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Antriebslos, erledige Aufgaben nicht

Es wäre hilfreich, wenn ich meine Aufgaben an einem Stück erledige und mich nicht ständig mit anderen Dingen beschäftigen würde.

😀 es führt letzten endes kein weg daran vorbei, es dann genauso zu machen.
fragt sich eher, wie du zu disziplin gelangst. vielleicht, indem du die aufgabe nicht als negativ sondern als positiv für dich bewertest:

1. überleg dir, dass sie deinem leben sinninhalt verleiht
2. überleg dir, wie gut du dich danach fühlst
3. überleg dir, inwiefern die aufgabe teil einer größeren aufgabe ist (z.b. bei einer hausarbeit: teil des studiums) und wie viel kraft es gibt, das endziel zu erreichen
4. überleg dir, dass alternativen zu aufgaben weniger produktiv sind, als das erfüllen deiner aufgabe
5. überleg dir, wie gut es ist, zu sehen, wo die zeit bleibt, etwas zu schaffen

mit diesen überlegungen sollte es fast spaß machen, sich einer/mehreren aufgaben zu stellen🙂 im zweifelsfall, lege dir realistische pausen ein und freue dich darauf 🙂
 
Nie und immer ist nie richtig, heisst es.

DA könnte man umgekehrt fragen, wie schaffst Du es derart konsequent an den anderen Dingen dranzubleiben? Das erfordert doch auch eine ARt Durchhaltevermögen.
Ich finde es halt total spannend Dokus über die Ursache von Flugzeugabstürzen zu sehen, auf Wikipedia die unterschiedlichen Typen von Kernreaktoren zu erkunden, Panik-Forschern beim Design effizienter Fluchtwege zuzuhören (Reportagen), eine liste nie vollendeter Bauwerke durchzugehen und die Geschichten dazu zu lesen, geschichtliche Ereignisse zu erkunden oder auf memebase.com die neusten Memes anzugucken.

Ich kann mich stunden- oder tagelang auf etwas fokussieren, wenn es mich interessiert.

Mein Job interessiert mich auch, aber sobald die Pflicht mitspielt, verweigere ich mich unbewusst.
 
Ich kann mich stunden- oder tagelang auf etwas fokussieren, wenn es mich interessiert.

Mein Job interessiert mich auch, aber sobald die Pflicht mitspielt, verweigere ich mich unbewusst.

kenn ich. lösungen:

a) trenne zwischen beruf und freizeit. setze dem beruf grenzen.
b) erkenne das interessante in deinem job.
c) versuche, dass was dich interessiert auf den job zu übertragen.

keine ahnung obs hilft..
lg
 
Rufender, du hast die Vermutung geäußert, dass "Angst vor Misserfolg" für das Aufschieben deiner Aufgaben verantwortlich sein könnte. Ich weiß nicht, um welche Art von Aufgaben es sich dabei handelt, aber wann würdest du von einem Misserfolg sprechen? Bist du ein Perfektionist? Vielleicht sind deine Ansprüche an dich selbst zu hoch gesteckt und du setzt dich zu stark unter Druck?

Hast du denn schon einmal probiert, dich mit Selbstbelohnungen zu motivieren (z.B. nach der Erledigung einer für dich wichtigen Aufgabe)? Möglicherweise gelingt es dir damit, dich langsam "umzukonditionieren".
 
Du hast ADS. Das äußert sich normalerweise schon im Kindheitsalter, kann sich aber auch erst später bilden. Dir fehlt die Aufmerksamkeit, Dinge anzupacken oder zu Ende zu bringen. Du willst es, aber du tust es einfach nicht. Oder du zögerst es total hinaus, bis es zu spät ist.



Ist in meinen Augen höchstens Wirkung, aber nicht Ursache. Angst vor Misserfolg kann man sich abtrainieren, aber das heißt nicht, dass man dann ab sofort alles sofort so anpackt wie man es will oder sollte.



Geh zum Hausarzt, und sprich mit ihm darüber. Vielleicht irre mich ja auch in meiner Diagnose, aber es klingt wirklich verdammt nach ADS (nicht ADHS, wichtig). Sag ihm, dass du ADS vermutest, und er wird dir deine Meinung sagen. Frag ihn über Medikinet aus, das ist ein verschreibungspflichtiges Mittel, das stark die Konzentration steigert.

Das wäre meine Meinung.

LG, Raem

Unfassbar, wie du ohne den TE zu kennen hier eine Ferndiagnose erstellst, ihm eine Krankheit aufdrückst und dann auch noch zu Tabletten rätst. Mir fehlen die Worte. Und HAUSÄRZTE haben sowieso in der Regel mal gar keinen Plan von solchen Dingen.

Nur, weil man aufschiebt (was wahrscheinlich ein Großteil der Menschheit in irgendeinem Lebensbereich zu irgendeiner Zeit des Lebens mehr oder weniger tut), heißt das NOCH LANGE nicht, dass man ADS hat.

Und noch was: Ich hab angeblich eine ADS-Form. Tabletten habe ich dennoch nicht bekommen. Die Hauptarbeit muss nämlich jeder selber tun - lernen, mit der eigenen Prokrastination umzugehen. Klappt auch übrigens hervorragend, ich prokrastiniere bei vielen Dingen überhaupt nicht mehr (leider weiß ich nicht, wieso, deswegen kann ich dem TE hier keine Tipps geben. Ich vermute, es liegt einfach an der nüchternen Erkenntnis, dass Aufschieben sinnlos ist, wenn man einmal eine aufrichtige Wahl getroffen hat, etwas zu tun oder zu lassen).

Warum angeblich? Weil ein auf ADS spezialisierter Arzt das "diagnostiziert" hat, nachdem er einen Fragebogen mit mir durchging und mich einen Test machen ließ. Ich persönlich glaube nicht an diese Krankheit und lasse mir davon auch nichts diktieren, und all mein Aufschub war/ist darin begründet, dass ich nicht wusste/weiß, was ich will und mit meinem Leben berechtigterweise unzufrieden war/bin, und das ändert sich durch Tabletten auch nicht, sondern nur durch Taten. So einfach ist das.

Übrigens geht das Gerücht um, dass die meisten Menschen viel weniger Angst vor Misserfolg haben, als vor Erfolg. Und dieses halte ich für berechtigt. Die Konsequenzen aus Scheitern sind uns allen recht bewusst, aber stell dir mal vor, wie es wäre, wenn du auf einmal bahnbrechenden Erfolg hättest und der Mensch wärst, der du immer sein wolltest. Klingt wahnsinnig anstrengend und außerdem - was käme dann? Beängstigende Vorstellung, oder?
 
Seit einigen Monaten erlebe ich viele gefühlte Misserfolge (beruflich). Ob diese Misserfolge tatsächlich welche sind und wie weit ich selbst dafür verantwortlich bin, spielt - denke ich - nicht die größte Rolle.

Mir fällt auf, dass ich mich immer häufiger ablenke und meine Aufgaben "aufschiebe", dadurch wertvolle Zeit verliere. Ich bin mir darüber vollständig im klaren und habe durchgängig ein schlechtes Gewissen. Auch während meiner Freizeit.

Ich glaube, ich habe unterbewusst Angst vor Misserfolg und erledige daher lieber (auch unterbewusst) überhaupt nichts, weil dann ja nichts schief gehen kann. lol.

Durch diese Vermeidungsstrategie erlebt man aber viel mehr Misserfolge, ich glaube hier stecke ich in einem Teufelskreis.

Hat das jemand von Euch gehabt und konnte sich selbst daraus befreien? Wenn ja: Wie?

Hallo Rufender,

es gibt direkt mehrere Gedanken zu Deiner Situation:

Fühlst Du dich wohl in Deinem Tun? Deiner Arbeit?

Erfüllt diese Dich?



Falls nein, könntest Du dir die Gründe dafür anschauen.

Ob es allein an der Arbeit als solches liegt, oder ob es mit Dir und Deiner allgemeinen Lebenssituation zusammenhängt; im Sinne von : Sinnkrise... - Fragen nach dem Sinn, usw..


Falls dem so ist:

Wie schaffst Du dir ausserhalb der Arbeit Ruhephasen, Erholungsphasen, usw.?

Denn falls Du keine hast, ist es kaum verwunderlich, wenn Deine Aufmerksamkeit, Dein Körper , Deine Konzentration usw.. nachlässt ...und

auf der Arbeit "gefühlte" Misserfolge abliefert - allerdings: was sind das genau für Dich für "gefühlte" Misserfolge?

Sind es wirkliche Misserfolge, bezogen auf Deine Arbeitsleistung im Verhältnis zu dem geforderten Endergebnis; oder bist Du evtl. zu Dir selbst zu hart, was Dein Urteil über Deine Arbeitsleistung angeht?

Wenn Du selber meinst, Du wärst viell. überkritisch zu Dir selber...

dann ebenfalls:
Ruhephasen, Entspannung; Nachsicht mit Dir selber.

Die Konzentration (das sich Fallen lassen bei) auf Dinge👎, welche Dir gut tun, wird Dir helfen andere Wege zu beschreiten.

Da etwas, was Dir gut tut, Dir neue Energie gibt. Dich seelisch auftanken lässt.

Was Dir konkret gut tun könnte, kann ich raten; da ich Dich kaum kenne ( nur Dein Thema hier):

"geratene" Vorschläge; z.B.:

-Sport
-Feiern
-Lesen
-Freunde treffen
-spazieren
-Spiele

usw.. - die Liste ist endlos - ich denke, Du kommst selbst schon gut dahinter, was Dir gut tut - und für den Fall, dass Dir die bisherigen Dinge in Deinem Leben mittlerweile wenig weiterhelfen: probier einfach etwas völlig neues aus...

riskiere etwas neues in Dein Leben zu holen...


getreu dem Motto : Neue Verhaltensweisen erzeugen neue Ergebnisse und neue Gefühle + Gedanken.

Beste Grüsse 🙂
 
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--> habe haargenau das gleiche Problem...und es scheint immer schwieriger zu werden, Dinge erledigt zu bekommen und Struktur in die taegliche Arbeit zu bringen.

Hat jemand einen Rat??
 

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