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Antidepressiva wirken nicht, Therapie ist sinnlos

Die Idee, dein Leben mal komplett umzukrempeln, würde ich noch nicht aufgeben.

Aber in deinen Antworten sind mir Dinge aufgefallen:

Ich habe das Problem, dass meine Nase und mein Rachen das ganze Jahr über verschleimt sind,
Das ist ja wohl nicht normal.

Gibts da schon eine Diagnose zu, woran das liegt?

Gibt es da möglicherweise Zusammenhänge zu deinem Gehirnproblem/Depressionsproblem? Liquor etwa auch verschleimt?

Mir fällt dazu nicht viel ein... chronischer Infekt? Irgendein Virus, das evtl. auch dein Gehirn befallen hat?

Ich habe auch an Mukoviszidose gedacht (oder ein anderes Problem mit dem CFTR-Kanal?), aber wenn du Mukoviszidose hättest, wüsstest du es doch normalerweise. Bist du vielleicht heterozygoter Träger? Irgendwelche Mukoviszidose-Fälle in deiner Verwandtschaft?

Mal von Fisch und Oliven abgesehen esse ich so ziemlich alles und bemühe mich zumindest eine gewisse Balance zu halten.
Klingt unspektakulär - bis auf die Frage, ob in deiner Balance denn auch ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Vermeidest du auch noch Pflanzenöl und isst du auch nur selten Nüsse?

(Also das ist völliges Stochern im Nebel hier, ziemlich weit hergeholt, so wie der Mucoviszidose-Gedanke von eben. Ich sag nur einfach mal alles, was mir dazu überhaupt einfällt.)

.
Nordamerika und Südeuropa zähle ich mal weitestgehend nicht zu den tropischen Gebieten. Da diese auch nur im Winter, Frühling und Herbst bereist worden sind, waren auch dort keine Extremtemperaturen vorhanden.
Mir gehts mehr um die Plagegeister, die dort leben, nicht um die Temperatur. Heißt Nordamerika nur USA und Canada oder auch Mexiko?

Was du zu Drogen (bzw. eben keinen Drogen) schreibst, klingt gut, aufhorchen lässt mich aber:
In der Ausbildung bin ich zweimal wegen Alkohol im Krankenhaus gelandet, aber das waren entgegen der Vermutung tatsächlich nur zwei Einzelereignisse.
Wie lagen diese beiden Einzelereignisse denn zeitlich zu dem Beginn deiner Depressionskrankheit?

Ist da vielleicht irgendwas in deinem Hirn in Mitleidenschaft gezogen worden? Wie übel waren diese beiden Ereignisse denn, medizinisch gesehen? Und auf wie viel Promille hast du es gebracht?

Was eigentlich schade ist, da in den Vereinigten Staaten bei schweren Depressionen unter ärztlicher Aufsicht halluzinogene Mittel verabreicht werden.
Ist eine Idee, aber probier es nicht auf eigene Faust aus ohne deinen Arzt zu fragen. Das kann nämlich auch kräftig nach hinten losgehen, grade bei Depressionen, soweit ich weiß.

Egal wie sehr es mich belastet, die Uni gibt mir zumindest einen Tagesablauf vor. Daher kann ich diese nicht schon wieder pausieren oder sogar wegschmeißen.
Kannst du schon - alles ist besser als dein Leben aufzugeben.

Dass du die Uni nicht pausieren oder wegschmeißen möchtest, zeigt immerhin, dass du noch nicht völlig antriebslos bist und noch Ziele hast. Das klingt gut.

Wie läuft die Uni denn? Geht? Oder sitzt da eine große Belastung für deine Psyche?

Das Problem ist, dass es mir auch schon vorher nicht gerade prächtig ging was soziale Kontakte etc. angeht. Daher frage ich mich gerade ob ich nicht nach einer "Heilung" noch in eine andere, aber viel schwere Sinnkrise fallen würde.
Klingt auch nach einer erheblichen Belastung für deine Psyche.

Das nährt bei mir die Vorstellung, dass du vielleicht doch ein psychosomatisches Problem hast, was möglicherweise über die Stabilisierung/Heilung der Psyche geregelt werden könnte.

Das habe ich in einem Fall in meiner Verwandtschaft auch nicht geglaubt (keiner hat an ein psychisches/psychosomatisches Problem geglaubt), aber wir wurden durch die erfolgreiche Therapie eines Besseren belehrt und ich bin heilfroh, dass die Person nun gesund ist.

Vergiss nicht: Nach langer Krankheit und Verzweiflung deswegen und wegen der Ungewissheit, was mit dir los ist, hast du wohl ziemlich unvermeidbar inzwischen auch einen psychischen Schaden (wär ja ein Wunder, wenn nicht). Möglicherweise ist der psychische Schaden nicht die ursprüngliche Ursache deines Problems, trotzdem kann er einer Gesundung im Wege stehen.
 
Vitamine inkl. Folsäure getestet, Eisen, Magnesium, Zink, Calcium, Fluor, ...
(...)
Mal von Fisch und Oliven abgesehen esse ich so ziemlich alles (...)

Mich machen keine äußeren Faktoren krank, sondern irgendwas was in mir drin sitzt.

Wurde auch dein Jodstatus untersucht (dafür
müsste man dir Urin abgenommen haben)?

Wenn du keinen Fisch isst, könnte sich mit der
Zeit Jodmangel entwickeln.

Und das wäre ja ein "innerer Faktor", wie du es
selbst vermutest.

Mögliche Mangelerscheinungen für Jod wären:
fehlender Antrieb, Schlafbedürfnis, Depressionen,
Kälteempfindlichkeit, kalte Hände und Füße,
trockene oder schuppige Haut, spröde oder glanz-
lose Haare, Potenzstörungen, niedriger Blutdruck,
Enge- und Druckgefühle im Hals, Konzentrations-
störungen

(aus dem Buch "Heißhunger ist gesund", S. 60)

Ähnlich wie beim Zink wäre eine Substitution von
Jod sehr preiswert, z.B. über ein Multimineralprä-
parat aus dem Drogeriemarkt, da kosten 100 St.
weniger als 4 Euro.

Aber vermutlich ist das auch wieder "Quatsch"
für dich ...
 
Ja Werner, das ist Quatsch, weil du das hier in jedes Thema schreibst und andere Menschen auch Medizin studiert haben. Es wäre ja irgendwo aufgefallen.

Kannst du schon - alles ist besser als dein Leben aufzugeben.
Diese Einstellung kann ich einfach nicht nachvollziehen. Du hältst ein qualvolles Leben für besser als gar kein Leben?

Dass du die Uni nicht pausieren oder wegschmeißen möchtest, zeigt immerhin, dass du noch nicht völlig antriebslos bist und noch Ziele hast. Das klingt gut.
Nein klingt es nicht. Was soll ich denn sonst machen? Zuhause in der Ecke sitzen? Irgendwie muss ich mich ja durchfüttern lassen bis ich einen Weg gefunden habe diese Welt zu verlassen.
 
Mache ich doch schon längst alles. Habe schon so viele Mittel durch, dass ich es einfach aufgegeben habe. Aber das ist ja nicht das Hauptproblem. Ich bin einfach unfähig weiter zu existieren. Meine Depressionen werden jede Woche schlimmer. Sie tun mir physisch weh. Als ob meine Nerven und Arterien sich von innen aufstülpen. Ich halte es nicht mehr aus.
 
Ja Werner, das ist Quatsch, weil du das hier in jedes Thema schreibst und andere Menschen auch Medizin studiert haben. Es wäre ja irgendwo aufgefallen.

Du scheinst aus der Tatsache, dass jemand in
einem Forum schreibt zu schließen, dass er
nicht kompetent ist. Und dass jemand Medizin
studiert hat, bedeutet in Sachen Mineralstoffe
und Vitamine, speziell im Zusammenhang mit
psychischen Beschwerden gar nichts, sorry. Das
wird noch nicht gelehrt, weil die Erkenntnisse zu
neu sind.

Ein befreundeter Arzt sagte mir mal, ich wüsste
über Zink mehr als 99% der Ärzte, die er kenne.
Und dass ich den Zinktest 1999 mit einer Fach-
ärztin der Uniklinik Tübingen entwickelt habe,
hast du vielleicht selbst gelesen. Du darfst mir
also glauben, dass ich kompetent bin und hier
keinen Quatsch erzähle.

Und von wegen "es müsste jemand aufgefallen
sein": das ist ja mit ein Grund, weshalb ich hier
schreibe und mich so in das Thema vertieft habe:
weder bei meinem Vater (1978) noch bei meinem
Bruder (1989) ist irgendjemand in den Kliniken
und Praxen die Idee gekommen, mal die einfach-
sten Dinge anzuschauen (z.B. Zink, Lithium, Jod).
Mein Bruder wurde für tausende Euros in den MRT
gesteckt, aber für eine Untersuchung auf Zink
hatte man kein Geld (bezahlt die Krankenkasse
nicht), wie ich Jahre später vom Klinikchef erfah-
ren habe, als ich auf diese Zusammenhänge ge-
stoßen bin.

Oder das Kind eines Facharztes, das nach dem
Abi plötzlich unerklärliche Depressionen bekam.
Auf meinen Hinweis, es könnte Zinkmangel sein
(der Sohn aß nur noch Schokolade und verbarri-
kadierte sich in seinem Zimmer) meinte er "so
einfach kann das doch nicht sein" und schickte
ihn zu seinen Spezialisten-Kollegen, die ein hal-
bes Jahr lang erfolglos therapierten, bis der arme
Kerl wieder in seinem Zimmer saß. Dann schaltete
sich die Mutter ein, ich ging eine Stunde mit ihr
und ihm spazieren, erklärte alles, er begann die
Zinkkur und innerhalb kurzer Zeit war er wieder
"normal" und nahm sein Studium auf.

Solche Geschichten erlebe ich seit Jahren immer
wieder und du wärst nicht der erste, der die Hürde
der Einfachheit überspringen, einen Versuch wagen
und dann einen deutlichen Unterschied merken
würde. Also trau' dich, den "Sprung ins Vertrauen"
zu machen und dich auf den Versuch einzulassen,
den ich dir vorgeschlagen habe.

Was du über deine Arterien schreibst ist übrigens
sehr nahe am Gefühl bei Vitamin-B12-Mangel: die
Myelinschicht löst sich auf, die Nerven leiten die
Impulse nicht mehr weiter, es kribbelt, du bist un-
ruhig, kannst nicht mehr klar denken, nicht mehr
schlafen usw.

Wenn ich du wäre, würde ich Zink, B12 und Jod
versuchen. Und wenn du mein Freund wärst, würde
ich mich neben dich setzen und so lange auf dich
einreden, bis du es machst 🙂 ... leider bewirkt näm-
lich Zinkmangel auch, dass das Hirn kaum noch
neue Informationen aufnehmen kann und sich auch
der Erkenntnis verschließt, dass simple Nährstoffe
so weitreichende Folgen haben können ...

Gruß, Werner
 
Ich möchte diese Thematik hier aber nicht weiter ansprechen. Gehe mal davon aus, mit meinem "Haushalt" sei alles in Ordnung. Was nun?
 
Wir kennen dich ja nicht persönlich und können nur versuchen, dir Anregungen zu geben. Ich glaube, hier wurden auch einige Sachen erwähnt, viellleicht liest du dir die Beiträge ja noch einmal in Ruhe durch und überlegst dann, was z.B. noch einen Versuch wert wäre.
Es ist natürlich schade, wenn du das Gefühl hast, dir konnte hier keiner weiterhelfen, aber das Forum ist ja nicht "Endstation" und für dich vllt. auch nicht die richtige Anlaufstelle. An deiner Stelle würde ich mich noch mal an Fachkräfte außerhalb des Forums wenden. Natürlich ist das frustrierend, aber oft dauert es eben leider recht lange, bis man mal herausfindet, was einen wirklich so quält.
 
Wir kennen dich ja nicht persönlich und können nur versuchen, dir Anregungen zu geben. Ich glaube, hier wurden auch einige Sachen erwähnt, viellleicht liest du dir die Beiträge ja noch einmal in Ruhe durch und überlegst dann, was z.B. noch einen Versuch wert wäre. Es ist natürlich schade, wenn du das Gefühl hast, dir konnte hier keiner weiterhelfen, aber das Forum ist ja nicht "Endstation" und für dich vllt. auch nicht die richtige Anlaufstelle. An deiner Stelle würde ich mich noch mal an Fachkräfte außerhalb des Forums wenden. Natürlich ist das frustrierend, aber oft dauert es eben leider recht lange, bis man mal herausfindet, was einen wirklich so quält.
Mit der Thematik bin ich wie gesagt durch. "Fachkräfte" können nur eins und das ist reden. Dann kann ich mich auch in eine Gesprächsrunde setzen, dort erfährt man vielleicht wenigstens etwas was man noch nicht wusste.
 

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