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Arbeitslos nach Studium - total verzweifelt.

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Dennoch kann nicht jede Arbeit mit Freude erfüllt sein, wenn man realistisch bleibt. Auch für das Gemeinwohl müssen leider Toiletten geputzt und Müllsäcke weggeräumt werden, da man sonst im Dreck erstickt 😉.

Ich würd das sogar gerne machen, wenn die Gemeinschaft auf Gemeinwohl ausgerichtet ist und ich sicher bin dass ich damit anderen einen Gefallen tu und diese es auch schätzen.
 
Hallo Gast,

willkommen im Club.
Es gibt sehr viele Leute in deiner Situation. Gute Abschlüsse mit allem Schnick und Schnack und trotzdem arbeitslos. Wer nicht grad über Vitamin B oder eine extra Portion Glück verfügt, muss im Bewerbungsprozess einen langen Atem haben.

Lass dich nicht entmutigen. Du wirst zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, das ist schonmal positiv.
Vielleicht musst du an deinem Auftreten noch arbeiten. Es ist nicht einfach selbstbewusst rüberzukommen, wenn man sich im Inneren scheiße fühlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe auch nach dem Studium (Master Geisteswissenschaften, sehr guter Abschluss) knapp 2 Jahre gebraucht, bis ich was gefunden habe. Ich hatte Glück. Ich konnte freiberuflich zumindest Französisch unterrichten. da konnte ich etwas zumindest tun. Mein Mann verdient gut, da war es kein Problem. Ich war aber auch sehr down deshalb und es ging mir nicht wirklich gut. Du fragst dich, warum du studiert hast, etc. Kopf hoch. Irgendwann klappt es. Ich würde dir ein Coaching empfehlen , das vom Arbeitsamt bezahlt wird. Das hatte ich auch. es war hilfreich. Mein Lebenslauf wurde überarbeitet, Vorstellugnsgespräche trainiert. Und was ganz wichtig ist: arbeite irgendwas, auch einen 450 Euro Job und vielleicht Flüchtlignshilfe, was sich auch im lebenslauf gut macht.
Übrigens: wenn du zu Bewerbugnsgesprächen eingeladen wirst, aber nicht genommen wirst, muss das nicht am Gespräch leigen. es kann auch sein,dasss du von vorneherein nur Ersatzkandidat warst, weil andere mehr Erfahrung hatten. Mir hat der Coach erzählt, dass normalerweise die Personaler vor den gesprächen eine Präferenzliste machen und der erste genommen wird, wenn er gut im Gespräch ist. Aller Anfang ist schwer. Alles Gute und viel Erfolg. du schaffst das! Bewirbst du dich deutschlandweit?
 
Ich kann Kaffe_Depresso (TE) verstehen. Ich befinde in einer ähnlichen Situation.
Man ist wie in einen Strudel gefangen, je mehr man versuch davon zu kommen desto tiefen wird man reingezogen.
Mein Rat ist, halte Ausschau nach Alternativen, was du machen kannst und möchtest.
 
Bei mir läuft es auch nur erst dadurch wieder, dass ich so einiges in Kauf nehme, um überhaupt wieder nen Fuß reinzubekommen.

Ich will eigentlich nicht mehr als Lehrer arbeiten und war eigentlich bereits ausgestiegen - arbeite jetzt aber trotzdem wieder einige Stunden in dem Beruf, weil es nicht anders geht übergangsweise. Es ist sehr schwierig, sich umzuorientieren, wenn man eben kein Vitamin B hat.
Dazu habe ich mich selbstständig gemacht und finanziere mir mit dem Lehrerjob und der Selbstständigkeit dann meinen Lebensunterhalt. Nebenher mache ich für die Selbstständigkeit ein Fernstudium.

Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wie ich es wirklich anders machen soll auf Dauer.
Es kommt für mich absolut nicht in Frage, mit knappen 31 jetzt noch mal ne neue Ausbildung zu machen.

Ansonsten stimme ich den anderen zu:
- Bewerbungstraining
- übergangsweise was Anderes
- warum machst du den Master nicht?
 
Ich habe auch nach dem Studium (Master Geisteswissenschaften, sehr guter Abschluss) knapp 2 Jahre gebraucht, bis ich was gefunden habe. Ich hatte Glück. Ich konnte freiberuflich zumindest Französisch unterrichten. da konnte ich etwas zumindest tun. Mein Mann verdient gut, da war es kein Problem. Ich war aber auch sehr down deshalb und es ging mir nicht wirklich gut. Du fragst dich, warum du studiert hast, etc. Kopf hoch. Irgendwann klappt es. Ich würde dir ein Coaching empfehlen , das vom Arbeitsamt bezahlt wird. Das hatte ich auch. es war hilfreich. Mein Lebenslauf wurde überarbeitet, Vorstellugnsgespräche trainiert. Und was ganz wichtig ist: arbeite irgendwas, auch einen 450 Euro Job und vielleicht Flüchtlignshilfe, was sich auch im lebenslauf gut macht.
Übrigens: wenn du zu Bewerbugnsgesprächen eingeladen wirst, aber nicht genommen wirst, muss das nicht am Gespräch leigen. es kann auch sein,dasss du von vorneherein nur Ersatzkandidat warst, weil andere mehr Erfahrung hatten. Mir hat der Coach erzählt, dass normalerweise die Personaler vor den gesprächen eine Präferenzliste machen und der erste genommen wird, wenn er gut im Gespräch ist. Aller Anfang ist schwer. Alles Gute und viel Erfolg. du schaffst das! Bewirbst du dich deutschlandweit?


Ich habe leider auch die Erfahrung gemacht, dass die oftmals mit einem Mal gar keine vakanten Stellen haben und die Leute nur deshalb einladen, um irgendwie mögliche Kandidaten in einer Kartei einzutragen:
das ist vor allem bei Lerntherapie und Schulbegleitung sehr häufig der Fall. Genauso bei Nachhilfeinstituten.

Mir ist das letztlich alles zu blöde gewesen, sodass ich den Weg der Selbstständigkeit eingeschlagen habe und mich dazu in meinem alten Job abquäle. lol
 
Mit nun 33 kann ich mich nicht mit dem Gedanken abfinden weiter zu studieren. Ich will endlich was handfestes machen und mal was leisten! Den Master wollte ich nach einer Weile berufsbegleitend machen.

Aber keiner will mich. Ich komme mir so unglaublich wertlos vor, wie der letzte Abschaum! Keine Perspektive, keine Zukunft! 🙁
 
Also daran, dass du noch bei deinen lebst bist du ja nun selber Schuld. Zwingt doch niemand dort wohnen zu bleiben.

Tja und ohne Master hat man ja auch nur ein halbes Studium. Praktisch jeder macht doch den Master. Wieso du nicht?


Aber klar, dass du sozial isoliert bist kann ich verstehen, bin ich auch seitdem ich keine Arbeit mehr habe.

.
 
Ich habe schon erklärt warum ein weiterstudieren für mich nicht in Frage kommt. In meinem Fach macht auch nicht "praktisch jeder den Master". Viele sind direkt vom Bachelor in den Beruf gegangen. Das war auch mein Plan.
 
Ich habe schon erklärt warum ein weiterstudieren für mich nicht in Frage kommt. In meinem Fach macht auch nicht "praktisch jeder den Master". Viele sind direkt vom Bachelor in den Beruf gegangen. Das war auch mein Plan.


Darf man fragen, was für eine Ausbildung und was für ein Studium du gemacht hast? Freunde von mir haben z.B. auch den CTA gemacht und danach nur den Bachelor, Arbeit haben sie danach auch schwer gefunden, vorallem die Älteren 30+.

Eine Begründung soll gewesen sein, dass der Arbeitgeber es nicht verstand, warum denn da jemand etwas doppelt gemach hat, für ihn war der Bachelor gleichwertig mit dem CTA, also auch nur eine "Zeitverschwendung".

Was haben die Arbeitgeber dir denn immer gesagt, warum sie dich nicht nehmen möchten?
 

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