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Arbeitgeber von Krankheit erzählen?

Ich antworte mal, ohne alle Beiträge gelesen zu haben.

Nein!

Warum solltest Du dem Arbeitgeber das erzählen? Was geht es ihn an? NIX!

Nö, solange es Deine Arbeitsleistung nicht beeinträchtigt, ist das kein Thema, welches Du ansprechen solltest.

Vorsorglich schon mal gar nicht.
 
Hallo ihr Lieben,

ich hatte ja schon geschrieben, dass ich meinen ersten echten Job anfangen werde und ich bin auch schon gespannt.
Aber jetzt, nachdem sich etwas Ruhe eingestellt hat, kommt in mir die Frage auf, ob es richtig wäre meinem Arbeitgeber von meiner chronischen Krankheit zu erzählen? Ich habe Hashimoto und bin grundsätzlich relativ gut eingestellt, aber natürlich kann es dadurch immer wieder mal zu Komplikationen kommen (z.B. habe ich teilweise "Schübe", die sich in Hitzegefühl, Unkonzentriertheit usw auswirken).

Ich weiß, im Vorstellungsgespräch muss man sowas nicht sagen, aber sollte ich das vor Vertragsunterschrift sagen? Muss ich das vielleicht sogar? Und selbst wenn ich es nicht muss, würdet ihr es machen? Aus Fairness eben.

Hi und Sorry,
wie stellt man denn eine Hashimoto ein? 😉

Ich nehme an, dass du Hormone nimmst.
Du müsstest lernen zu erkennen, wann du in Unterfunktion der Schilddrüse bist oder sogar in Überfunktion, was ich vermute.
Dazu genügt schon, wenn du Hormon von der Firma xyz nimmst und nächste Packung von abc.
Das wird dir jeder Apotheker sagen.

Hitzewallungen, innerlicher Druck usw. sprächen dafür.
Es sind dann akute Entzündungen.

Man kann dann das Hormon (Medikament) für ein paar Tage absetzen.
Nach meinen Erfahrungen ist die Tendenz zur Unterfunktion besser, als in eine Überfunktion zu kommen.
Überfunktionen sollten vermieden werden.

Nun sagen einige Ärzte, dass man mit dieser Krankheit sogar an dem unteren Wert sein sollte. (Bitte nicht verwechseln! Unterer Blutwert = viel Hormon!) Ich persönlich würde das nicht tun.

Manchmal hilft auch eine kleine Gabe von T3 Hormon... zusätzlich, als Dauerbehandlung.
Jodierte Speisen meiden!

Aber bitte, dass musst du alles mit dem Arzt besprechen.
Frage vielleicht einen zweiten oder Facharzt.

Zu deiner Frage:
Wenn du den Job nicht willst, dann sage es dem Chef. 😉 🙂

Man muss nicht vorsorglich über Bord springen, nur weil man vielleicht auf ein Riff auflaufen könnte.
 
Wenn keine körperliche Gefahr besteht oder die Gefahr, dass du andere verletzen könntest, z.B. beim Bedienen einer Maschine, würde ich es auch nicht erwähnen. Wenn ein Schub nicht so lange dauert, und -wie du sagst- auch nicht so häufig vorkommt- kann es wie eine "normale" Krankheit aussehen.

Es geht ja nicht um Verheimlichen, es geht darum, wann du verpflichtet bist, etwas mitzuteilen. Das ist hier eigentlich nicht gegeben.
 
Ich sehe schon, ist relativ einstimmig hier^^

Rhenus,

"ich bin gut eingestellt" = meine Blutwerte sind durch Medikation in Ordnung.
Natürlich habe ich gelernt das zu erkennen. Es hilft aber nicht, wenn diese Erkenntnis auftritt nachdem ich an dem Tag die Hormone genommen habe, dann geht es mir erstmal nicht gut bzw. das dauert ja auch einige Tage. Ich setze dann tatsächlich die Medizin einige Tage ab, obwohl man das ja nicht machen soll. Und ich nehme natürlich immer von derselben Firma das Medikament ein. Und auch das mit dem Jod weiß ich 😉 Ich hab die Krankheit nicht erst seit gestern, trotzdem treten natürlich wie bei jeder anderen Krankheit auch, öfter mal Veränderungen auf. Und in letzter Zeit eben häufiger, daher mache ich mir etwas Sorgen mit dem Job.
 

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