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Arbeitgeber von Krankheit erzählen?

Ostergesetz

Aktives Mitglied
Hallo ihr Lieben,

ich hatte ja schon geschrieben, dass ich meinen ersten echten Job anfangen werde und ich bin auch schon gespannt.
Aber jetzt, nachdem sich etwas Ruhe eingestellt hat, kommt in mir die Frage auf, ob es richtig wäre meinem Arbeitgeber von meiner chronischen Krankheit zu erzählen? Ich habe Hashimoto und bin grundsätzlich relativ gut eingestellt, aber natürlich kann es dadurch immer wieder mal zu Komplikationen kommen (z.B. habe ich teilweise "Schübe", die sich in Hitzegefühl, Unkonzentriertheit usw auswirken).

Ich weiß, im Vorstellungsgespräch muss man sowas nicht sagen, aber sollte ich das vor Vertragsunterschrift sagen? Muss ich das vielleicht sogar? Und selbst wenn ich es nicht muss, würdet ihr es machen? Aus Fairness eben.
 
Hallo ihr Lieben,

ich hatte ja schon geschrieben, dass ich meinen ersten echten Job anfangen werde und ich bin auch schon gespannt.
Aber jetzt, nachdem sich etwas Ruhe eingestellt hat, kommt in mir die Frage auf, ob es richtig wäre meinem Arbeitgeber von meiner chronischen Krankheit zu erzählen? Ich habe Hashimoto und bin grundsätzlich relativ gut eingestellt, aber natürlich kann es dadurch immer wieder mal zu Komplikationen kommen (z.B. habe ich teilweise "Schübe", die sich in Hitzegefühl, Unkonzentriertheit usw auswirken).

Ich weiß, im Vorstellungsgespräch muss man sowas nicht sagen, aber sollte ich das vor Vertragsunterschrift sagen? Muss ich das vielleicht sogar? Und selbst wenn ich es nicht muss, würdet ihr es machen? Aus Fairness eben.

Ich würde das nicht machen. AG sehen das nicht gerne und befürchten eben viele Ausfälle. Der könnte dich auch ganz locker in der Probezeit kündigen.
 
1. Würde ich schauen, was das überhaupt für Menschen sind und nicht pauschal beantworten
2. Würde ich das definitiv nicht in der Probezeit erzählen, selbst wenn du denkst der Chef ist eigentlich cool drauf
3. Würde ich es spätestens erzählen, wenn du merkst, dass du wohl bald gesundheitlich in der Probezeit ausfällst. Vllt hat dann dein Chef etwas Verständnis, oder du fliegst halt zu 95% wegen des Krankheitsfalls alleine

Mit Fairness kommste nicht weiter. Verheimliche so viel wie möglich
 
Der Chef scheint wirklich sehr nett. Die Probezeit ist 6 Wochen, ich hoffe, dass ich nicht gerade dann ausfalle. Aber neue Belastung usw, möglich ist es natürlich. Nach Homeoffice werde ich auf jeden Fall direkt zu Beginn fragen, wenn das möglich ist, dann kann man ja oft Krankheit "umschiffen".

Verheimliche so viel wie möglich? Keine Fairness? Ist das echt der Rat, den man an uns junge Leute geben muss?
Ich will dich nicht kritisieren, ich bin mehr geschockt. Die Arbeitswelt ist zwar kein Zuckerschlecken, das weiß ich schon, aber man ist doch Mensch...zB wird ja Inklusion groß geschrieben und Wiedereingliederung nach Krankheit usw. Oder ist das nur das, was sich auf den Postern gut macht? 😕 Ich hab wenig Vorstellung von "echter" Arbeitswelt. Als Praktikant kommt es ja nicht wirklich darauf an, ob man jetzt da ist oder nicht.
 
Nur 6 Wochen? Da haste aber mal Glück ohne Ende. Vllt hast du auch mit deinem Chef Glück ohne Ende. Soll es auch noch geben.

Ja, mein Rat ist, solange man nicht heimtükisch etwas ausnutzt und etwas zu einem gravierenden Nachteil werden kann, erstmal zu verschweigen. Etwas zurück nehmen kann man nicht mehr, aber nachträglich etwas preis geben.

Hinterlasse erstmal einen guten Eindruck, dann kommen "schlechtere" Punkte nicht allzu schlecht an. Außerdem hast du ja keinen wirklichen Vorteil das zu äußern, außer dass du halt ehrlich bist. Holst wenn dann nur Nachteile raus
 
Ich würde das auch nicht erklären.

Du hast doch noch gar keine Ahnung, ob die Krankheit wirklich deine Arbeit beeinträchtigt.

Laß das mal vertrauensvoll auf Dich zukommen. So wie ich Dich einschätze, wirst Du Deine Arbeit sehr gut machen.

Und wenn du dann mal krank wirst, dann ist das so. Es gibt auch Leute, die Z.B. immer mal wieder Migräneschübe bekommen und dann einige Tage ausfallen. Ich glaube nicht, daß die auf den Gedanken kommen, ihren Arbeitgeber vorzuwarnen, daß gelegentlich... evtl....

Hast Du eigentlich eine Schwerbehinderung oder ist gleichgestellt?
 
Frag doch einfach mal Deinen Arzt, ob Du Deine Krankheit preisgeben musst. Der könnte es vielleicht wissen. Schwangere Frauen müssen normalerweise auch nichts im Vorstellunsgespräch von ihrem zukünftigen Glück verraten. Eigentlich muss es Dein Chef auch nicht wissen, wenn Du dann mal krank bist. Ihm reicht es dann zu wissen, dass Du krank bist und hoffentlich bald wiederkommst ;-)
 
Na ja, der Vertrag ist befristet, daher sind 6 Wochen glaube ich in Ordnung an Probezeit 😉

Schwerbehinderung oder gleichgestellt? Nee. Ich hab nur Hashi, ich wüsste nicht, dass man damit überhaupt in solche Kategorien fällt?

Na klar, im Vorstellungsgespräch gelten eigene Regeln. Man muss nicht auf Fragen zu Krankheit und Schwangerschaft antworten. Es ging mir tatsächlich mehr um Fairness vor der Vertragsunterzeichnung.
 
Solange du deinen Pflichten gemäß deiner körperlichen und psychischen Verfassung bestmöglichst nachkommst, bist du fair genug. Auch "schwache kranke" Menschen sollten die Chance auf eine Arbeitsstelle bekommen und die besten Gewissens ausführen können
 
1. Würde ich schauen, was das überhaupt für Menschen sind und nicht pauschal beantworten
2. Würde ich das definitiv nicht in der Probezeit erzählen, selbst wenn du denkst der Chef ist eigentlich cool drauf
3. Würde ich es spätestens erzählen, wenn du merkst, dass du wohl bald gesundheitlich in der Probezeit ausfällst. Vllt hat dann dein Chef etwas Verständnis, oder du fliegst halt zu 95% wegen des Krankheitsfalls alleine

Mit Fairness kommste nicht weiter. Verheimliche so viel wie möglich

So sehe ich das auch - es gibt nun mal viel Konkurrenz und manche Leute fallen schon bei Kleinigkeiten heraus.
Klar fühlt es sich blöd an, zu lügen bzw etwas zu verheimlichen, aber Arbeitslosigkeit ist noch blöder, dann ist das eben so.

Mach dir keinen Kopf, solange es nicht ansteckend oder sonst wie gefährdend ist, gehört es nicht auf die Arbeit 😉
 

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