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Antriebslos, erledige Aufgaben nicht

Rufender

Aktives Mitglied
Seit einigen Monaten erlebe ich viele gefühlte Misserfolge (beruflich). Ob diese Misserfolge tatsächlich welche sind und wie weit ich selbst dafür verantwortlich bin, spielt - denke ich - nicht die größte Rolle.

Mir fällt auf, dass ich mich immer häufiger ablenke und meine Aufgaben "aufschiebe", dadurch wertvolle Zeit verliere. Ich bin mir darüber vollständig im klaren und habe durchgängig ein schlechtes Gewissen. Auch während meiner Freizeit.

Ich glaube, ich habe unterbewusst Angst vor Misserfolg und erledige daher lieber (auch unterbewusst) überhaupt nichts, weil dann ja nichts schief gehen kann. lol.

Durch diese Vermeidungsstrategie erlebt man aber viel mehr Misserfolge, ich glaube hier stecke ich in einem Teufelskreis.

Hat das jemand von Euch gehabt und konnte sich selbst daraus befreien? Wenn ja: Wie?
 
Seit einigen Monaten erlebe ich viele gefühlte Misserfolge (beruflich). Ob diese Misserfolge tatsächlich welche sind und wie weit ich selbst dafür verantwortlich bin, spielt - denke ich - nicht die größte Rolle.

Mir fällt auf, dass ich mich immer häufiger ablenke und meine Aufgaben "aufschiebe", dadurch wertvolle Zeit verliere. Ich bin mir darüber vollständig im klaren und habe durchgängig ein schlechtes Gewissen. Auch während meiner Freizeit.

Ich glaube, ich habe unterbewusst Angst vor Misserfolg und erledige daher lieber (auch unterbewusst) überhaupt nichts, weil dann ja nichts schief gehen kann. lol.

Durch diese Vermeidungsstrategie erlebt man aber viel mehr Misserfolge, ich glaube hier stecke ich in einem Teufelskreis.

Hat das jemand von Euch gehabt und konnte sich selbst daraus befreien? Wenn ja: Wie?

hallo lieber thread-steller,

ich kenne es, eine aufgabe nicht anzugehen, aus angst, zu scheitern. zu diesem problem gibt es nur eine einzige lösung: sie trotzdem angehen und es nicht aufschieben.
es bleibt einem eh nichts andres übrig und es handelt sich nur um einen zeitaufschub.

lg🙂
 
Toller Tipp. Es gibt jedoch "Verdrahtungen" im Gehirn, die man eben nicht "einfach so" mit Logik überfahren und austricksen kann.

Wäre es so leicht, würde ich ja nicht um Rat fragen 😉
 
Mir fällt auf, dass ich mich immer häufiger ablenke und meine Aufgaben "aufschiebe", dadurch wertvolle Zeit verliere. Ich bin mir darüber vollständig im klaren und habe durchgängig ein schlechtes Gewissen. Auch während meiner Freizeit.

Du hast ADS. Das äußert sich normalerweise schon im Kindheitsalter, kann sich aber auch erst später bilden. Dir fehlt die Aufmerksamkeit, Dinge anzupacken oder zu Ende zu bringen. Du willst es, aber du tust es einfach nicht. Oder du zögerst es total hinaus, bis es zu spät ist.

Ich glaube, ich habe unterbewusst Angst vor Misserfolg und erledige daher lieber (auch unterbewusst) überhaupt nichts, weil dann ja nichts schief gehen kann.

Ist in meinen Augen höchstens Wirkung, aber nicht Ursache. Angst vor Misserfolg kann man sich abtrainieren, aber das heißt nicht, dass man dann ab sofort alles sofort so anpackt wie man es will oder sollte.

Hat das jemand von Euch gehabt und konnte sich selbst daraus befreien? Wenn ja: Wie?

Geh zum Hausarzt, und sprich mit ihm darüber. Vielleicht irre mich ja auch in meiner Diagnose, aber es klingt wirklich verdammt nach ADS (nicht ADHS, wichtig). Sag ihm, dass du ADS vermutest, und er wird dir deine Meinung sagen. Frag ihn über Medikinet aus, das ist ein verschreibungspflichtiges Mittel, das stark die Konzentration steigert.

Das wäre meine Meinung.

LG, Raem
 
Das kenn ich nur allzugut. Man muss sich einfach klarmachen dass Aufschieben nix bringt, denn irgendwann muss man die Aufgabe ja trotzdem angehen (Außer die Welt geht vorher unter). Ich versuch immer alles so schnell wie möglich zu erledigen weil mir das dann 1. Ein gutes Gefühl gibt und 2. Ich nicht ständig diesen Inneren Druck habe diese Aufgabe endlich angehen zu müssen.
 
(Außer die Welt geht vorher unter).
Genau. 😀 Es besteht doch noch Hoffnung...

Ich meine, sich ändernde Rahmenbedingungen (vulgo: Naturatastrophe/Machtwechsel/Firmenpleite/Schkandal!!!) machen manchmal manche vorher als abendlandrettend angesehene erledigtwerdenmüssende Aufgaben leichterdings für Jeden einsehbar plötzlich anachronistisch.
 
Toller Tipp. Es gibt jedoch "Verdrahtungen" im Gehirn, die man eben nicht "einfach so" mit Logik überfahren und austricksen kann.

Wäre es so leicht, würde ich ja nicht um Rat fragen 😉

mmh, aber egal, wie lange du diese "verdrahtungen" versuchst zu lösen: es läuft nach ablauf der "lösungszeit" darauf hinaus, dass du dich der aufgabe stellst. einziger weg ist also das handeln, und zwar sofort. alle anderen tipps laufen darauf hinaus und es ist nur zeitaufschiebung.

gut: was lässt dich glauben, dass du scheiterst?
 
Ich stelle mich meinen Aufgaben regelmäßig. Aber ich hätte ein entspannteres Leben, wenn ich meine Aufgaben anders angehen würde.

Da dies mit bewussten Plänen nicht klappt, frage ich hier nach ähnlichen Problemen bzw. Lösungen.

Prokrastination halte ich selbst übrigens für recht wahrscheinlich.
 

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