Rhenus
Sehr aktives Mitglied
Is klar! 🙄Durch den Job meiner Frau weiß ich aber auch, dass es dort viele Kolleginnen bzw. Kollegen gibt, die nur 3 Stunden am Tag arbeiten, damit sie nicht aus ALG II herausfallen. Ist ja auch bequemer. Und es herrscht dort Personalmangel und es gibt Jobticket, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, etc. Und der Stundenlohn ist fast das doppelte wie der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 die Stunde bei der Zeitarbeit.
Und so kommt sie als Mitarbeiterin mit einem Arbeitsvertrag als Teilzeitbeschäftigte auf oft 200 Stunden im Monat.
Ich sage ihr dann immer, sie soll froh sein, dass sie nicht Vollzeit angestellt ist.😉
Da ist aber auch Wahrheit dran.
Und dann will mir jemand erzählen, dass sich Arbeit in Deutschland nicht mehr lohnt.
Ich glaube, der zieht die Hose mit der Beißzange an.
Glauben kann man bekanntlich auch viel, zudem auch Unsinn!
Ich habe immer Probleme mit Leuten, die behaupten, "ich kenne jemand, der jemanden kennt, der behauptet dies oder jenes...."
Dann kommt eine verzerrte Wahrheit heraus.
Die Kriterien, die jemand erfüllen muss, der Aufstockung bekommt, sind ähnlich scharf, wie die des normalen Hartzt4 Beziehers.
Es wird bei der Bewilligung geprüft, ob eine Ausweitung der Beschäftigung oder ein Zweitjob nicht möglich ist...
Damit sehe ich dein Argument, als angeblichen vorgebrachten Tatsachenbeweis, wohl mehr als eine Latrinenparole an.
Wo man sich vielleicht die Hose mit der Kneifzange anzieht, um bei deinem Sprachgebrauch zu bleiben. 🙂
Mit anderen Worten, derjenige muss beim Amt schon einen triftigen Grund vorzuweisen haben. Erziehung, Gesundheit usw.
Nun heißt das Thema sinngemäß, ob sich Arbeit lohnt, davon bist du weit entfernt mit der These.
Wer Sozialhilfe nach Hause bringt, denn nur darum kann es sich handeln, da lohnt sich die Arbeit auf keinen Fall.
Denn wenn die Frau in deinem Beispiel nicht arbeiten ging, dann bekäme sie das Gleiche!
Verstehste doch, oder? 😉