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Arbeit und doch zu wenig Geld...

F

Frances

Gast
Hallo,

ich überlege ständig nach Lösungen, aber mir fällt nichts ein.. Vielleicht könnt ihr mir ja Anregungen und Überlegungsansätze geben..

Ich bin Vollzeit beschäftigt und mache meist sogar noch Überstunden.. Trotzdem reicht das Geld hinten und vorne nicht zum überleben. Eigentlich ist es vielleicht eine Summe, mit der man leben kann (knapp 1050€), aber meine Fixkosten sind einfach zu hoch. Sie belaufen sich alleine schon auf über 900€.

Ich bin geschieden, lebe in einer 2 Raumwohnung, wo ich Miete, Strom etc. zahlen muss. Ich habe einen Internetanschluss mit Telefon, wobei das der kleinste Tarif ist. Weiteres habe ich eine Hausratsversicherung, ein Handy - bei dem ich ca. 20€ im Monat zahle und noch eine Lebensversicherung mit 50€. Ein Kind ging aus meiner Ehe hervor, wo ich 250€ zahlen muss.
Das wars im Großen und Ganzen. Mehr habe ich nicht, kein Auto oder sonstwas. Meine variablen Kosten halte ich schon in Grenzen und doch sind die 150€ im Monat zum Überleben sehr wenig. Mein Konto fällt immer mehr ins Minus und ich bekomm schon einen Schock, wenn ich draufsehe.

Ich habe eine Fernbeziehung. Die Entfernung beträgt über 50km. Ich habe eine Bahncard. Da versuche ich schon wenigstens 1x im Monat hinzufahren. Aber wir wollen das auf Dauer ja nicht. Nun frage ich mich, wie es weitergehen sol. Nach einem anderen Job mich umzusuchen, habe ich schon probiert. Leider klappt das nicht so recht. Wir wollen ins Ausland, aber ohne Startkapital kann man das auch vergessen.
Wenn ich kündige und zu ihr ziehe, senken sich mir zwar erheblich die Fixkosten, aber dort werde ich auch kaum was finden. Das Risiko ist mir dort einfach zu hoch. Aber so wie bisher kann ich auch nicht weitermachen. Denn so rutsche ich immer mehr ins Finanzloch. Was kann ich nur tun?!
 
Das es heute immer schwerer ist, von 'normaler' Arbeit vernünfig zu leben, ist leider immer häufiger.

Hast Du schon Mal versucht Wohngeld zu bekommen? Es gibt auch aufstockende Sozi-Hilfe (weiß aber nicht, ob das in Deinem Fall geht?).

Wenn Du Dein Konto schon soweit überzogen hast, sprich mal mit Deiner Bank über einen Kredit, mit dem Du Dein Konto wieder glatt bekommst. Überziehungszinsen sind horrend, da stehst Du Dich besser mit einem Kredit, den Du langsam abstotterst.

Mglw. weiß hier jemand ja noch andere Möglichkeiten.

Wenn Du mit Deiner Fernbeziehung zusammenziehen möchtest, schau Dich doch jetzt schon nach entsprechenden Jobs dort um. Internet, Zeitung, bei Deinem zuständigen Arbeitsamt nachfragen bzw. dort in die Job-PC schauen. Bewerbungen losschicken.
Ohne Job würde ich auch nicht einfach die Zelte abbrechen. Wenn Du kündigst, hast Du eine lange Sperre vom Arbeitsamt. Das könnte ganz böse in die Hose gehen.

Und Euer Traum vom Auswandern und Selbsständig machen. Ohne fundiertes Wissen, sich vor Ort schlau machen, Marktlage- und situation ausloten, die Sprache beherrschen, möglichst eine Marktlücke finden, Kontakte knüpfen, möglichst viele Infos sammeln, finanziell ein gutes Polster haben, vom Durchhaltevermögen und guten Nerven gar nicht zu reden...
Das will wirklich gaaannnz genau überlegt sein.

Vielleicht hast Du ja einen Job, der in einem unserer Nachbarländer sehr gefragt ist, und meist zahlen die auch recht gut. Googel mal nach Jobs im näheren Ausland!?

Vielleicht bekommt Ihr/Du das ja hin. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg.

JaneD.
 
Kleinere Wohnung (ist sicher der größte Posten, 300 halte ich für ausreichend), deine kostet sicher sehr viel mehr und Prepaidhandy. Wohngeld wäre ein Versuch wert.
Hartz4? Vergiss es und sei froh drum. 😉 Sozialhilfe gibt es nicht für Erwerbsfähige.
Du musst 250 Euro KU zahlen. Ist das vom Gericht festgelegt worden und dein Einkommen von 1050 Euro dabei berücksichtigt?
 
Zuletzt bearbeitet:
In der ohnehin schon mehr als angespannten finanziellen Situation würde ich einen Kredit für die denkbar schlechteste Lösung halten. Ein Loch wird gerissen um ein anderes zu stopfen. Im ersten Moment sieht es vielleicht wieder etwas "besser" aus, wenn man auf´s Konto schaut, aber spätestens, wenn zu dem ohnehin nicht ausreichenden Budget noch die monatliche Kredittilgung dazu kommt, sieht´s zappenduster aus.
 
In der ohnehin schon mehr als angespannten finanziellen Situation würde ich einen Kredit für die denkbar schlechteste Lösung halten. Ein Loch wird gerissen um ein anderes zu stopfen. Im ersten Moment sieht es vielleicht wieder etwas "besser" aus, wenn man auf´s Konto schaut, aber spätestens, wenn zu dem ohnehin nicht ausreichenden Budget noch die monatliche Kredittilgung dazu kommt, sieht´s zappenduster aus.

Bei dem Einkommen, das gerade mal ein paar Euro über der Pfändungsfreigrenze liegt, wird ihm keine Bank eine Kredit geben.

Die wären ja mit dem Klammersack gepudert und müssten sich im Streitfalle vorwerfen lassen, dass sie sittenwidrig gehandelt haben, da sie sich eine nicht erfüllbare Leistung, nämlich die Kreditrate, haben versprechen lassen.

Vor diesem Hintergrund kann ich besten Gewissens dem Rat mit dem Kredit nur abraten!!!
 
Hallo,

also bei dem Einkommen wundert es mich das du 250€ Unterhalt für dein Kind bezahlst. Wenn ich mal an die Pfändungsgrenze denke,die liegt bei 950€. Sprich du müsstest nur 100€ zahlen. Dann hättest du zumindest 150€ mehr im Monat zur Verfügung und das ist doch schon ne ganze Menge,oder etwa nicht?


sexy-hexy
 
Mit dem Kredit habe ich mir auch überlegt, um mein Konto glatt zu bekommen, aber den Kredit könnte ich ja nicht zurückzahlen. Ich würde immer wieder ins Minus gelangen.
Ins Ausland wollen wir, aber wir wollen uns nicht selbständig machen??!!
Wohngeld beantragen? Bekomme ich das, mit meinem Gehalt überhaupt? Die Wohnung, in der ich lebe, ist für meine Gegend schon sehr preiswert mit 350€.
Mit dem Kindergeld, ich bin doch über dieser Grenze von 900€, darum dachte ich, müsste ich immer die 250€ zahlen. Aber selbst wenn nicht.. Meine Ex erpresst mich damit ein wenig. Sie sagt, wenn ich das Geld nicht zahle, wird sie sich einen Anwalt nehmen und es einklagen, da sie selbst wenig Geld hat und diese 250€ benötigt. Klar, sie wird wahrscheinlich unrecht bekommen, aber der Anwalt usw. muss trotzdem erstmal bezahlt werden.. Sie meinte, wenn ich das Geld nicht gebe, bekommt sie vom Jugendamt nicht die ganzen 250€...
 
Bei Unterhalt gilt eine andere Selbstbehaltsgrenze, 890 für Erwerbstätige. Und selbst die kann vom Gericht noch nach unten gesetzt werden.


Ps: Das war der letzte Post. Tschau 🙂
 
Wenn Du nicht zu Deiner Freundin ziehen kannst, könnte Deine Freundin nicht zu Dir ziehen? Dann hättet ihr auch geringere Kosten.
 

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