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Anti Depressions Thread

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 41245
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Gelöscht 41245

Gast
Ich glaube, es gibt keinen Menschen, der nicht mal irgendwann in seinem Leben mit Depressionen zu tun hat.

Oder zumindest mit Niedergeschlagenheit, Dingen die einen runter ziehen wollen!

Natürlich gibt es bei der Depression große Unterschiede, nicht jede Verstimmtheit ist vielleicht schon eine Depression, aber es kann daraus eine werden.
Das soll jetzt hier aber nicht das Thema sein.

Ich jedenfalls merke, wenn ich anfange niedergeschlagen zu werden, dass es immer mit irgend etwas in meinen Gedanken angefangen hat. Natürlich liegt die Wurzel auch manchmal in der Vergangenheit, aber ich halte es für ganz wichtig, vor allem bei den Gedanken die man jetzt und Heute hat wachsam zu sein.
Ich für mich habe erkannt, dass ich nicht immer wieder dass alte Schmutzwasser aufwühlen darf. Viel wichtiger ist, was denke ich "jetzt"! Welchen Gedanken schenke ich Glauben!!!!!!!



Natürlich sind das oft auch (scheinbar) berechtigte Gedanken.

Ich schreibe es mir oft auf, was mich runter gezogen hat, und auch ,was mir geholfen hat.

Ich habe diesen Thread hier eröffnet, dass jeder der mag, einfach mal das hier reinschreiben kann,was Euch in so ein Tief hinein bringt.
Ich merke,das es ganz wichtig ist,darauf zu achten, auf welche Gedanken folgt Niedergeschlagenheit!
Und am besten ist es finde ich,wenn man das in dem Moment tut,wenn es einem gerade so bewußt wird.


Ich glaube, dass das bei jedem sehr unterschiedlich ist. Aber vielleicht kann man sich durch das ein oder andere auch gegenseitig helfen.

Ihr könnt auch gerne schreiben, was Euch im Gegenzug dann hilft.

Wer also Lust dazu hat, darf gerne beginnen.




Liebe Grüsse🙂
Lena
 
Zuletzt bearbeitet:
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Re: Anti Depressions Thread
Und da kommen sie auch wieder, die zum Teil ganz berechtigten Gedanken, und wollen mich runter ziehen. Bei mir geht das meistens ab Nachmittags los, wenn ich körperlich schwächer bin, dann kommen sie, die Gedanken die runter ziehen wollen und das Selbstmitleid🙄
 
Ich glaube es ist auch nicht immer bei jedem gleich Sponny.
Es gibt manchmal so etwas, dass man sich kaum wehren kann gegen Gedanken,das hatte ich nicht damit gemeint mit dem Vorsichtig zu sein, und alles was einem runter ziehen will, bzw. negative Gedanken ab zu wehren, ihnen keinen glauben zu schenken.
Das andere was Du beschreibst, wo man sich nicht wehren kann, gegen Gedanken, Grübelzwänge, hatte ich vor vielen Jahren auch mal längere Zeit, das ist aber seid langem nicht mehr so.
Davon bin ich frei geworden, indem ich das immer wieder meinem Seelsorger gesagt habe und mit mir gebetet wurde.
Ich merke nur, manchmal sind es bestimmte Erinnerungen an etwas, oder eben einfach Gedanken die einem schaden, denen man dann einfach keinen glauben schenken darf!
Ich sage mal nur ein Beispiel. Wenn z.b Gedanken kommen, wie, es wird sich nichts ändern es wird Dir nicht besser gehen, sondern immer schlechter................Da merke ich,das ich solchen Gedanken nicht glauben darf.
Jeder weiß das denke ich bei sich, was es ist, was einen in Depression oder Niedergschlagenheit bringt.
Ich hatte gedacht,das es ganz gut wäre mal das ein oder andere hier zu schreiben, Gedanken und Aussprüche wie :"Ich bin ein Looser", oder, "das wird immer so bleiben" oder ähnliches. Bei jedem ist es ja was anderes.
Es freut mich Spoony, dass es Dir besser geht🙂! und ich bin Gott sei Dank auch nicht in dem Sinn depressiv.
Ich kenne tiefs, ja, sogar sehr große tiefs, manchmal passiert es mir auch, das es mir zu viel wird und ich in ein Loch falle. Aber ich bekomme auch immer wieder eine ganz tiefe Freude geschenkt die mich für all das andere entschädigt.
Ich muß nur aufpassen,das ich mich nicht von bestimmten Gefühlen, Enttäuschungen, Gedanken runter ziehen lasse. Manchmal passiert das natürlich, wir sind alles nur Menschen, aber es ist gut,dass man nie auslernt🙂
Ich hatte den Thread nicht aus persönlichen Gründen eröffnet, sondern, weil ich dachte, es kann vielleicht ein Hilfe sein, mit negativen Gedanken gegen sich selber oder wie auch immer mal ab zu rechnen. Zumindest damit zu beginnen 🙂
Aber ich weiß nicht, ob das was ich meine hier verstanden wird😕



Liebe Grüsse
Lena
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir ist es als wenn du einen Schalter umlegst, von einer Minute auf die nächste fange ich an zu fallen.
Ich lebe alleine, schon sehr lange und irgendwann denke ich wie mein leben wohl verlaufen wäre wenn.
Eine andere Situation ist wenn ich Eltern sehe die mit ihren Kindern spielen wo man merkt das sie wirklich geliebt werden, etwas, was ich nie hatte und nie haben werde.

Ich weiß es höhrt sich kindisch an aber das sind so mit die Auslöser meiner depressiven Phasen.
Meistens zieht es mich dann hinaus in die Wälder und meistens hilft es, aber leider nicht immer.
Es ist nicht so das ich einsam bin weil alleine, nein ich bin gerne alleine lieber als unter Menschen aber ich bin in einem Alter wo man schon einmal in Versuchung kommt Bilanz zu ziehen und meine sieht da eher düster aus.

Jetzt seit ein paar Tagen habe ich wieder so eine Phase ohne ersichtlichen Auslöser und doch fehlt mir jeglicher Antrieb.
Es wird Zeit das ich etwas ändere, mein Ziel ereiche, ich denke dann wäre ich wirklich glücklich und endlich zuhause.
Aber was ist schon zuhause.

Wenn nichts mehr geht gehe ich wie schon so oft in die Klinik,wohin sonst, das hilft dann wieder bis zum nächsten mal, auch wenn das Essen grausig ist.
 
Das hört sich absolut nicht kindisch an Shorn. Das ist normal und verständlich.
Ich denke bei fast jedem der in ein Tief fällt ist es ein Gedanke an etwas, was das auslöst. Wenn sich etwas tief eingebrannt hat in die Seele, eine Erinnerung, wenn daraus ein Trauma geworden ist, dann ist es sicher gut, das mal gründlich aus zu sprechen. Wie das jeder macht,das muß jeder selber wissen, ob bei einem Psychotherapeut, Seelorger und einem guten Freund. Du hast das ja ganz bestimmt schon gemacht, ich sage es nur mal ganz allgemein.
Was noch dazu kommt, ist, das Wunden heilen müssen.
Das können sie in manchen Fällen sicher auch erst, wenn die Sache "aufgearbeitet" wurde - wie auch immer.
Bei etwas anderem was mich lange sehr belastet hat, hat sich nach Jahren endlich eine Gelegenheit ergeben, wo ich mich für etwas entschuldigen konnte.Seid dem belastet es mich nicht mehr.

Was ich aber ganz wichtig finde, was ich bei mir und vielen anderen beobachtet habe. "Das man bestimmte Gedanken, die einen immer wieder in ein tief bringen, zurückweisen muß, ihnen keinen glauben schenken darf!"

Wenn man das nicht sofort macht, kann es in der nächsten Sekunde schon zu spät sein und alles zieht einen mit Macht herunter.Oder vielleicht in Deinem Fall auch die Gedanken an die Vergangenheit.
Bei mir sind es ganz andere Dinge. Ich weise dann bestimmte Gedanken die mich verklagen wollen, wegen Dingen die vor Jahrzenten gewesen sind zurück, und dann merke ich, wie das verschwindet, sich auflöst.

Ich wünsche Dir, das es Dir bald besser geht! Und das diese Phasen immer seltener werden bei Dir






Liebe Grüsse🙂
Lena
 
Vielleicht muss man noch eine Stufe weiter zurückgehen ?

Alle hören schon immer bei den Gedanken, die einen runter ziehen auf.

Denken wir alle immer und alles einfach grundlos ?

Oder könnte es sein, dass wir dieses oder jenes denken, weil dieses oder jenes geschehen ist ?

Sind es also nicht vielmehr die Geschehnisse, die zu den Gedanken fürhren, die dann dazu führen, dass man sich schlecht fühlt ?

Und dann käme die letzte Frage - ist das wirklich schlimm oder falsch oder in irgendeiner Weise krank, nach diesem oder jenem Ereignis diese oder jene Gedanken zu haben ??

Denkt mal drüber nach.
 
Ich habe keine Freunde und auch sonst niemanden zu dem ich gehen könnte, ein Seelsorger scheidet aus.
So bleibt mir nichts anderes über als alleine mit allem klar zukommen.

Wo bei mir die Kontakte hier auch helfen.
 
Für richtige Depressionen gibt es sicher unterschiedliche Gründe, und es sind nicht "nur" die Gedanken die einen runter ziehen wollen.
Ich habe jetzt auch nicht "nur" Gedanken gemeint die einen runter ziehen wollen, sondern es sind oft Gedanken die nicht der Wahrheit entsprechen, die man glaubt. Wenn man lernt, diese, ich nenne sie mal ganz direkt, "Lügen" zurück zu weisen, sie nicht mehr zu glauben,dann ist das ein riesen Schritt in Richtung Freiheit !


Wenn die Wurzel tiefer liegt, es kann auch beides der Fall sein, dann ist es natürlich wichtig, das die Wurzel ausgegraben wird, also ans Licht kommt. Die meisten wenden sich in dem Fall an einen Psychotherapeuten, auch ein Seelsorger ist eine gute Möglichkeit.
Ideal ist vielleicht sogar ein christl. Psychotherapeut, wie z.b in der de Ignis Klinik.
 
Ich habe keine Freunde und auch sonst niemanden zu dem ich gehen könnte, ein Seelsorger scheidet aus.
So bleibt mir nichts anderes über als alleine mit allem klar zukommen.

Wo bei mir die Kontakte hier auch helfen.



Warst Du schon mal bei einem Psychotherapeut Shorn ?
 
Was aber, wenn diese Gedanken wahr sein sollten?
Wenn man erkennen muss, das dahinter keine bloßen Gefühlen stecken, sondern traurige Realität.
 

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