecht, sondern nur starke Sympathie, die NUR durch Zufall entsteht. Recht auf günstige Zufälle ist für mich Schwachsinn, sonst hätt ich auch ein Recht drauf bei WWM zu gewinnen.
Anerkennung MUSS man sich verdienen. Wer nix leistet hat sowas nicht verdient.
Dann sag mal wie viele von den Milliarden Menschen nur akzeptiert haben, dass sie die Gesellschaft nur belasten und halt weiterleben, um sich zu besaufen oder Ballerspiele und RTL aus Tagesbeschäftigung?
Für mich ist da die Lösung, wenigstens so viel Mut zu haben, um zu gehen ohne Schaden anzurichten.

Wer nichts leistet, weil er in seinem Job unverschuldet rausgeflogen ist, hat meinen Respekt wie sein Kollege der bleiben durfte. Aber der der sein Leben vor der Glotze saß nicht! Das sind Diebe nichts anderes! Und Kriminelle gehören vor Gericht und nicht in eine staatlich finanzierte Wohnung.

Wer Mist baut, muss damit leben, ist doch logisch. Und das muss ich halt, bis ich was gefunden hab.
Ich mach aber mal am WE gescheite Bewerbungsbilder. Vllt läufts dann besser.

Ohweia... Du lässt aber hier was ab...🙄 🙂

Hoffentlich wirst du nicht selbst mal an deinen anmaßend zu nennenden Weisheiten und Maßstäben gemessen...
Was ist denn Leistung?

Wer Menschen an seiner Leistungsfähigkeit bemisst, nach Produktivität, und Kriminelle und nicht Kriminelle als gleich ansieht, hat weder Sozialkompetenz, Bildung noch Anstand.
Und so doll ist deine Leistungsbereitschaft doch auch nicht...

Und ich gebe unzweifelhaft Nordrheiner Recht in Sache Liebe, die ethische Erziehung ist bei dir zweifellos zu kurz gekommen, vielleicht kennst du weder Liebe noch Mitgefühl oder Gemeinsinn...

Ach, was sagst du denn dem, der nicht arbeitet und Geld hat?

Du offenbarst, dass du starke Ängste hast. Deine harte Einteilung der Menschen in Kategorien von wert und unwert basiert auf Zukunftsangst.

Übrigens, es lebt keiner auf Kosten des Staates, vielmehr lebt der Staat auf Kosten seiner Bürger...
Menschen können ohne Staat leben, der Staat aber nicht ohne Bürger!
Menschen leben zudem, weil sie geboren werden. Wer hat denn das Recht ihnen die Existenz abzusprechen?

Und du lebtest doch bisher auch auf den Segnungen des Staates.
Du wirst ungefähr 30 Jahre arbeiten müssen, bis das volkswirtschaftlich gesehen, beglichen ist.

Deine Einstellung auf alle Fälle zu arbeiten ist gut.
Doch warte erst einmal ein paar Jahre Realität ab, bevor du hart über andere urteilst.
Denn du musst erst einmal durchhalten, was du vollmundig erklärst.

Und wenn die Altvorderen alles aufgebaut haben, bleibt bekanntlich der Jugend nur die Besserwisserei... 🙂
 
Pech gehabt, ich zähle mich da durchaus mit rein. Nicht zu den positiven übrigens. In keinen einzigen Satz hab ich mich als toll oder so dargestellt, also tu nicht so als wär ich arrogant. Ich hab vielleicht so ziemlich alles, was ich je gemacht hab verhauen und das kannst du mir vorwerfen! Aber nicht Arroganz und Besserwisserei, weil ich meine Meinung sag, die du offensichtlich nicht verstanden hast.

Also verdreh mir mal nicht die Worte. Nicht alle Leute die nicht kriminell sind stell ich auf eine Stufe mit Kriminellen aller Art.
Ich meine, dass Leute die nichts tun, nichts tun wollen und dann noch durchgefüttert werden von Leuten die eigentlich nicht für sie aufkommen wollen auf einer Stufe mit Dieben sind, obwohl ich in manchen Fällen sowas nachvollziehen kann, z.B. in Entwicklungsländern. Ob ich jetzt jemandem auf der Straße das Geld aus der Tasche ziehe oder das ganze über den werten Staat läuft finde ich da echt irrelevant. Wer nicht arbeitet und Geld hat, hatte halt Glück. Ein fauler Idiot ist es trotzdem. Weil gerade dann hat man optimale Voraussetzungen. Das ist halt mehr eine Charakterschande.

Meine Eltern haben für mich gezahlt. Und meintwegen können die alles zurück haben, wenn ich was auf die Reihe gekriegt hab.
Und ich hab das Recht mir die Existenz abzusprechen! Mann -.-

Ja vllt kenn ich keine Liebe & kein Mitgefühl weil ich lernen musste, ohne zu überleben. Kein Mitgefühl macht einen zum Chef, so war es an meiner Schule.

Ich hatte mal eine Freundin und ich hab sie mehr als alles andere geliebt. Ich wollte jede Sekunde mit ihr verbringen und meine Noten wurden immer schlechter, ich hab kaum die 9. geschafft ohne zu parken ich musste schon die Hauptschulprüfung machen als Absicherung. Also musste ich Schluss machen und hab mir geschworen nie wieder eine Beziehung anzufangen, außer vllt irgendwann wenn alles läuft. Und es war extrem S****, da hatte ich den letzten Beweis, dafür dass Gefühle nur Mist produzieren!

Ich hab gelernt zu schauspielern und zu manipulieren und jedes Gefühl abzuschalten. Jetzt gibt es nur noch Wut, war für mich immer der stärkste Antrieb.
 

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